rainer_siegeleSymbiosen sind per Definition Verbindungen zwischen zwei Individuen die für beide vorteilhaft sind. Zwischen dem Energieinstitut Vorarlberg und dem Vorarlberger Umweltgemeindeverband besteht eine solche Symbiose. Den Höhepunkt dieser Symbiose stellt sicher das gemeinsame Produkt Nachhaltig:Bauen in der Gemeinde dar. Über 70 gemeinsame Projekte wurden bisher verwirklicht. Der Umweltverband ist ein Zusammenschluss aller 96 Vorarlberger Gemeinden. Als solcher bietet er eine Brückenfunktion zwischen dem Energieinstitut und den Gemeinden. Auch durch das Energieinstitut Vorarlberg haben sich Vorarlbergs Gemeinden in puncto sorgsamer Umgang mit Energie an der Weltspitze etabliert. Das e5-Programm wurde europaweit zum Standard für das Messen der Energieeffizienz in Gemeinden. In der Zusammenarbeit in internationalen Projekten wie MountEE und CEC5 entwickelt das Energieinstitut Vorarlberg, der Umweltverband und ihre Partner u. a. das Servicepaket Nachhaltig:Bauen in der Gemeinde weiter. Gleichzeitig werden europäische Regionen bei der Implementierung vergleichbarer Angebote unterstützt. Im Namen der Vorarlberger Gemeinden wünsche ich unserem Partner Energieinstitut alles Gute zum Jubiläum und dass wir gemeinsam noch viel Gutes für Vorarlberg leisten können.

Bürgermeister Ing. Rainer Siegele, Obmann Umweltverband

helmut_mennelWenn es gelingt, in den kommenden fünf Jahren im Rahmen der Energiesparoffensive 2020 insgesamt 30 Gigawattstunden Energie pro Jahr einzusparen, dann ist das nur durch eine enge Kooperation mit dem Energieinstitut und dem Land Vorarlberg möglich. Gemeinsam haben wir ein Paket geschnürt, das – vollständig ausgeschöpft – unser Ziel realistisch erreichbar macht. Umso wichtiger ist die Aufklärungs- und Koordinationsarbeit, die das Energieinstitut Vorarlberg unermüdlich auf mehreren Ebenen leistet. Sei es durch Beratungen im direkten Kundenkontakt oder auch auf Gemeindeebene in Form der Kooperation mit den e5-Teams. Information und Aufklärung sind die Basis für einen erfolgreichen Weg zur Energieautonomie 2050.

Dipl.-Ing. Helmut Mennel MBA, Vorstandsmitglied illwerke vkw

manfred_trefaltDie Stadtwerke Feldkirch gratulieren dem Energieinstitut Vorarlberg zum 30. Geburtstag Was vor vielen Jahren als Verein für Energiesparberatung begann, hat sich zwischenzeitlich zu einem Institut mit Energie- Experten, sowohl aus technischer als auch aus ökologischer und sozialer Sicht weiterentwickelt. Dank dieses ganzheitlichen Ansatzes werdet ihr eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur Energieautonomie spielen. Uns beeindruckt eure Kompetenz rund um die Themen „Wohnen“ und „Gebäude“. Das Passivhaus ist ja mittlerweile über unsere Landesgrenzen hinweg bekannt. Da habt ihr aufgezeigt, dass unter den richtigen Voraussetzungen ein Gebäude ohne externen Energieaufwand betrieben werden kann. Ebenso die Weiterentwicklung dieser Idee, dass über die dezentrale Energieerzeugung diese Gebäude auch einen Beitrag zur gesamten Energieversorgung leisten können, wurde aufgezeigt. Die Zukunft bleibt also spannend. Wir freuen uns über das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieinstitut Vorarlberg, die an ihre Mission glauben und damit auch den richtigen Weg eingeschlagen haben.

DI Dr. Manfred Trefalt, Geschäftsführer Stadtwerke Feldkirch

hans-peter_lorenzHohe Ökologie-Standards und niedrige Energiekosten sind zentrale Forderungen im gemeinnützigen Mietwohnungsbau und ganz besonders für die VOGEWOSI. Damit ermöglichen wir den Menschen in Vorarlberg leistbares Wohnen, gleichzeitig leisten wir einen wertvollen Beitrag für den Erhalt unseres Lebensraums. Ein Anspruch, den wir als ständigen Prozess sehen: Wir sind stets bestrebt, diese Energie- und Ökostandards nachhaltig und vernünftig zu verbessern. Ein gutes Beispiel dafür ist das Pilotprojekt „Klimagerechter nachhaltiger Wohnbau“ in Feldkirch: Gemeinsam mit dem Energieinstitut Vorarlberg haben wir uns zum Ziel gesetzt, mit wissenschaftlicher Begleitung neue Erkenntnisse zu den Lebenszykluskosten unserer Gebäude zu erhalten. Die bewährten Energieberatungen des Energieinstitut Vorarlberg helfen zudem unseren Bewohnern, deren individuelles Verbraucherverhalten zu verbessern und damit zusätzliche Energie einzusparen. Für die VOGEWOSI ist das Energieinstitut Vorarlberg daher seit seiner Gründung ein unverzichtbarer Partner und wird es auch in Zukunft sein.

