Die Energie Lounge widmet sich 2020 den Kreisläufen. In Wirtschaft, Finanz, Sozialem und natürlich in der Architektur. Würde das – vor allem kleinräumige – Schaffen von Kreisläufen der Gesellschaft zu mehr Widerstandsfähigkeit verhelfen? Lebensqualität erhöhen? Nachhaltigkeit sicherstellen?

An drei Abenden schrauben wir unter anderem mit DER STANDARD-Journalist Andreas Sator, Unternehmerin Christine Schwarz-Fuchs und Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler die Themen und Fragen vom großen Ganzen herunter zum manifestierten Bauwerk. In bewährtem Format und bester Atmosphäre.

Standard-Journalist, Buchautor, Blogger und Podcaster Andreas Sator macht bei der Energie Lounge 2020 den ersten Aufschlag. Bild: Martin Roitner www.roitnerfotografie.at

Der STANDARD-Journalist, Buchautor, Blogger und Podcaster Andreas Sator macht bei der Energie Lounge 2020 den ersten Aufschlag. Bild: Martin Roitner www.roitnerfotografie.at

Alles gut!? Der erste Abend der Energie Lounge 2020

Der erste Abend der Energie Lounge thematisiert auch heuer die Gesellschaft als Ganzes und serviert einen Impuls von STANDARD-Journalist, Buchautor und Podcaster Andreas Sator.

Konsum und permanentes Wachstum verursachen gravierende ökologische Folgen. Der globale Ressourcenverbrauch übersteigt seit langem die Kapazitäten der Natur. Produktions- und Linearwirtschaft erstrecken sich über die ganze Welt. Geld konzentriert sich bei einem kleinen Teil der Bevölkerung und soziale Dienste werden von der Gesellschaft immer konsequenter an Firmen und Institutionen „outgesourced“.

An vielen dieser Stellen bleiben Kreisläufe offen. Würde deren – vor allem kleinräumiges – Schließen zu mehr Widerstandsfähigkeit und Stabilität beitragen? Lebensqualität erhöhen? Nachhaltigkeit sicherstellen?

Das diskutieren wir nach einem Impulsvortrag von STANDARD-Journalist Andreas Sator gemeinsam mit der Unternehmerin und Politikerin Christine Schwarz-Fuchs, Sozialexpertin Cornelia Matt und dem Organisationsentwickler Gernot Jochum-Müller.

 

 

MI. 9. SEPTEMBER. DETAILS UND ANMELDUNG

 

 

Soziologin, Raumplanerin und Vorarlberger Naturschutzrätin Gerlind Weber eröffnet den zweiten Abend der Energie Lounge 2020. Bildnachweis: Presse St. Gallen

Soziologin, Raumplanerin und Vorarlberger Naturschutzrätin Gerlind Weber eröffnet den zweiten Abend der Energie Lounge 2020. Bildnachweis: Presse St. Gallen

Think small. Der zweite Abend der Energie Lounge 2020

Der zweite Abend der Energie Lounge beschäftigt sich mit Kreisläufen in Gemeinde und Region und diskutiert die breite Palette an Möglichkeiten mit spannenden Gästen aus der Praxis. Erkenntnisreichtum garantiert!

In Gemeinden und Regionen bemühen sich immer mehr Initiativen, regionale Kreisläufe aufzubauen. Denn es leuchtet ein, dass über tausende von Kilometern transportierte Energieträger und Güter in vielerlei Hinsicht problematisch sind.

Die Palette an Themen und Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft ist groß – insbesondere in Gemeinden und Regionen, wo die Drähte zwischen engagierten Menschen, Politik und Wirtschaft kurz sind.

Wo kann angesetzt werden? Welche Kreisläufe sind von wesentlicher Bedeutung? Welche umsetzbar? Welche Rahmenbedingungen werden benötigt?

Das diskutieren die Soziologin und Raumplanerin Gerlind Weber, die Koordinatorin der Energieregion Vorderwald Monika Forster, Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler und der Regionalentwickler Franz Rüf am zweiten Abend der Energie Lounge 2020.

 

MI. 14. Oktober. DETAILS UND ANMELDUNG

Für das Klima bauen. Der dritte Abend der Energie Lounge 2020

Der dritte Abend der Energie Lounge beschäftigt sich mit Kreisläufen im Bauwesen und stellt sich jede Menge Fragen zu Energie-, Ressourcen- und Bodenverbrauch. Mit einem spannenden Ausblick in die Welt der neuen Technologien in der Architektur.

Das Bauwesen in Österreich verursacht ein Drittel des stofflichen Verbrauchs und mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs und des Abfallaufkommens. Täglich werden 12,9 Hektar neu verbaut und davon über 40% versiegelt. Die dafür erforderlichen Ressourcen sind auch in Vorarlberg nicht gesichert – was die Diskussionen um Bodenverbrauch und Kiesabbau verdeutlichten.

Aber: Wo soll angesetzt werden? Wo können Ressourcenverbräuche reduziert werden? Wieviel und welche Ressourcen stehen uns zukünftig zur Verfügung? Oder sollen Neubauten nur noch als Ausnahme möglich sein? Und wie kann die Veränderung in eine kreislauforientierte Bauwirtschaft gelingen?

Jede Menge Fragen, die wir gemeinsam mit Architektur-Trendscout Christine Bärnthaler, Architekt Matthias Hein, Umweltlandesrat Johannes Rauch und Baumeister Gerhard Müller (Müller Wohnbau) diskutieren.

 

 

Mi. 11. November. DETAILS UND ANMELDUNG

 

Volles Haus am ersten Abend der Energie Lounge 2019 im Vorarlberg Museum. Bild: Darko Todorovic

Die Energie Lounge 2019 stand im Zeichen des Klimas. Rückblick zur Einstimmung auf 2020 gefällig? Ein Klick auf’s Bild beamt Sie zurück in die Prä-Corona-Ära. Bildnachweis: Darko Todorovic.

 

 


Diese Veranstaltung wird im Zuge von GreenSan durchgeführt. GreenSan ist ein Projekt von Energieinstitut Vorarlberg, Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA), Energieagentur Ravensburg, Energieagentur St. Gallen und der baubook gmbh. Es wird gefördert von der Europäischen Union im Rahmen von Interreg A-B-H.

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