Bau- und Sanierungstreff

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    Bau- und Sanierungstreff

    Di. 10. Oktober 2017
    Energieinstitut Vorarlberg
    Dornbirn

    Beim ersten Bau- und Sanierungstreff helfen unsere Energieberater, Haustechnikexperten und Planungsprofis herauszufinden, welche Potentiale in deinem Haus stecken, wo und wie du Neubau oder Sanierung am besten anfängst, welche Heizung ...

    weitere Informationen
  • Die Energieberatung zum Stromsparen

    Sie haben das Gefühl, dass Ihre Stromrechnung niedriger sein könnte? Die Kinder sind gerade aus dem Haus, der Stromverbrauch hat sich aber nicht wesentlich verringert? Sie möchten nicht mehr Strom verbrauchen, als Sie mir Ihrer PV-Anlage produzieren können? Durch eine persönliche Stromsparberatung vor Ort erfahren Sie, welche konkreten Einsparpotentiale in Ihrem Haus/Haushalt zu heben sind – und wie Sie das am besten angehen.

    Ihr Stromsparerfolg ist nur einen Anruf entfernt. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin am Energietelefon unter 05572 / 31 202-112. Oder nutzen Sie unseren Rückrufservice, wir melden uns gern bei Ihnen.

    Das beinhaltet die Stromsparberatung

    1. Verbrauchseinschätzung (Wie hoch ist Ihr Stromverbrauch im Vergleich mit anderen Haushalten?)
    2. Bestandserfassung (Was verbraucht in Ihrem Haushalt alles Strom?)
    3. ggfs. Messung (falls erforderlich: Messung einzelner Verbraucher über einen längeren Zeitraum. Die Punkte 4 und 5 werden dann an einem Nachfolgetermin behandelt.)
    4. Potentialanalyse (Was kann eingespart werden?)
    5. konkrete Handlungsempfehlungen, Tipps und Tricks (Das können Sie tun…)

    Sind Messungen erforderlich, besteht die Beratung aus zwei separaten Terminen.

    Das kostet die Stromsparberatung

    Für die Stromsparberatung bezahlen Sie einen Selbstbehalt von 40,- Euro, auch wenn die Energieberaterin/der Energieberater aufgrund von Messungen ein zweites Mal zu Ihnen nachhause kommt.

    Klassische Fragen an die Stromsparberatung

    • Ist mein Stromverbrauch zu hoch?
    • Die Kinder sind aus dem Haus, der Stromverbrauch ist aber nicht gesunken, warum?
    • Welche Stromsparmaßnahmen lohnen sich bei mir am meisten?
    • Umwälzpumpe tauschen, bringt das was?
    • Wieviel Strom kann ich wirklich einsparen?
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    Unsere Profis in der Energieberatung zeigen Ihnen maßgeschneidert Ihre Stromsparpotentiale auf.

     

    Ein Hinweis zur Energieberatung

    Die Energieberatung ist ein Angebot des Energieinstitut Vorarlberg, das von den Vorarlberger Gemeinden, dem Land Vorarlberg, der Vorarlberger Kraftwerke AG und den Vorarlberger Raiffeisenbanken finanziell unterstützt wird. Im Rahmen der Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes werden die geleisteten Energieberatungen der VKW AG angerechnet. Dafür wird Ihre Adresse sowie das Beratungsthema (nicht der Inhalt des Gesprächs und keine Details) an die VKW AG weiter geleitet. Die Daten dienen als Nachweis für die erbrachte Beratungsleistung gegenüber dem Gesetzgeber und werden nicht weiter verwendet. Sie können die Weitergabe der Daten an die VKW AG widerrufen, auf die Beratung hat das keinen Einfluss.

    Mit der Inanspruchnahme der Energieberatung akzeptieren Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Energieinstitut Vorarlberg.

    Richtiges Lüften ist ganz leicht – und so geht’s

    Warum überhaupt richtig lüften?

