Wofür ich im Energieinstitut Vorarlberg tätig bin?

Die Aufgabe und gleichzeitig Herausforderung von mir ist es, den Bereich Gemeinden und Energieregionen zu leiten. Dabei geht es einerseits um die Sicherstellung einer kontinuierlichen Begleitung der e5-Gemeinden und den Ausbau durch Aufnahme von weiteren Gemeinden. Anderseits um immer neue Ansätze und Ideen für Umsetzung- und Zugangserschließungen für diese Zielgruppe. Die inzwischen 40 e5-Gemeinden und die vom Energieinstitut Vorarlberg betreuten zwei Energieregionen decken bereits mehr als 75% der Vorarlberger Bevölkerung ab.

Werdegang

JahrTätigkeit
bis dahinDer Erstberuf von Karl-Heinz war Kommunikations-Elektronik-Meister. So hat er unter anderem dem damaligen Landeshauptmann Dr. Martin Purtscher das erste Mobiltelefon in dessen Dienstauto eingebaut. Seine Liebe galt jedoch mehr unserer Umwelt als dem wachsenden Markt der mobilen Telekommunikation. Er engagierte sich bei Greenpeace Österreich gegen Atomkraft und besuchte beim Energiesparverein Fortbildungskurse, unter anderem den zweisemestrigen Lehrgang „Bau & Energie“, um mehr von der Energie-Welt und nachhaltigen Lösungsansätzen zu verstehen. Als freier Mitarbeiter war er als Energieberater im Bregenzerwald tätig, bevor er fix angestellt wurde.
1992trat Karl-Heinz ins Energieinstitut Vorarlberg ein. Seine ersten Aufgaben waren die Koordination und der Ausbau der Energiesparhaus-Aktivitäten sowie die Qualitätssicherung der Energieberatung. Gleichzeitig managte er den zuvor besuchten Lehrgang „Bau & Energie“ und übernahm die Kursleitung in den Jahren 1992/1993 und 1993/1994.
1996absolvierte Karl-Heinz die Ausbildung zum „Projektbegleiter für Gemeindeentwicklung“ in Schloss Hofen und übernahm die Gemeindeagenden von seinem damaligen Kollegen Johannes Haas.
1997im Sommer schrieb Karl-Heinz in Anlehnung an „Energiestadt“ sein Konzept für das „e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden“ und präsentierte es am 1. April 1998 vor großem Publikum. Die ursprüngliche Idee, maximal 10 Gemeinden innerhalb von 5 Jahren in dieses Programm aufzunehmen, wurde bereits nach zwei Monaten erreicht. Unter der Anleitung von Karl-Heinz wurde das erfolgreiche e5-Programm nach Vorarlberger Muster bald auch in Tirol und Salzburg eingeführt.
2000 - 2002wurde die europäische Dimension des e5-Programms – der European Energy Award® (eea®) – im EU-Projekt „communal label“ unter aktiver Mitarbeit von Karl-Heinz entwickelt. Es entsteht die Communal Label GesmbH.
2004wird der Verein „e5-Österreich“ von Karl-Heinz mit initiiert. Dieser Verein hat seither die Aufgabe das e5-Programm in Österreich zu verbreiten und zukoordinieren. Das Energieinstitut Vorarlberg ist Mitglied bei e5-Österreich und wird von Karl-Heinz vertreten.
2011beginnt Karl-Heinz das Masterstudium „Standort- und Regionalmanagement“ an der Fachhochschule Vorarlberg und schließt es 2013 mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Seine Masterthesis „Qualitätsmanagement für Energieregionen“ wird vom österreichischen Klima- und Energiefonds aufgegriffen und dient fortan als Basis des Qualitätsmanagements für alle österreichischen Energieregionen.
2014ist das e5-Programm so erfolgreich, dass es sogar in die Schwarz-Grüne Regierungsvereinbarung Einzug findet. Darin wurde die Zielsetzung eines Ausbaus um weitere 25 Gemeinden vereinbart.
Kurz gesagt: Karl-Heinz ist Mutter und Vater des e5-Programms zugleich!

Kompetenzen

  • konsequentes und zielgerichtetes Management
  • guter Netzwerker und Motivator – koordiniert mit seinem Team 500 e5-MitarbeiterInnen in den Gemeinden
  • kennt das Energieengagement aller Vorarlberger Gemeinden

Weitere Tätigkeiten

  • Bildet Beratern und Auditoren für e5-Österreich und die Klima- und Energieregionen aus
  • Ist im Vorstand des Vereins „SonnenscheinStipendium“
  • Koordiniert die Mobiltelefon- und Audio-Visuelle Technik im Energieinstitut Vorarlberg