Historische, erhaltenswerte Gebäude bereichern mit ihrer Ausstrahlung und Eigenart die Atmosphäre von Stadtteilen, Quartieren und Siedlungen. Auch jenseits des Denkmalschutzes gibt es eine Vielzahl an Gebäuden, die dazu beitragen, den Charakter vergangener Kulturepochen sichtbar zu erhalten. In Vorarlberg sind beispielsweise im ländlichen Raum bis zu 30% der Gebäude älter als 100 Jahre.

Ist das Baukultur – oder kann das weg? Hinter dieser Frage verbergen sich vor allem für Eigentümer*innen aber auch für Planer*innen wichtige Themen: Kann man das alte Gebäude überhaupt modern nutzen? Was wird das kosten? Welche Kompromisse muss ich eingehen?

Aber auch die Alternative – ein Neubau – wirft Fragen auf: Kann ich dieselbe Größe als Neubau finanzieren? Erreicht der Neubau für mich dieselbe Wohnatmosphäre? Kann ich die Geschichte des alten Hauses auf den Neubau übertragen?

In der Broschüre “Baukultur – oder kann das weg?” geben verschiedene Akteur*innen Einblick in Denkmalpflege,  Bauphysik, Architektur und Forschung. Sie zeigen, dass historisches Ambiente, moderner Wohnkomfort, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vereinbar sind. Im ersten Teil geschieht das allgemeiner, im zweiten Teil vertiefter für besonders Interessierte wie Fachplaner*innen.

Die Broschüre “Baukultur – oder kann das weg?” können Sie hier online durchblättern oder in unserem Broschürenshop kostenlos bestellen.

 

Verweise aus der Broschüre

Kapitel Ergänzungen
Webtipps zum Kapitel “Denkmalgeschützt oder ‘nur’ erhaltenswert?”

Die Richtlinie Energieeffizienz am Baudenkmal finden Sie hier.

Standards der Baudenkmalpflege finden Sie hier.

Literatur zum Kapitel “Energieeffizienz und erhaltenswerte Gebäude” [1] Vorarlberger Landesregierung, Wohnhaussanierungsrichtlinie 2020/2021. 2020, S. 27 [Online]. Verfügbar hier. [Zugegriffen: 19-Aug-2020]
[2] EnEV 2014, Hrsg., „EnEV 2014; Verordnung zur Änderung der Energieeinsparverordnung EnEV vom 18. November 2013“. Bundesanzeiger Verlag in Köln, 21-Nov-2013.
[3] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), „Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der integrierten Stadtentwicklung: Erkennen – Erfassen – Entwicklung steuern Kommunale Arbeitshilfe Baukultur“, Berlin, 2014 [Online]. Verfügbar hier. [Zugegriffen: 19-Aug-2020]
[4] Statistik Austria – Kartographie und GIS, „Gebäude- und Wohnungsregister, Bauperiode Stand 1.1.2020“, 2020 [Online]. Verfügbar hier.
[5] Martin Ploss, Tobias Hatt, Rainer Vallentin, und Michaela Kern, „Energieperspektiven Vorarlberg 2010 – 2070; Szenarien zum künftigen Energiebedarf des Wohngebäudeparks -‚Dampferstudie‘“, Energieinstitut Vorarlberg/Vallentin+Reichmann Architekten, Dornbirn/München, Nov. 2017 [Online]. Verfügbar hier.
[6] „Gebaute Passivhaus Projekte | Beispiele Passivhäuser weltweit“. [Online]. Verfügbar hier. [Zugegriffen: 21-Aug-2020]
[7] Stadt Bludenz, „Homepage des Amt der Stadt Bludenz; Baubewilligung – Bauanzeige“, Bludenz, 03-Jan-2019. [Online]. Verfügbar hier. [Zugegriffen: 26-Aug-2020]
[8] Vorarlberger Landesregierung, Verordnung der Landesregierung über die technischen Erfordernisse von Bauwerken (Bautechnikverordnung – BTV) 2012 mit Änderung 2015. 2015, S. 3 [Online]. Verfügbar hier.
Literaturhinweise zum Kapitel “Bauforderung – Typologie speziell bäuerlicher Architektur”
  • Konrad BEDAL, Gefüge und Struktur. Zu Standort und Arbeitsweise volkskundlicher Hausforschung. In: Zeitschrift für Volkskunde 72 (1976), S. 161–176, hier S. 162.
  • Diego GIOVANOLI: Alpschermen und Maiensässe in Graubünden. Bäuerliche Bauten, Betriebsstufen und Siedlungsstrukturen ausserhalb der Dörfer Graubündens von der frühen Neuzeit bis 1960. Hg. vom Verein für Bündner Kulturforschung und von der kantonalen Denkmalpflege Graubünden. Bern 2003.
  • Klaus PFEIFER/Raimund RHOMBERG, »s’ Gmach« – baukundliche Aspekte zu Heubargen und Stallscheunen in Nenzing. Studie im Auftrag der Gemeinde Nenzing 2010, unpubl.
  • Richard WEISS, Häuser und Landschaften der Schweiz. Erlenbach-Zürich 1959, 368 S.
  • Helmut GEBHARD, Bauernhäuser, Abbilder von Reichtum und Gefährdung der Kultur, in: Helmut Gebhard, Helmut Keim(Hg.): Bauernhäuser in Bayern, Dokumentation Bd. 6.2: Oberbayern, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V., Heinrich Hugendubel Verlag, München 1998, hier S. 9.

Die Studie zur regionalen Verbreitung der ausgewiesenen Grundrisstypen kann hier heruntergeladen werden.

Zuletzt aktualisiert am 12. April 2021