Seit einem Jahr ist das Energieinstitut Vorarlberg Mitglied im Klimaneutralitätsbündnis. Dessen Mitglieder setzen es sich zum Ziel, bis 2025 ihren CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren und durch Kompensationsmaßnahmen die verbleibenden Kohlendioxidemissionen aus dem Betrieb neutral zu stellen. Uns ist das rückwirkend schon 2018 gelungen. Dafür mussten wir 47 Tonnen CO2 durch Klimaschutzprojekte kompensieren.

In die CO2-Bilanz sind alle betriebsbedingten Emissionen berücksichtigt, inklusive der Mitarbeitermobilität. Da kommt uns die Tatsache, dass die meisten ihre Arbeits- und Dienstwege per Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, sehr zupaß. Auch die überwiegend auf Biomasse basierte Wärmeversorgung des Bürogebäudes, der Bezug von Ökostrom und der sparsame Umgang mit Ressourcen machen den verbleibenden CO2-Abdruck überschaubar.

Große Brocken waren 2018 dennoch die Arbeitswege und Dienstreisen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der größte Einzelposten allerdings waren EDV- und Elektronikanschaffungen, deren CO2-Belastung selbst uns überrascht hat. Da sich die Anschaffungen 2018 nach zwei ausgesetzten Jahren angestaut hatten, wird diese Position 2019 deutlich geringer ausfallen und den Fußabdruck für das laufende Jahr verkleinern.

Kompensiert werden die Projekte über das Klimaneutralitätsbündnis via myclimate durch ein Wasserkraftwerk auf Sumatra und Bodenverbesserungsmaßnahmen in Kathmandu.