    Erstes und wichtigstes Ziel ist es, für hygienische Luftverhältnisse im Innenraum zu sorgen. Durch die Atmung der Personen in einem Innenraum wird dessen Luft ständig mit Kohlendioxid angereichert. Außerdem treten aus den meisten Baumaterialien und Möbeln auch lange nach deren Einbau Schadstoffe aus, die die Innenraumluft belasten. Der menschliche Organismus reagiert auf schlechte Raumluftqualität mit Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

    Zweites wichtiges Ziel ist es, durch richtiges Lüften der Schimmelbildung vorzubeugen. Je höher die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass an entsprechend gefährdeten Stellen Schimmel auftritt (wenngleich festzuhalten ist, dass Schimmel oft auch bauliche Ursachen hat und durch Lüften allein nicht immer verhindert werden kann). Das gilt insbesondere für stark feuchtebelastete Räume wir Bad, Küche und Schlafzimmer. In diesen sollte daher für entsprechende Durchlüftung gesorgt werden.

    Drittes Ziel ist es, insbesondere im Winter zu trockene Raumluft zu verhindern. Eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 50% wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Je nach Empfindlichkeit können (müssen aber nicht) darunter liegende Werte zu trockenen Schleimhäuten und brennenden Augen führen.

    Viertens verhindert richtiges Lüften im Winter unnötige Energieverluste. Wird bei kalten Außentemperaturen falsch oder zulange gelüftet, müssen die ausgekühlten Bauteile wieder erwärmt werden, wodurch unnötig Heizenergie verbraucht wird.

    Tipps und Tricks zum richtigen Lüften. Bild: kirkandmimi pixabay.de

    Erstes und wichtigstes Ziel ist es, für hygienische Luftverhältnisse im Innenraum zu sorgen. Bild: kirkandmimi pixabay.de

    Warum wird die Luft beim Lüften im Winter trockener?

    Luft kann – je nach Temperatur – unterschiedlich viel Feuchtigkeit aufnehmen. Grundsätzlich gilt: je wärmer die Luft, umso mehr Wasser kann sie aufnehmen. Die Luftfeuchtigkeit, die in Prozent angegeben wird, ist daher relativ: 50% Luftfeuchtigkeit bei 10°C bedeuten eine andere Menge Wasser, als 50% bei 23°C, nämlich 4,7 bzw. 10,3 Gramm pro Kubikmeter.

    Im Winter beinhaltet die kalte Außenluft also weniger absolute Feuchtigkeit, als die warme Innenluft. Wird sie nach dem Lüften im Innenraum erwärmt, kann sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen – die relative Luftfeuchtigkeit sinkt also. Weil die Luft dadurch wieder mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, entzieht sie den Gegenständen und Bauteilen im Raum Feuchtigkeit und trocknet sie ab. Ist sie gesättigt, muss sie wieder durch frische, kühlere Luft ersetzt werden.

    Der umgekehrte Effekt führt übrigens dazu, dass aus warmer Luft, die abgekühlt wird, Feuchtigkeit auskondensiert (weil die kalte Luft nicht soviel Feuchtigkeit aufnehmen kann, die relative Feuchtigkeit also auf 100% oder höher steigt und die Feuchtigkeit daher als Nebel ausfällt), zum Beispiel bei der Ausatemluft im Winter.

    Wie wird richtig gelüftet?

    Ideal ist jene Form der Lüftung, die möglichst rasch die verbrauchte Luft durch frische ersetzt, ohne das Bauteile im Winter unnötig auskühlen oder im Sommer erwärmt werden. Das geschieht, indem möglichst viele Fenster wenige Minuten geöffnet werden.

