Wir vermitteln neutrale Beratungen rund ums Thema Energie, Mobiliät und Ökologie für Gemeinden.

Ablauf von der Anmeldung zur Beratung bis zur Förderauszahlung

  1. Sie melden sich mit dem Anmeldeformular per Fax oder E-Mail beim Energieinstitut Vorarlberg zur Beratung an.
  2. Ihre Anmeldung wird an ein qualifiziertes Partner-Ingenieurbüro, an Ihren Berater, übergeben.
  3. Ihr Berater kontaktiert Sie zur Vereinbarung des Vorort-Termins.
  4. Anschließend erfolgt mit Ihnen gemeinsam die Beratung.
  5. Sie erhalten vom Berater das Beratungsprotokoll und klären allfällige weitere Schritte.
  6. Sie erhalten vom Berater die Rechnung über den vollen Betrag.
  7. Das EIV überweist Ihre Förderung an die von Ihnen angegebene Bankverbindung.

Die Beratungs-Anmeldeformulare für Gemeinden mit und ohne GIG finden Sie im Downloadbereich auf der rechten Seite.

Beratungsmodule für den Neubau

  1. Neubau-Beratung: Ein Gebäude wird oft 50 Jahre und länger genutzt. Spannen Sie ihren Architekten mit dem Energieexperten in der Planungsphase zusammen, damit Sie über die Lebensdauer ihres Gebäudes Energie und Kosten sparen. Oft müssen nur kleine Änderungen (Thema Wärmebrücken) vorgenommen werden, um Investitionsförderungen zu erhalten. (max. geförderte Stunden: 24)
  2. Umsetzungsbegleitung: Allgemeine Unterstützung bei der Umsetzung von Effizienz-Maßnahmen wie technische Klärungen, Ausschreibungs-Checks, Angebotsevaluierung, usw.
    Falls nach der Detailberatung noch Fragen offen sind, die einen Neubau erschweren, kann dieses Modul bestellt werden. Der Berater kann weitere technische Klärungen durchführen, Angebote evaluieren oder die Ausschreibung beurteilen. Wichtig ist, dass Sie ja zur Sanierung sagen können. (max. geförderte Stunden: 8)
  3. Wirtschaftlichkeit und Fördereinreichung: Wenn Sie die Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme überprüfen wollen oder Support bei der Einreichung einer Maßnahme zur Förderung durch die KPC benötigen, ist diese Beratung das Richtige für Sie. (max. geförderte Stunden: 8)
  4. Nachhaltig:Bauen in der Gemeinde: Das Servicepaket „Nachhaltig:Bauen in Gemeinden“ bietet Unterstützung beim energetisch und ökologisch optimierten Bauen von öffentlichen Gebäuden an. Durch die Supervision der beteiligten Institute (Umweltverband, Firma Spektrum, Energieinstitut Vorarlberg), erhält die Gemeinde Rechtssicherheit bei der Ausschreibung von ökologischen Bauteilen und eine optimierte Planung, ökologische Optimierung und qualitätsgesicherte Bauausführung samt Dokumentation. (max. geförderte Stunden: 80) Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Beratungsmodule für Bestandsgebäude/Sanierungen

