Standard für Ladestationen im öffentlichen Raum

In einem Kooperationsprojekt von Land, Energieinstitut und Umweltverband ist eine Ausschreibung für E-Bike Ladestationen durchgeführt worden – nun wurden zwei unterschiedliche Modell-Typen ausgewählt. Gemeinden und öffentliche Stellen können die „Siegermodelle“ über den Umweltverband beziehen, Betriebe und Private direkt beim Hersteller/Händler.

Eine Voraussetzung für gutes Unterwegssein per E-Bike ist die Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten. Die Elektromobilitätsstrategie des Landes sieht daher  den Aufbau eines Grundnetzes mit Ladestellen z.B. in Stadt- und Ortszentren oder bei Freizeit- und Veranstaltungseinrichtungen vor. Betriebe, Gastronomieeinrichtungen, Private oder Wohnanlagen sollen sich idealerweise am öffentlichen Standard orientieren und damit das Ladestellennetz weiter verdichten.

Zur leichteren Umsetzung hat der Umweltverband in Zusammenarbeit mit Land und dem Energieinstitut Vorarlberg ein Anforderungsprofil für Ladestationen entwickelt und auf dieser Basis eine Ausschreibung durchgeführt. Das  Ergebnis der Ausschreibung ist ein landesweit abgestimmter Standard, der die Grundlage für den Aufbau eines herstellerunabhängigen, sicheren, robusten und  gestalterisch ansprechenden Ladestellennetz für Zweiräder darstellt.

Zwei Ladestationen-Modelle und viel Vorarlberger Knowhow

Das Modell „Stromport“

Das Modell „Stromport“ ist durch sein schlichtes Design und die kostengünstige und robuste Ausführung ein „Low-Tech-Produkt“ im besten Sinne. Es kann gut in bestehende Abstellanlagen integriert werden und ermöglicht es E-Bike-NutzerInnen, ihr Ladegerät im öffentlichen oder halböffentlichen Raum sicher zu verwahren. Das Produkt wird zur Gänze in Vorarlberg hergestellt und ist auch als Wandmontage-Modul erhältlich. (www.stromport.at)

E-Bike-Ladestationen 1

Das Modell der Firma „Bike Energy“

Das Modell der Firma „Bike Energy“ ist eine sehr witterungs­beständige, hochentwickelte Ladestation mit drei oder vier Steckplätzen, über die mit Hilfe eines passenden Adapter-Kabels alle gängigen E-Bike-Modelle in kurzer Zeit geladen werden können. Wer das für sein E-Bike passende Adapter-Kabel erwirbt (Kostenpunkt 50 – 70 Euro), kann damit auf das Mitführen des Ladegeräts verzichten. An Orten mit Personen­betreuung wie z.B. bei Jausenstationen, Gasthäusern, Gemeindeämtern oder Tourimus-Informationszentren ist es denkbar, dass solche Adapter-Kabel auch ausgeliehen werden könnten. (www.bike-energy.com)

Die Ladestationen sind im Erscheinungsbild der Radfreundlich-Kampagne gehalten und damit ähnlich wie die landesweite Radwegbeschilderung oder die  automatischen Radzählstellen Botschafter für das Radland Vorarlberg.

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Eine detaillierte Produktbeschreibung und Infos zu Preisen und Förderungen finden sie im Downloadbereich auf der rechten Seite. Bestellmöglichkeit auf www.oebs-shop.at