    • gut: Stoßlüften (in einem Raum ein Fenster öffnen, es entsteht kein Durchzug, der Luftwechsel dauert etwas länger)
    • besser: Querlüften (in einem Raum mehrere Fenster öffnen oder in mehreren Räumen Fenster öffnen und die Innentüren offen lassen)
    • am besten: vertikales Querlüften (wie Querlüften, aber in zwei Stockwerken – dadurch erhöht ein leichter Kamineffekt den Luftwechsel, was insbesondere im Sommer dabei hilft, die Räume durch Lüften in den frühen Morgenstunden oder über die Nacht abzukühlen)

    Wohnräume sollten, je nach Belegung, mehrmals täglich gelüftet werden. Um einen normgerechten Luftwechsel zu erreichen, müsste dies alle zwei Stunden geschehen.

    Im Schlafzimmer sollte vor und nach dem Schlafen - und idealerweise kurz danach ein zweites Mal gelüftet werden. Bild: wokandapix pixabay.de

    Im Schlafzimmer sollte vor und nach dem Schlafen – und idealerweise kurz danach ein zweites Mal gelüftet werden. Bild: wokandapix pixabay.de

    Richtig lüften im Schlafzimmer

    Regelmäßiges Lüften während der Nacht ist im Schlafzimmer nicht wirklich möglich. Daher empfehlen wir, vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen zu lüften. Ersteres sorgt für möglichst viel frische Luft für die Nacht, letzteres lüftet die Restfeuchte aus dem Bettzeug weg (immerhin verliert man in der Nacht rund einen halben Liter Flüssigkeit durch Schwitzen) und kann nach einer halben Stunde durchaus wiederholt werden.

    So wird im Bad richtig gelüftet

    Besonders viel Feuchtigkeit wird beim Duschen an die Raumluft abgegeben. Daher sollte nach dem Duschen gelüftet werden – und im Idealfall eine halbe Stunde später erneut, nachdem sich die Raumluft durch nasse Handtücher und feuchte Wände wieder mit Feuchtigkeit angereichert hat. Um Energieverluste und Schimmelbildung z.B. in Fensterleibungen zu verhindern, sollten auch im Bad die Fenster niemals dauerhaft gekippt bleiben.

    Selten genutzte Räume nicht vergessen

    Auch Räume, die nur selten genutzt werden, sollten hin und wieder gelüftet werden. Aus Energiespargründen macht es zudem Sinn, in diesen Räumen die Temperatur abzusenken. Gibt es im Raum Feuchtelasten (Topfpflanzen, Wäscheständer u.ä.), muss das Lüftungsverhalten entsprechend angepasst werden.

    Achtung beim Lüften von Kellerräumen im Sommer

    Besonders in der Übergangszeit und im Sommer ist auf eine gezielte Lüftung von Kellerräumen zu achten. Der Grund: Kellerwände sind vom Winter noch kalt, die Außenluft hingegen ist schon warm und kann eine entsprechend hohe Menge an Feuchtigkeit beinhalten. Damit kehrt sich der Effekt aus dem Winter um: warme, feuchte Luft gelangt in den Keller, kühlt dort ab und Feuchtigkeit kondensiert aus und setzt sich an den Wänden ab. Der Keller sollte daher dann gelüftet werden, wenn die Außentemperatur niedriger ist, als die Temperatur im Keller.

    Achtung beim Lüften von Kellerräumen im Sommer! Bild: ThomasWolter pixabay.de

    Achtung beim Lüften von Kellerräumen im Sommer. Bild: ThomasWolter pixabay.de

    Und noch ein paar Tipps zum richtigen Lüften

    1. Als Faustregel gilt: Je kälter die Temperatur draußen ist, umso kürzer kann gelüftet werden.
    2. Fenster nur im Sommer kippen. Im Winter bringt Kippen entweder einen zu geringen Luftaustausch und/oder zu hohe Energieverluste. Zudem erhöht sich das Schimmelrisiko durch ausgekühlte Bauteile.
    3. Eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen sollte vermieden werden. Achtung in Räumen mit hohen Feuchtelasten (Bad, Küche, Schlafzimmer, Waschküche).
    4. Unnötigen Feuchteeintrag in Räume vermeiden – zum Beispiel beim Kochen: Deckel auf den Topf spart Energie und verhindert eine zu hohe Luftfeuchtigkeit.
    5. Ein Hygrometer (misst die relative Luftfeuchtigkeit) hilft, die Luftfreuchte im Winter auf einem guten Niveau zu halten.

