für KMUs, Vereine und konfessionelle Einrichtungen

Wir vermitteln neutrale Energieberatungen und Förderberatungen rund ums Thema Energie für KMUs, Vereine und konfessionelle Einrichtungen.

Für Gemeinden finden sie die Informationen hier.

Das Energieinstitut Vorarlberg vermittelt neutrale Energie- und Förderberatungen über seinen externen Beraterpool von Ingenieurbüros. Ingenieurbüros sind durch ihre Standesregel zu neutralen Beratungen verpflichtet.

Das Beratungsangebot ist vielfältig und sowohl für Neubau als auch für Sanierungen verfügbar.

Beratungsmodule für den Neubau:

  1. Neubau-Beratung: Ein Gebäude wird oft 50 Jahre und länger genutzt. Spannen Sie ihren Architekten mit dem Energieexperten in der Planungsphase zusammen, damit Sie über die Lebensdauer ihres Gebäudes Energie und Kosten sparen. Oft müssen nur kleine Änderungen (Thema Wärmebrücken) vorgenommen werden, um Investitionsförderungen zu erhalten.
  2. Umsetzungsbegleitung: allgemeine Unterstützung bei der Umsetzung von Effizienz-Maßnahmen wie technische Klärungen, Ausschreibungs-Checks, Angebotsevaluierung, usw.
    Falls nach der Detailberatung noch offene Fragen sind, die eine Sanierungsentscheidung erschweren, kann dieses Modul bestellt werden. Der Berater kann weitere technische Klärungen durchführen, Angebote evaluieren oder die Ausschreibung beurteilen. Wichtig ist, dass Sie ja zur Sanierung sagen können.
  3. Wirtschaftlichkeit und Fördereinreichung: Wenn Sie die Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme überprüfen wollen oder Support bei der Einreichung einer Maßnahme zur Förderung durch die KPC benötigen, ist diese Beratung das Richtige für Sie.

Beratungsmodule für Bestandsgebäude/Sanierungen:

  1. Energiecheck zum Einstieg: Grobanalyse des Betriebs basierend auf einer Vorort-Begehung und Überprüfungen ihrer Energierechnungen (Wärme, Strom, Wasser).
    Dies ist ein optimaler Start, wenn Sie sich ganz allgemein informieren wollen. Abhängig vom Ergebnis bestellen Sie je nach Bedarf tiefergehende Module wie Detailberatung/Gebäudehülle sowie Umsetzungsbegleitung und Fördereinreichung.
  2. Detailberatungen zu allen Haustechnik-Themen wie Solaranlagen, Heizung, Lüftung, Klima, Beleuchtung, … usw.
    Wenn Sie bereits eine Vermutung haben wo bei ihnen der Schuh drückt, dann melden Sie sich zur Detailberatung an. Hier werden genaue Einzelthemen durchleuchtet, sodass Sie genügend Informationen erhalten, um einer tatsächlichen Sanierung entgegen zu schreiten.
  3. Gebäudehüllen Untersuchung: Analyse der Schwachstellen eines Gebäudes mit Sanierungsvorschlägen für Dach, Wände, Fenster/Türen und Keller. Der entstehende Energieausweis ermöglicht auch gleichzeitig eine Prognose der Invest-Förderung, falls die Sanierung durchgeführt wird.
    Diese Beratung ist für alle interessant, die ihr Gebäude sanieren wollen. Sei es um den Komfort für Mitarbeiter und Gäste zu heben. Oder einfach nur, weil Dach oder Fenster in die Jahre gekommen sind.
  4. Umsetzungsbegleitung: allgemeine Unterstützung bei der Umsetzung von Effizienz-Maßnahmen wie technische Klärungen, Ausschreibungs-Checks, Angebotsevaluierung, usw.
    Falls nach der Detailberatung noch offene Fragen sind, die eine Sanierungsentscheidung erschweren, kann dieses Modul bestellt werden. Der Berater kann weitere technische Klärungen durchführen, Angebote evaluieren oder die Ausschreibung beurteilen. Wichtig ist, dass Sie ja zur Sanierung sagen können.
  5. Wirtschaftlichkeit und Fördereinreichung: Wenn Sie die Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme überprüfen wollen oder Support bei der Einreichung einer Maßnahme zur Förderung durch die KPC benötigen, ist diese Beratung das Richtige für Sie.

Beratungsmodul Mobilität

  1. Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept: Die Kosten für die Logistik eines Unternehmens können mit einfachsten Mitteln deutlich gesenkt werden. Das geförderte Beratungsmodul Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept nimmt sich aller dazugehörenden Themen im Unternehmen an:
  • Auflistung aller Fahrzeuge mit Schwachstellen Analyse
  • die tatsächlichen Kosten der Mobilität     
  • Ökobilanzen der Mobilität

Das Ergebnis für den Betrieb: Der neutrale Berater verschafft dem Betrieb einen gesamten Überblick über sein momentanes Logistikkonzept und dessen Kosten. Er macht konkrete Vorschläge für Ansatzpunkte für eine Optimierung. Unter anderem:

  •  Wartungsrichtlinie
  • Einkaufsrichtlinie
  • Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für PKW, LKW, Rad, ÖPNV, zu Fuß gehen und alle Kombinationen davon. Outsourcing, insourcing, Kooperationen, Berechnung der damit erzielten Umweltauswirkung und Abschätzung der Kosten, usw.
  • Aufgaben bzw. Ansatzpunkte für einen Mobilitätsbeauftragten
  • Know-How über alternative Antriebe und Fahrzeuge (Elektro, Hybrid, Erdgas)
  • Ökobilanzen
  • Förderungen für konkrete Anschaffungen/Umsetzungen nach der Analyse

Aber nicht nur investive Maßnahmen werden erwähnt, auch bewusstseinsbildende Maßnahmen für (je nach Fall) Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Bürger, Gäste, . . .  werden entwickelt.

