Mit Haustechnik-Justierung den bestellten, niedrigen Energieverbrauch erreichen

Konkrete Einstellungen an den Haustechnik-Komponenten in modernen, komplexen Gemeindegebäuden und -zentren, Schulen, Kindergärten, Feuerwehrhäusern, usw.

In den letzten Jahre sind von den Gemeinden Vorarlbergs vorbildliche Top Gebäude in großer Zahl neu gebaut oder saniert worden: Schulen, Gemeindezentren, Kindergärten, Feuerwehrhäuser, usw., zum Teil als Passivhaus errichtet. Diese modernen Gebäude haben eines gemeinsam: alle haben komplexe Haustechnikanlagen und viele verbrauchen unerwartet viel Energie!

Vorarlbergs Gemeinden haben sich wiederholt durch ihre ausgezeichneten Planungsprozesse ausgezeichnet. Dazu gehört, dass im Planungsprozess Prognosen über die zu erwartenden Energieverbräuche im Betrieb des Gebäudes gemacht werden. Nun sind die Gebäude im Betrieb und die ersten echten Energieverbräuche liegen vor.

Stimmen die Planwerte des Energieverbrauchs mit den tatsächlichen Werten überein?

Die niedrigen tatsächlichen Verbrauchswerte eines effizienten Gebäudes können nur dann erzielt werden, wenn die einzelnen Haustechnikanlagen optimal aufeinander abgestimmt sind. Fünf Untersuchungen des Energieinstitut Vorarlbergs haben gezeigt, dass diese Abstimmung nicht immer das notwendige Augenmerk erhält. Dadurch liegen die tatsächlichen Verbräuche zum Teil 100% über den Prognosen! Und das, obwohl jede Einzelkomponente im Gebäude in Ordnung ist – nur das Zusammenspiel fehlt.

Justierung der Haustechnik holt das aus dem Gebäude, was in ihm steckt.

Im Zuge der Energiesparoffensive des Landes ist nun das Modul „Haustechnik-Justierung“ für Gemeindegebäude verfügbar. Für den Energieberater stehen 20 Stunden a € 80,-zur Verfügung, der Fördersatz beträgt 50%. Ziel ist es durch vertieftes Verständnis der Haustechnikanlagen und ihres Zusammenspiels jene Einstellungen herauszufinden, die das Gebäude am energieeffizientesten machen. Dieses Modul befasst sich also mit nicht investiven Maßnahmen. Tests an der Haustechnik werden durchgeführt und dokumentiert, sodass zum Schluss die energieeffizienteste Einstellung auch tatsächlich eingestellt werden kann. Eine Schulung für die Haustechnik-Verantwortlichen (Hauswart, Schulwart, technische Leiter, usw) zum Thema Verständnis der vorliegenden Haustechnik samt Handlungsanweisungen schließt die Aufgaben des Beraters ab.

Für welche Gebäude?

Die Gebäude sind alle in Nutzung, in Betrieb, und es liegen Verbrauchszahlen von mindestens 12 Monaten vor. Das Alter des Gebäudes spielt dabei keine Rolle. Das Gebäude ist im Eigentum der Gemeinde oder einer GIG. Untersucht wir die ganze Haustechnik (Wärme und Strom): Heizung, Lüftung, Kühlung, Klima,…

Anmeldung und Details finden Sie hier.