    Ihre Fragen zum richtigen Lüften

    Unsere Energieberater beantworten Ihre Fragen zum richtigen Lüften kostenlos, produktneutral und praxisnah. Sie erreichen Sie am Energietelefon unter 05572 / 31 202-112 oder per Mail an energieberatung@energieinstitut.at.

     

     

    Reduktion des Wärmebedarfs und der Kosten im Unternehmen

    Der Wärmebedarf ist für ca. 28% des gesamten industriellen Endenergiebedarfs in Europa verantwortlich. Für Raumheizung werden weitere 27% veranschlagt. Nach wie vor besteht ein großes, unerschlossenes Potenzial zur Verbrauchs- und Kostenreduktion.

    Letzter Aufruf: Frist für Heizöl-Leicht bzw. Schwechat 2000 Heizungen in Betrieben läuft ab!
    Gleich vorweg: Läuft bei ihnen noch eine betriebliche Heizöl-Leicht bzw. Schwechat 2000 Anlage kleiner als 400kW? Dann beeilen Sie sich. Sie müssen die Anlage bis Ende 2017 abgeschaltet bzw. umgerüstet haben. Förderungen machen es leichter vom Öl weg zu kommen.

    Mit der Wahl ihrer Heizanlage im Betrieb bestimmen sie für viele Jahre ihre Wärmekosten. Ein regelmäßiger Check des Heizraums durch unabhängige Experten ist immer angesagt.

    Wir helfen Ihnen gerne weiter. Nähere Informationen finden Sie hier.

    Die richtige Heizung wählen – Heizungsberatung

    Mit der Wahl ihrer Heizanlage im Betrieb bestimmen sie für viele Jahre ihre Wärmekosten. Ein regelmäßiger Check des Heizraums durch unabhängige Experten ist immer angesagt.

    Der Wärmebedarf ist für ca. 28% des gesamten industriellen Endenergiebedarfs in Europa verantwortlich. Für Raumheizung werden weitere 27% veranschlagt. Nach wie vor besteht ein großes, unerschlossenes Potenzial zur Verbrauchs- und Kostenreduktion.

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    Gleich vorweg: Läuft bei ihnen noch eine betriebliche Heizöl-Leicht bzw. Schwechat 2000 Anlage kleiner als 400kW? Dann beeilen Sie sich. Sie müssen die Anlage bis Ende 2017 abgeschaltet bzw. umgerüstet haben. Förderungen machen es leichter vom Öl weg zu kommen.

    Mit der Wahl ihrer Heizanlage im Betrieb bestimmen sie für viele Jahre ihre Wärmekosten.

    Symbolbild Feuer_pixabay

    Ein regelmäßiger Check des Heizraums durch unabhängige Experten ist immer angesagt.

    Einige Tipps und Überlegungen:

