Bei der „Walser Energiemeisterschaft“ wurde der sportliche Ehrgeiz eines ganzen Tals geweckt. Die sechs Bürgermeister rührten kräftig die Werbetrommel und der Erfolg der Energiemeisterschaft gibt ihnen Recht.

Wettbewerbscharakter

Die „sportliche Herausforderung“ der Energiemeisterschaft war es, innerhalb eines Jahres die größtmögliche Einsparung im Energiebereich vorweisen zu können. Eingeladen wurden sowohl Haushalte als auch kleine Gewerbebetriebe. Im Vordergrund der Meisterschaft stand dabei das Lernen von- und miteinander.

Austausch in Gruppen

Die Gruppen wurden bewusst auf 4-8 Personen beschränkt und vom örtlichen e5-Team betreut. Gemeinsam wurde der Ist-Stand erhoben und Einsparziele erarbeitet, Maßnahmen besprochen und umgesetzt – und das nicht nur innerhalb der Gruppen sondern auch gruppenübergreifend. So wurde aus dem „angeblichen“ Wettbewerb ein gemeinsames Projekt mit einem gemeinsamen Ziel.

Einmal im Monat wurden die Zählerstände der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewertet und die Ergebnisse im Rahmen von Zwischenpräsentationen analysiert und gegebenenfalls angepasst. Dies stellte eine kontinuierliche Betreuung sicher und hielt die Motivation unter den Gruppen aufrecht.

Professionelle Begleitung

Unterstützt wurde die Energiemeisterschaft von begleitenden Aktionen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einfache Möglichkeiten zum Energiesparen aufzeigten – wie z.B. kostenlose Energieberatungen, LED-Austauschaktionen und Gutscheine für den Bezug von energieeffizienten Geräten.

“Der große Erfolg der Aktion sind nicht nur die fast 10% eingesparte Energie sondern die Kontakte, die innerhalb der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geknüpft wurden. Dieser Austausch auf Augenhöhe war ein sehr wichtiger Bestandteil der Walser Energiesparmeisterschaft.“
Rainer Burtscher, Projektleiter Walser Energiemeisterschaft und e5-Teammitglied

Positiver Nachhall

Nach der äußerst gelungenen ersten Meisterschaft mit einer fast 10%-igen Einsparung konnten 40 Haushalte erneut dazu motiviert werden, ihren Stromverbrauch weiter monatlich abzulesen und mit den Erfahrungen des letzten Jahres ihren Ver­brauch weiter zu optimieren.