Am 6. November 2015 haben wir mit einer bunten Gästeschar den 30. Geburtstag des Energieinstitut Vorarlberg im Werkraum Bregenzerwald gebührend gefeiert. Vorstand, Vereinsmitglieder, ehemalige Geschäftsführer und Arbeitskollegen, Energieberater, Bürgermeister und Teammitglieder aus den e5-Gemeinden, Partnerbetriebe, Partner, Weggefährten und Freunde haben sich eingestellt und über Gott und die Welt und das Popup-Museum geplaudert.

Von Nüssen bis zum Haus mit Hut

Kein normales Fest sollte es werden, also quasi offiziös und mit Keynote und Reden und Bühne und weiß gedeckten langen Tischen. Sondern viel Gelegenheit zum Reden und Austauschen von Gedanken, Anekdoten und Ideen wollten wir bieten. Und das schon beim – natürlich – unumgänglichen Block der offiziellen Ansprachen. Moderator Helmut Krapmeier bat fünf Vertreter unserer Vereinsmitglieder auf die Bühne, deren jeder sein Exponat für das Popup-Museum (eine Werkschau sehen Sie hier) mitbrachte und ein bisschen darüber erzählte. Wirtschaftskammerpräsident Manfred Rein beispielsweise über die Sanierungskampagne Traumhaus Altaus, die er – damals noch als Landesrat unter anderem für die Wohnbauförderung verantwortlich – mitprägte. Angetan hatte es ihm dabei besonders die Inseratenserie, die behütete Häuser zeigte, und die Tatsache, dass die Aktion Mehrwert für alle Beteiligten lieferte, auch die Unternehmen, deren manche im damals gegründeten Unternehmensnetzwerk Partnerbetrieb Traumhaus Althaus noch heute gemeinsam unterwegs sind. Dass uns illwerke vkw-Vorstand Helmut Mennel einen Energiespeicher überreichte, überraschte weniger, als die Tatsache, dass es sich dabei um Walnüsse handelte – derer manche es auf dem Weg zur Energieautonomie wohl noch gemeinsam zu knacken gäbe, wie unser Obmannstellvertreter schmunzelnd mitteilte. Und Rainer Siegele schnitt sich gleich ein Stück Solaranlage aus den Rippen und brachte einen Teil jenes Kollektors mit, den er als Solaranlagenselbstbauer in den 80ern aufs Dach gelötet hatte.

 

Energie, Energie, Energiewende-WM 2050

Energie, Energie, Energie performte Loop-Artist Sebastian Gerer, und Sportreporter Andreas Blum berichtete live und in Farbe vom Energiewende-WM-2050-Qualifikationsspiel, das der 1. FC Energieautonomie seit 1985 bestritt und dessen erste Halbzeit gerade abgepfiffen worden war und in dem die Mannen (im Gegensatz zur Realität war das Fußballspiel ungegendert maskulin) rund um Kapitän Christian Vögel gegen einen nicht näher genannten Gegner zu bestehen hatten. Der Schiedsrichter hieß Hausverstand und war nicht immer mit von der Partie. Zwischendurch gab’s zu Essen und zu Trinken und zu Plaudern natürlich auch.

Alte Hasen und junges Gemüse

tummelten sich auf der Gästeliste und folgten unserem Aufruf, die Materialisierungen ihrer Verbindung zum Energieinstitut Vorarlberg zur Feier mitzubringen und unser Popup-Museum damit zu bereichern. Von der Viel- und Sorgfalt, der Originalität und der Bedachtheit der mitgebrachten Kostbarkeiten sind wir noch immer begeistert und möchten Ihnen einen Überblick auch nicht vorenthalten, der Link folgt demnächst. Stellvertretend für alle, die uns an jenem Abend die Ehre erwiesen haben, freuten wir uns über den Besuch von Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, Landesrat und Obmann Erich Schwärzler, der Abgeordneten zum Nationalrat Christiane Brunner, den Abgeordneten zum Vorarlberger Landtag Adi Groß, Christian Gantner und Josef Türtscher, dem Präsidenten der Vorarlberger Wirtschaftskammer Manfred Rein, dem Bundesratsabgeordneten Magnus Brunner, den Vorstandsmitgliedern des Energieinstitut Vorarlberg Helmut Mennel, Martin Seeberger, Johannes Türtscher, Rainer Siegele, Thomas Ölz, Oliver Baldauf, Walter Wakonigg und Christian Vögel, den Bürgermeistern aus den e5-Gemeinden, den e5-Teammitgliedern, den Partnerbetrieben Traumhaus Althaus, den Vertretern der Landesenergieagenturen der Bundesländer, den Vertretern unserer geschätzten Partneragenturen Philipp Egger (Energieagentur St. Gallen), Martin Sambale (Energie- und Umweltzentrum Allgäu) und Walter Göppel (Energieagentur Ravensburg), die langjährigen Weggefährten Hildegard Breiner, Wilfried Bertsch, Roland Gnaiger, Erwin Mohr und Hans Punzenberger, um nur einige und natürlich vollständig unvollständig zu nennen. Wir haben uns sehr über jene gefreut, die unserer Einladung gefolgt sind.

 

Und noch ein PS: Das Land Vorarlberg hat eine Presseaussendung zur 30-Jahr-Feier herausgegeben, sie kann auf der Website des Landes nachgelesen werden.