    • Starten Sie ihre Überlegungen mit dem zu beheizenden Objekt bzw. Anlage. Denn nicht jede Heizung passt zu jedem Gebäude. So sind z. Bsp. Wärmepumpen in Verbindung mit Heizkörpern (mit Vorlauftemperaturen von rund 60°C) teuer im langjährigen Betrieb.
      Besonders hohe Temperaturen für Prozesse (größer 800°C) können nur noch von Öl- und Gasheizungen erbracht werden.
    • Benötigen Sie viel Warmwasser? Welche Temperatur muss dieses Wasser haben? Je größer die verbrauchte Menge und je höher die Temperatur sein muss, umso weniger Technologien stehen ihnen zu wirtschaftlichen Bedingungen zur Verfügung.
      Zu welcher Tages- und Jahreszeit brauchen Sie das Warmwasser? Basierend auf dieser Frage kann eine Solaranlage ins Visier genommen werden. Diese kann sowohl fürs Heizen, wie auch für ihren Prozess ausgelegt werden.
    • Gibt es Abwärme von anderen Anlagen? Laufen bei ihnen elektrische Maschinen warm, gibt es Wärmeprozesse oder Abgase die man anzapfen kann, gibt es Kühlanlagen, usw.? Intelligente Kombination von bestehenden Technologien liefern die effizientesten und damit kostensparendsten Wärme und Kälte Systeme.
    • Haben Sie eine Vorliebe für einen Energieträger? Öl, Gas, Biomasse, Strom/Wärmepumpe, Fernwärme sind die Klassiker. Es gibt noch weitere wie BHKW, Gaswärmepumpe, Biogas. Jede Variante hat Vor- und Nachteile. Eine davon ist die Richtige für ihren Betrieb.

    Neutrale Beratung für interessierte Betriebe

    Über das Energieinstitut Vorarlberg wird eine geförderte und neutrale Heizungsberatung angeboten. Vorort im Betrieb wird geprüft, welche Heizung die passendste, dem Stand der Technik entsprechende ist und ob ein alternatives Heizsystem bei ihnen eingesetzt werden kann. Ganz wichtig: Kann die Heizung mit anderen existierenden Anlagen gekoppelt und hocheffizient gemacht werden?

    Die Beratung beinhaltet:

    Wählen Sie aus folgenden Beratungsmodulen beliebig nach ihren Bedürfnissen aus

    1. Ist-Situation von Heizung, Hydraulik und Regelung erheben (Modul EnergieCheck)
    2. Erarbeitung des optimalen und wirtschaftlichen Heizsystems samt Alternativenprüfung (Modul Detailberatung)
    3. Technische Klärungen für Angebotserstellung, Durchführung und Analyse der Angebote (Modul Umsetzungsbegleitung)
    4. Wirtschaftlichkeitsberechnung und Förderantragsunterstützung (Modul Wirtschaftlichkeit und Fördereinreichung)

    Ihre Vorteile:

    • Reduktion des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Kosten
    • Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und gesicherte, zuverlässige Wärmezukunft
    • Beitrag zur Entlastung der Umwelt
    • Wenn sie noch eine Heizöl-Leicht bzw. Schwechat 2000 Heizung betreiben – Rechtssicherheit

    Die Anmeldung zur Beratung erfolgt über die Homepage des Energieinstituts. Bitte wählen Sie im Anmeldeformular unter “Sanierungsberatung” die gewünschten Beratungsmodule aus.

     

    Mobilitätsberatung für Unternehmen

    Für Gemeinden finden sie die Informationen hier.

    Das Energieinstitut Vorarlberg vermittelt neutrale Energie- und Förderberatungen über seinen externen Beraterpool von Ingenieurbüros. Ingenieurbüros sind durch ihre Standesregel zu neutralen Beratungen verpflichtet.
    Das Beratungs-Anmeldeformular finden Sie im Download auf der rechten Seite.

    Beratungsmodul Mobilität

    1. Mobilitäts-Check: Der Mobilitäts-Check ist ein Starter Modul, um sich einen allgemeinen Überblick über die Mobilitäts-Potentiale im Unternehmen zu verschaffen. Vorort beim Kunden werden mit Vertretern des Betriebes/der Gemeinde  die derzeit bereits umgesetzten Maßnahmen im Bereich der Mobilität erhoben und Eckdaten zum aktuellen Mobilitätsaufkommen ermittelt. Auf Basis dieser Standortbestimmung wird mit dem Kunden ein Set an möglichen, passenden Umsetzungsmaßnahmen zusammengestellt und zu den ausgewählten Maßnahmen weiterführende Informationen und Handlungsanleitungen bereitgestellt.
      Der ganze Check umfasst bis zu maximal 8 Beraterstunden a 80 Euro und kostet den Betrieb damit maximal 680 Euro. Fünfzig Prozent der Kosten bekommt man über die vom Energieinstitut koordinierte EBU-Förderung unkompliziert zurückerstattet.
    2. Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept: Die Kosten für die Logistik eines Unternehmens können mit einfachsten Mitteln deutlich gesenkt werden. Das geförderte Beratungsmodul Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept nimmt sich aller dazugehörenden Themen im Unternehmen an:
    • Auflistung aller Fahrzeuge mit Schwachstellen Analyse
    • die tatsächlichen Kosten der Mobilität     
    • Ökobilanzen der Mobilität