Dr. Hans-Peter Lorenz, Geschäftsführer VOGEWOSI

verena_konradDas sehr oberflächliche Verständnis von Architektur als rein ästhetische Kategorie ist Teil der Problematik, wenn Architekt / innen und Vertreter / innen der Energie- und Bauwirtschaft an einem Tisch sitzen. Architektur ist ein ganzheitliches Phänomen, das durch Planung soziale, politische, wirtschaftliche, technologische, ästhetische und ökologische Fragestellungen vereint. Hier dürfen wir uns eine Schärfung des Blickes wünschen und auch eine entsprechende Vermittlung an Baukulturverantwortlichen in den Gemeinden und Betrieben. Energieinstitut Vorarlberg und vai treffen sich in der Haltung, dass bewusste und gute Planung zu besseren Ergebnissen führt. Die Baukultur in Vorarlberg entsteht nicht auf Basis von Berechnungsmodellen und auch ihr Resultat ist nur bedingt durch Zahlen und Diagramme darstellbar. Planung setzt Diskussion voraus und ein Abklären von Haltungen, Wünschen und Bedürfnissen. Was wir uns wünschen, ist eine offene Geisteshaltung, durch die wir bereit sind Normen im Fall auch kritisch zu hinterfragen, um zu nachhaltig wirksamen Ergebnissen zu kommen. Das setzt ein Bewusstsein über die Verantwortung, die Planer / innen tragen, voraus. Daran wollen wir auch zukünftig gemeinsam mit dem Energieinstitut Vorarlberg arbeiten.

Dr. Verena Konrad, Direktorin vai Vorarlberger Architekturinstitut

gernot_jochum_muellerFinanzkrise? Geldsystem? Eigenes zinsfreies demokratisches Geld? Als wir 1995 mit der Ausarbeitung für das TALENTE Experiment begannen, wurden wir wohl von vielen zu Spinnern ernannt. Das hat viele Vorteile. Neues konnte gewagt werden, denn die Erwartungen waren klein. Heute tauschen über 2.000 Menschen Geräte, Kleidung, Fahrzeuge und vieles andere untereinander und verlängern so deren Nutzungszeit. Auch Selbstgemachtes aus den Ressourcen unserer Region, regionale Lebensmittel und zahlreiche Dienstleistungen werden täglich getauscht. An jedem Tag finden zwischen 50 und 100 Tauschgeschäfte statt. Das ist gut für die CO2-Bilanz, gut für die Geldtasche und gut für die Beziehungen. Zinsfrei zahlen wird seit 20 Jahren auch von Unternehmen und Vereinen gelebt. Zum Netzwerk für faire Ökonomie zählt auch die ALLMENDA Genossenschaft. Diese baut Bürgerkraftwerke und gibt z. B. auch den VTaler heraus. Denn Geld soll den Menschen dienen, nicht umgekehrt! Die nächsten Jahre wünschen wir dem Energieinstitut Vorarlberg viele Gelegenheiten zum Spinnen und Probieren, das schafft Freiräume und lässt Neues entstehen.

Gernot Jochum-Müller MSc, Obmann der Allmenda Social Business eG

michael_pedratscherNeben der Förderung der Mitglieder und der regionalen Wirtschaft gemäß dem genossenschaftlichen Grundgedanken gehört heute auch der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und Energie zu den Leitgedanken der Volksbank Vorarlberg. Die verbesserte Ressourcennutzung wurde in Kooperation mit dem Energieinstitut Vorarlberg bereits vor einigen Jahren zu einem betriebsübergreifenden Projekt gemacht. Im Jahr 2008 wurde die Volksbank Vorarlberg in Folge als erste Bank in der Region mit allen Standorten mit dem ÖKOPROFIT-Zertifikat des Landes Vorarlberg ausgezeichnet. Entsprechend ihres Leitbildes, einen angemessenen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Vorarlberger Lebens- und Wirtschaftsraumes zu leisten, unterstützt die Volksbank Vorarlberg das Energieinstitut – als kompetentester Partner im Bereich Energie im Ländle – seit vielen Jahren als Mitglied. Durch eine langjährige Kooperation wurde auch die Beratungskompetenz, beispielsweise im Bereich Wohnbau, ausgebaut. Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit!