  1. Energiecheck zum Einstieg: Grobanalyse der Gebäude und Anlagen basierend auf einer Vorort-Begehung und Überprüfungen ihrer Energierechnungen (Wärme, Strom, Wasser).
    Dies ist ein optimaler Start, wenn Sie sich ganz allgemein informieren wollen. Abhängig vom Ergebnis bestellen Sie je nach Bedarf tiefergehende Module wie Detailberatung/Gebäudehülle sowie Umsetzungsbegleitung und Fördereinreichung. (max. geförderte Stunden: 8)
  2. Detailberatungen zu allen Haustechnik-Themen wie Solaranlagen, Heizung, Lüftung, Klima, Beleuchtung, usw.
    Wenn Sie bereits eine Vermutung haben wo bei ihnen der Schuh drückt, dann melden Sie sich zur Detailberatung an. Hier werden genaue Einzelthemen durchleuchtet, sodass Sie genügend Informationen erhalten, um einer tatsächlichen Sanierung entgegen zu schreiten. (max. geförderte Stunden: 40)
  3. Gebäudehüllen Untersuchung: Analyse der Schwachstellen eines Gebäudes mit Sanierungsvorschlägen für Dach, Wände, Fenster/Türen und Keller. Der entstehende Energieausweis ermöglicht auch gleichzeitig eine Prognose der Invest-Förderung, falls die Sanierung durchgeführt wird. (max. geförderte Stunden: 24)
    Diese Beratung ist für alle interessant, die ihr Gebäude sanieren wollen. Sei es um den Komfort für Mitarbeiter zu heben, oder einfach nur, weil Dach oder Fenster in die Jahre gekommen sind.
  4. Umsetzungsbegleitung: allgemeine Unterstützung bei der Umsetzung von Effizienz-Maßnahmen wie technische Klärungen, Ausschreibungs-Checks, Angebotsevaluierung, usw.
    Falls nach der Detailberatung noch Fragen offen sind, die eine Sanierungsentscheidung erschweren, kann dieses Modul bestellt werden. Der Berater kann weitere technische Klärungen durchführen, Angebote evaluieren oder die Ausschreibung beurteilen. Wichtig ist, dass Sie ja zur Sanierung sagen können. (max. geförderte Stunden: 8)
  5. Wirtschaftlichkeit und Fördereinreichung: Wenn Sie die Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme überprüfen wollen oder Support bei der Einreichung einer Maßnahme zur Förderung durch die KPC benötigen, ist diese Beratung das Richtige für Sie. (max. geförderte Stunden: 8)
  6. Nachhaltig:Bauen in der Gemeinde: Das Servicepaket „Nachhaltig:Bauen in Gemeinden“ bietet Unterstützung beim energetisch und ökologisch optimierten Bauen von öffentlichen Gebäuden an. Durch die Supervision der beteiligten Institute (Umweltverband, Firma Spektrum, Energieinstitut Vorarlberg), erhält die Gemeinde Rechtssicherheit bei der Ausschreibung von ökologischen Bauteilen und eine optimierte Planung, ökologische Optimierung und qualitätsgesicherte Bauausführung samt Dokumentation. (max. geförderte Stunden: 80) Mehr Informationen erhalten Sie hier.
  7. Haustechnik-Justierung: Einstellung der Parameter der Haustechnik-Anlagen eines Gebäudes zur Reduktion des Energieverbrauchs. Das Gebäude wurde zumindest ein Jahr betrieben, sodass Erfahrungswerte vorliegen. Im Rahmen der Energiesparoffensive des Land Vorarlberg wird bis auf Widerruf eine erhöhte Förderung von 50% zugesprochen. (max. geförderte Stunden: 20) Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Beratungsmodule Mobilität

  1. Mobilitäts-Check: Der Mobilitäts-Check ist ein Starter Modul, um sich einen allgemeinen Überblick über die Mobilitäts-Potentiale im Unternehmen zu verschaffen. Vorort beim Kunden werden mit Vertretern des Betriebes/der Gemeinde  die derzeit bereits umgesetzten Maßnahmen im Bereich der Mobilität erhoben und Eckdaten zum aktuellen Mobilitätsaufkommen ermittelt. Auf Basis dieser Standortbestimmung wird mit dem Kunden ein Set an möglichen, passenden Umsetzungsmaßnahmen zusammengestellt und zu den ausgewählten Maßnahmen weiterführende Informationen und Handlungsanleitungen bereitgestellt.
    Der ganze Check umfasst bis zu maximal 8 Beraterstunden a 80 Euro und kostet damit maximal 680 Euro. Fünfzig Prozent der Kosten bekommt man über die vom Energieinstitut koordinierte EBU-Förderung unkompliziert zurückerstattet.
  2. Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept: Die Kosten für die Logistik eines Unternehmens können mit einfachsten Mitteln deutlich gesenkt werden. Das geförderte Beratungsmodul Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept nimmt sich aller dazugehörenden Themen im Unternehmen an:
  • Auflistung aller Fahrzeuge mit Schwachstellen Analyse
  • die tatsächlichen Kosten der Mobilität     
  • Ökobilanzen der Mobilität

Das Ergebnis für den Betrieb: Der neutrale Berater verschafft dem Betrieb einen gesamten Überblick über sein momentanes Logistikkonzept und dessen Kosten. Er macht konkrete Vorschläge für Ansatzpunkte für eine Optimierung. Unter anderem:

  • Wartungsrichtlinie
  • Einkaufsrichtlinie
  • Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für PKW, LKW, Rad, ÖPNV, zu Fuß gehen und alle Kombinationen davon. Outsourcing, Insourcing, Kooperationen, Berechnung der damit erzielten Umweltauswirkung und Abschätzung der Kosten, usw.
  • Aufgaben bzw. Ansatzpunkte für einen Mobilitätsbeauftragten
  • Know-How über alternative Antriebe und Fahrzeuge (Elektro, Hybrid, Erdgas)
  • Ökobilanzen
  • Förderungen für konkrete Anschaffungen/Umsetzungen nach der Analyse

Aber nicht nur investive Maßnahmen werden erwähnt, auch bewusstseinsbildende Maßnahmen für (je nach Fall) Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Bürger, Gäste, . . .  werden entwickelt.

Somit ist der Abschlussbericht Grundlage für diverse Umsetzungsmöglichkeiten von Maßnahmen aus denen sich der beratene Kunde frei bedienen kann. Ziel ist es dem Kunden konkrete Ansätze für effiziente Logistik, Routenoptimierung, eine Reduktion der Transportkilometer, Vor- und Nachteile alternativer Antriebsformen, usw zu liefern. Ein Blick auf Elektro-, Hybrid- oder Erdgasfahrzeug ergänzt durch Empfehlungen zur sanften Mobilität (zu Fuß gehen, Fahrrad und ÖV) verbessert die Mobilität in ökologischer und ökonomischer Richtung.

Die ganze Analyse umfasst bis zu maximal 24 Beraterstunden a 80 Euro und kostet damit maximal 1920 Euro. Dreißig Prozent der Kosten bekommt man über die vom Energieinstitut koordinierte EBU-Förderung unkompliziert zurückerstattet.

Beratungsmodul Naturnaher Bau

 Das Beratungsmodul „Naturnaher Bau“ gliedert sich in zwei Schritte:

  1. Naturvielfalt-Check: Der Naturvielfalt-Check gibt einen allgemeinen Überblick über die Naturvielfalt-Potenziale auf dem Gebäude und dessen Umfeld. Der Standort, die Ausgangssituation und der Plan werden miteinander verglichen und bewertet. Auf Basis dieser Bestandsaufnahme werden mit der Gemeinde Umsetzungsmaßnahmen erarbeitet, weiterführende Informationen und Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt.
  1. Prozessbegleitung: Dazu gehört:
  • Zieldefinition mit BauherrInnen, ArchitektInnen, NutzerInnen   
  • Anforderung an Planung und Materialien: Dach, Fassade, Fenstergläser, Bodenbeläge, Pflanzenverwendung, . . .
  • Formulierung für die Ausschreibung
  • Anforderungen in der Bauphase: Bodenschutz, Baumschutz, Lebensraumschutz, . . .
  • Eventuell Anforderungen an Umsetzung und Pflege: Pflanzphase, Pflegeplan, . . .

Die Gemeinde erhält einen Überblick über die vorhandenen Naturvielfalt-Potenziale am und rund um das Gebäude und erhält konkrete Optimierungsvorschläge für Erhalt und Entwicklung von Natur. Dazu gehört:

  • Dach- und Fassadenbegrünung
  • Naturnahe Gestaltung der Nutzflächen wie Parkplatz, Aufenthaltsräume, Abgrenzungen, Versickerungsmulden, . . .
  • Standortgerechte, regionaltypische Material- und Pflanzenwahl
  • Tierfreundliches Bauen
  • Oberirdische Retention
  • Pestizidfreier Unterhalt

In einem ausführlichen Beratungsprotokoll werden die erarbeiteten Maßnahmen dokumentiert und dienen der Gemeinde als Orientierungshilfe für eine naturnahe Planung und Gestaltung. Diese sind nicht nur Lebensraum für zahlreiche Tier- und  Pflanzenarten, sie bieten auch für NutzerInnen selbst einen vielfachen Mehrwert – eine Win-win-Situation für Mensch, Wirtschaft und Naturvielfalt.

Umfang und Kosten

Die Beratung umfasst bis zu maximal 12 Beratungsstunden a 80 Euro und kostet die Gemeinde damit maximal 960 Euro. Dreißig Prozent der Kosten werden vom Regionalprogramm Impuls3 aus Mitteln des Umweltministeriums und des Landes Vorarlberg zurückerstattet.

Das Beratungs-Anmeldeformular finden Sie im Download auf der rechten Seite.