    Das Ergebnis für den Betrieb: Der neutrale Berater verschafft dem Betrieb einen gesamten Überblick über sein momentanes Logistikkonzept und dessen Kosten. Er macht konkrete Vorschläge für Ansatzpunkte für eine Optimierung. Unter anderem:

    • Wartungsrichtlinie
    • Einkaufsrichtlinie
    • Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für PKW, LKW, Rad, ÖPNV, zu Fuß gehen und alle Kombinationen davon. Outsourcing, Insourcing, Kooperationen, Berechnung der damit erzielten Umweltauswirkung und Abschätzung der Kosten, usw.
    • Aufgaben bzw. Ansatzpunkte für einen Mobilitätsbeauftragten
    • Know-How über alternative Antriebe und Fahrzeuge (Elektro, Hybrid, Erdgas)
    • Ökobilanzen
    • Förderungen für konkrete Anschaffungen/Umsetzungen nach der Analyse

    Aber nicht nur investive Maßnahmen werden erwähnt, auch bewusstseinsbildende Maßnahmen für (je nach Fall) Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Bürger, Gäste, . . .  werden entwickelt.

    Somit ist der Abschlussbericht Grundlage für diverse Umsetzungsmöglichkeiten von Maßnahmen aus denen sich der beratene Kunde frei bedienen kann. Ziel ist es dem Kunden konkrete Ansätze für effiziente Logistik, Routenoptimierung, eine Reduktion der Transportkilometer, Vor- und Nachteile alternativer Antriebsformen, usw zu liefern. Ein Blick auf Elektro-, Hybrid- oder Erdgasfahrzeug ergänzt durch Empfehlungen zur sanften Mobilität (zu Fuß gehen, Fahrrad und ÖV) verbessert die Mobilität in ökologischer und ökonomischer Richtung.

    Der Beraterpool macht‘s möglich: Für jedes Thema ein Experte

    Durch mehrere Experten im Beraterpool können wir verschiedenste Mobilitätsfragestellungen abdecken:

    • Variantenprüfung für e-Mobilität (Auto und Rad)
    • Mitarbeitermotivation für sanfte und gesunde Mobilität
    • Fuhrpark Analysen
    • Mobilitätsmanagement
    • Total Cost of Ownership Analyse
    • usw . . .

    Sie bestimmen, was Sie brauchen. Für jedes Thema gibt es einen Experten im Beratungsnetzwerk. Dadurch ist sichergestellt, dass die beste Lösung für Sie entsteht. Nähere Informationen zur Energieberatung für Unternehmen finden Sie hier.

    Kosten und Förderung der Beratung

    Durch Zuschüsse von Lebensministerium und Land Vorarlberg ist es möglich die Energieberatungen für KMUs, Vereine und kirchliche Organisationen mit bis zu 50% zu fördern. Ausgenommen von der Förderung sind jene Betriebe, die nach EEffG als „große Unternehmen“ eingestuft sind. Grund dafür ist der Umstand, dass diese großen Unternehmen per Gesetz zu Effizienz-Maßnahmen verpflichtet sind, jedoch nur freiwillige Maßnahmen gefördert werden.