Ing. Michael Pedratscher, Marketingleiter Volksbank Vorarlberg

rainer_keckeis30 Jahre Energieinstitut Vorarlberg bedeuten auch viele Jahre intensive Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Arbeiterkammer. Wohnen und Energie sind seit jeher elementare Themen für die Menschen und daher auch relevant für die AK. Beginnend mit der „Ölkrise“ in den 70er Jahren, hat das Thema Energie zusehends an Brisanz gewonnen. Seither ist viel Wichtiges und Richtiges passiert, aber auch die Themenfelder werden immer komplexer. Die große Herausforderung heute und auch in Zukunft wird es sein, energieeffizientes Bauen mit leistbarem Wohnen unter einen Hut zu bringen. Ein bedeutender Ansatz in diese Richtung ist aktuell ein gemeinsames Praxis-Projekt von Energieinstitut und AK, bei dem verschiedene Bautypen einer vergleichenden Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen werden. Die Ergebnisse könnten wegweisend für die Zukunft sein. Als Vereins- und Vorstandsmitglied des Energieinstitut Vorarlberg gratulieren wir herzlich zum 30-Jahr-Jubiläum, bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und hoffen auf viele weitere erfolgreiche Jahre.

Rainer Keckeis, Direktor Arbeiterkammer Vorarlberg

manfred_rein„Das Ländle ist in vielen Bereichen Klassenerster und seine Energiewende-Politik kann ein Vorbild für die Landesregierungen in den weiter östlich liegenden Bundesländern sein.“ – Das zumindest sagt der WWF in seinem unlängst veröffentlichten Energiewende- Index. Die gemeinsamen Bemühungen des Landes Vorarlberg, der Gemeinden, vieler Bürgerinnen und Bürger, unzähliger Unternehmen und Institutionen mit dem Ziel der Energieautonomie scheinen also Wirkung zu zeigen. Vorarlberg ist auf einem guten Weg. Eine zentrale Drehscheibe für alle Fragen rund um den Bereich Energie – von thermischer Sanierung und nachhaltigem Bauen bis zur Mobilität und den erneuerbaren Energien – ist das Vorarlberger Energieinstitut, gegründet vor 30 Jahren als „Energiesparverein“. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg ist von Anfang an dabei und war stets der Ansicht, dass alle Lösungsideen nur mithilfe unserer geschulten und fachkundigen Handwerksbetriebe und Planer in eine praxistaugliche Umsetzung kommen können. Es braucht Vorreiter mit Ideen und es braucht Menschen, die diese Ideen umsetzen können. Als besonders erfolgreiches Beispiel einer solchen Zusammenarbeit möchte ich in diesem Zusammenhang das Projekt „Partnerbetrieb Traumhaus Althaus“ nennen. Bei allen gelegentlichen Auffassungsunterschieden kann das gemeinsame Ziel nur durch die Zusammenarbeit gelingen. Ich bin überzeugt davon, dass die Vorarlberger Wirtschaft von der Energieautonomie mit besserer Qualität, höherer Kompetenz und geringeren Kosten profitieren wird. In diesem Sinne wünsche ich uns allen und vor allem dem Energieinstitut, dass wir – wie bei einem Sparverein üblich – auch in den nächsten 30 Jahren noch möglichst viel Rendite für unsere gemeinsamen Bemühungen bekommen werden!

Kommerzialrat Manfred Rein, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg

wilfried_hopfnerSeit jeher steht das Giebelkreuz für nachhaltiges Engagement in der Region. Die Förderung des Energieinstitut Vorarlberg ist damit ein ehrliches Anliegen für Raiffeisen in Vorarlberg. Unser Ländle ist ein Juwel. Um es zu schützen, bündeln wir unsere Stärken gerne mit dem Energieinstitut. Dass Raiffeisen mehr ist als eine Bank, weiß man. Nachhaltiges Bauen und Wohnen, ökologische Regionalentwicklung und sinnvoller Energieeinsatz sind den heimischen Raiffeisenbanken wichtig. Wie das Energieinstitut möchte Raiffeisen Vorarlberg nachhaltig gestalten und so zum Ziel der Energieautonomie 2050 beitragen. Durch die Partnerschaft konnten bereits viele Projekte realisiert werden: Dazu gehören zahlreiche Energieberatungen für Raiffeisen-Kunden, das Aufdecken von Energiesparmöglichkeiten in den Bankstellen und die unlängst gestartete Jugend-Energie-Akademie. Vom Expertenwissen des Energieinstituts profitieren bei all den Projekten unsere Kunden, wir selbst und schließlich alle Vorarlberger. Und darauf kommt es an.

Betriebsökonom Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

johannes_tuertscherEnkeltauglich sollen sie sein, die Maßnahmen, die wir setzen, um die Energieautonomie zu erreichen. Enkeltauglich soll aber auch das Wissen darüber sein, das wir im Rahmen der Effizienzoffensive unserer Bevölkerung vermitteln. Altersgerechte Informationen vermittelt das Energieinstitut gemeinsam mit illwerke vkw im Rahmen gezielter Kindergartenund Schulprojekte. Die Begeisterung der Kinder für pädagogisch hochwertig aufbereitete Lerninhalte zu Energiethemen ist spürbar und darüber hinaus vor allem eines: ansteckend!

Dipl.-Ing. Johannes Türtscher, Geschäftsführer Vorarlberger Energienetze GmbH

Zuletzt aktualisiert am 27. Januar 2016