Somit ist der Abschlussbericht Grundlage für diverse Umsetzungsmöglichkeiten von Maßnahmen aus denen sich der beratene Kunde frei bedienen kann. Ziel ist es dem Kunden konkrete Ansätze für effiziente Logistik, Routenoptimierung, eine Reduktion der Transportkilometer, Vor- und Nachteile alternativer Antriebsformen, usw zu liefern. Ein Blick auf Elektro-, Hybrid- oder Erdgasfahrzeug ergänzt durch Empfehlungen zur sanften Mobilität (zu Fuß gehen, Fahrrad und ÖV) verbessert die Mobilität in ökologischer und ökonomischer Richtung.

Förderung der Beratung: Durch Mittel des Umweltministeriums und des Landes Vorarlberg steht eine Förderung für die Analyse von 30% zur Verfügung. Die ersten 24 Beratungsstunden werden mit dieser Förderung bezuschusst.

Der Beraterpool macht‘s möglich: Für jedes Thema ein Experte

Durch die 20 Experten im Beraterpool können wir die große Vielfalt an Themen abdecken:

  • Gebäudedämmung, Fenster, Türen
  • Druckluft, Dampfprozess, Motoren, etc.
  • Lüftung, Kälte, Klima
  • Beleuchtung, Server und IT-Geräte, Büroausstattung
  • Wärmepumpe, Pellets, Hackschnitzel, Gas- und Ölheizung, Pumpen
  • Warmwasser-Solaranlagen, Photovoltaik
  • Mobilität
  • usw . . .

Sie bestimmen, was Sie brauchen. Für jedes Thema gibt es einen Experten im Beratungsnetzwerk. Dadurch ist sichergestellt, dass die beste Lösung für Sie entsteht.

Kosten und Förderung der Beratung

Durch Zuschüsse von Lebensministerium und Land Vorarlberg ist es möglich die Energieberatungen mit bis zu 50% zu fördern. Ausgenommen von der Förderung sind jene Betriebe, die nach EEffG als „große Unternehmen“ eingestuft sind. Grund dafür ist der Umstand, dass diese großen Unternehmen per Gesetz zu Effizienz-Maßnahmen verpflichtet sind, jedoch nur freiwillige Maßnahmen gefördert werden.

Einteilung der Unternehmensgröße nach VollZeitÄquivalenten, Umsatz und Bilanzsumme
NUR große Unternehmen sind vom Gesetz verpflichtet zu agieren.

 

Umsatz ≤ 50 Mio
und
Bilanz ≤ 43 Mio

Umsatz ≤ 50 Mio
und
Bilanz > 43 Mio
Umsatz > 50 Mio
und
Bilanz ≤ 43 Mio
Umsatz > 50 Mio
und
Bilanz > 43 Mio
≤249 VZÄ M M M G
>249 VZÄ G G G G

G = Große Unternehmen
M = Mittlere Unternehmen
K = Kleine Unternehmen werden vom Gesetz wie Mittlere behandelt

Jedes Beratungsmodul hat einen Deckel an maximal anerkennbaren Stunden. Gefördert werden die tatsächlich geleisteten Stunden à 80€ (bis zum Deckel) mit dem jeweiligen Fördersatz. Sie bezahlen nach abgeschlossener Beratung den Gesamtbetrag an den Berater und erhalten anschließend die Förderung vom Energieinstitut Vorarlberg ausbezahlt.

WICHTIG:
Damit es zu keinen Wettbewerbsverzerrungen durch Förderungen kommt, muss das EU-Beihilfenrecht eingehalten werden. Darin ist geregelt, dass die positiven Auswirkungen der Beihilfe (z. Bsp. auf die Umweltentlastung) im Vergleich zu den negativen Folgen (z.Bsp. die dadurch erzeugte Wettbewerbsverzerrung) überwiegen müssen. Man unterscheidet zwischen zwei Verordnungen für eine EU-beihilfenrechtskonforme Gewährung von Förderungen:

  1. Nach De-minimis-Verordnung: Diese Verordnung bietet ein vereinfachtes Antrags- und Abrechnungsverfahren für den interessierten Betrieb.
  2. Nach AGVO (Allgemeine GruppenfreistellungsVerOrdnung): für alle aufwändigeren Fälle.

Details zu den Verordnungen finden Sie hier.

Ablauf von der Anmeldung zur Beratung bis zur Förderauszahlung

  1. Sie melden sich mit diesem Anmeldeformular per Fax oder E-Mail beim Energieinstitut Vorarlberg zur Beratung an.
  2. Ihre Anmeldung wird an ein qualifiziertes Partner-Ingenieurbüro, an Ihren Berater, übergeben.
  3. Ihr Berater kontaktiert Sie zur Vereinbarung des Vorort-Termins.
  4. Anschließend erfolgt mit Ihnen gemeinsam die Beratung.
  5. Sie erhalten vom Berater das Beratungsprotokoll und klären allfällige weitere Schritte.
  6. Sie erhalten vom Berater die Rechnung über den vollen Betrag.
  7. Das EIV überweist Ihre Förderung an die von Ihnen angegebene Bankverbindung.

 Das Beratungs-Anmeldeformular finden Sie im Download auf der rechten Seite.