Die Photovoltaik-Bürger*innenbeteiligung ist ein zukunftsfähiges Modell für Energieversorgung, bei der die Beteiligung der Bevölkerung an der lokalen Energieerzeugung im Vordergrund steht. Im vorliegenden Leitfaden “Photovoltaik in den Gemeinden”, erhalten Sie Details, wie eine PV-Anlage unter Bürger*innenbeteiligung umgesetzt werden kann.

Der verstärkte Einsatz von Photovoltaikanlagen unterstützt Gemeinden dabei, ihre Energieversorgung auf eine unabhängigere Basis zu stellen. Immer mehr Gemeinden finanzieren den Ausbau von PV-Anlagen dabei mithilfe einer Bürgerinnenbeteiligung. Sie stellen die geeigneten Dachflächen ihrer Gebäude zu Verfügung und organisieren Modelle, bei denen sich Privatpersonen finanziell beteiligen können.

Das Konzept der Bürgerinnenbeteiligung vereint zentrale Aspekte einer erfolgreichen regionalen Energiepolitik: Lokal verfügbare Energienressourcen werden unter Einbindung der Bevölkerung nachhaltig genutzt.

Aktive Gemeinden und ihre Bürger*innen sind dadurch bedeutende Schrittmacher auf dem Weg in Richtung Energieautonomie. 

Lokale Wertschöpfung für die Gemeinde und die Bürger*innen

Der Investition steht dabei ein regelmäßiger Ertrag aus der Stromproduktion gegenüber – mit der Gewissheit, dass der Finanzbeitrag nachhaltig und lokal verwendet wird. Diese Möglichkeit der Geldanlage kommt somit den energie- und klimapolitischen Zielen der Gemeinde ebenso entgegen, wie den Anliegen der einzelnen Bürger*innen. 

Leitfaden Photovoltaik für Gemeinden – Möglichkeiten der Finanzierung und Bürgerbeteiligung

Der Fokus des Leitfadens  liegt daher auf der Beschreibung unterschiedlicher Modelle, die eine Beteiligung von Bürger*innen oder anderen privaten Initiativen ermöglichen. Die sechs ausgewählten Varianten wurden in Österreich bereits umgesetzt oder werden bei aktuellen Projektierungen diskutiert. Zum Download

Photovoltaikanlage Gemeinde Bürs; Foto: Markus Gmeiner

Photovoltaikanlage Gemeinde Bürs; Foto: Markus Gmeiner