Die Sanierung eines Bestandsgebäudes eröffnet Chancen und Möglichkeiten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Land Vorarlberg unterstützt im Rahmen der Wohnbauförderung Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden.

Bestandsgebäude liegen meist in einem entwickelten gewachsenen Umfeld.

Die Übergabe an die nächste Generation sollte genutzt werden sich über Adaptierungen und Nutzungserweiterungen Gedanken zu machen.
Nachverdichtung und generationenübergreifendes Zusammenleben kann umgesetzt bzw. erleichtert werden.

Von der Wohnbauförderung des Landes Vorarlberg werden Sanierungswillige über zwei Förderschienen unterstützt:

1. Die Bauteilsanierung

Eine Auswahl an Bauteilen deren Sanierung unterstützt wird ist definiert.
Je nach Förderstufe sind U-Werte einzuhalten bzw. dürfen nicht überschritten werden.

Sollten mehrere Bauteile saniert werden müssen alle Bauteile die U-Werte der gewünschten Förderstufe einhalten. Wird dies nicht beachtet erfolgt die Festsetzung der Förderstufe nach dem höchsten nachgewiesenen U-Wert. Nachweis der U-Werte erfolgt über die dem Förderantrag beizulegenden zwei Energieausweise (Bestands-EAW und Sanierungs-EAW) Für die Bauteilsanierung ist kein Gebäudeausweis notwendig.

2. Die umfassende energetische Sanierung (Gesamtsanierung)

Das Spektrum an anerkennbaren Sanierungsmaßnahmen ist hier deutlich grösser, zusätzlich werden auch in Bereich haustechnischer Installationen (Elektro-, Brauchwasser- und Heizungswasserverteilung,…) sowie Innenraum (Fußböden, Innentüren, Verfliesungen im Sanitärbereich) Verbesserungsmaßnahmen anerkannt und gefördert.

Der Heizwärmebedarf (HWB) aus dem Energieausweis und die Ökopunktezahl laut Gebäudeausweis sind die relevanten Größen welche die Förderstufe bestimmen.

In beiden Förderungsvarianten (Bauteil- oder Gesamtsanierung) sieht das Fördersystem bis zu einer bestimmten Sanierungskostenhöhe einen Einmalzuschuss bzw. darüber ein zinsgünstiges Darlehen vor.  

Alle Informationen und Details zur Sanierungsförderung  finden Sie über den Downloadbereich. Die Sanierungsbroschüre befindet sich ebenfalls dort zum Herunterladen.

Sollten Sie noch Fragen haben oder genauere Informationen wünschen, kontaktieren Sie Herrn Christoph Rettenbacher oder rufen Sie uns am Energietelefon unter der Nummer 05572 31202 112 zwischen 8:30 und 12:00 Uhr an.