    Einteilung der Unternehmensgröße nach VollZeitÄquivalenten, Umsatz und Bilanzsumme
    KMUundGROSSE_EinteilungNachEEffG

    G = Große Unternehmen
    M = Mittlere Unternehmen
    K = Kleine Unternehmen werden vom Gesetz wie Mittlere behandelt

    Jedes Beratungsmodul hat einen Deckel an maximal anerkennbaren Stunden. Gefördert werden die tatsächlich geleisteten Stunden à 80€ (bis zum Deckel) mit dem jeweiligen Fördersatz. Sie bezahlen nach abgeschlossener Beratung den Gesamtbetrag an den Berater und erhalten anschließend die Förderung vom Energieinstitut Vorarlberg ausbezahlt.

    WICHTIG:
    Damit es zu keinen Wettbewerbsverzerrungen durch Förderungen kommt, muss das EU-Beihilfenrecht eingehalten werden. Darin ist geregelt, dass die positiven Auswirkungen der Beihilfe (z. Bsp. auf die Umweltentlastung) im Vergleich zu den negativen Folgen (z.Bsp. die dadurch erzeugte Wettbewerbsverzerrung) überwiegen müssen. Man unterscheidet zwischen zwei Verordnungen für eine EU-beihilfenrechtskonforme Gewährung von Förderungen:

    1. Nach De-minimis-Verordnung: Diese Verordnung bietet ein vereinfachtes Antrags- und Abrechnungsverfahren für den interessierten Betrieb.
    2. Nach AGVO (Allgemeine GruppenfreistellungsVerOrdnung): für alle aufwändigeren Fälle.

    Details zu den Verordnungen finden Sie hier.

    Ablauf von der Anmeldung zur Beratung bis zur Förderauszahlung

    1. Sie melden sich mit diesem Anmeldeformular per Fax oder E-Mail beim Energieinstitut Vorarlberg zur Beratung an.
    2. Ihre Anmeldung wird an ein qualifiziertes Partner-Ingenieurbüro, an Ihren Berater, übergeben.
    3. Ihr Berater kontaktiert Sie zur Vereinbarung des Vorort-Termins.
    4. Anschließend erfolgt mit Ihnen gemeinsam die Beratung.
    5. Sie erhalten vom Berater das Beratungsprotokoll und klären allfällige weitere Schritte.
    6. Sie erhalten vom Berater die Rechnung über den vollen Betrag.
    7. Das EIV überweist Ihre Förderung an die von Ihnen angegebene Bankverbindung.

     Das Beratungs-Anmeldeformular finden Sie im Download auf der rechten Seite.

     

    Das Energieinstitut Vorarlberg ist auf der com:bau 2017

    Egal, ob Sie sich ganz grundsätzlich über Energieeffizienz und Ökologie beim Bauen informieren möchten, oder konkrete Detailfragen haben – egal, ob Sie Ihre Ideen oder Ausführungspläne mitbringen: die Profis von Energieinstitut Vorarlberg und Land Vorarlberg beantworten Ihre Fragen auf der com:bau produktneutral und praxisnah. An unserem Stand in der neu errichteten Halle 11 finden Sie genug Platz und Gesprächspartner, um Ihre Anliegen in Ruhe zu besprechen. Und wenn die Zeit nicht reicht, vereinbaren Sie einfach einen Folgetermin bei Ihnen zuhause. Die meisten Gemeinden übernehmen die Kosten für eine Beratungsstunde vor Ort (Details dazu hier).

    Die Förderprofis vom Land Vorarlberg informieren über die aktuelle Wohnbau- und Energieförderungen. Ob ganz allgemein oder zu Ihren konkreten Plänen. Die Energieberater beantworten alle Fragen zu Energieausweis, Dämmstoffstärken, Heizsystemen, Baumaterialien, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher – und was Ihnen sonst noch rund um Ihr Haus oder Ihre Wohnung energetisch unter den Nägeln brennt. Das Qualitätsnetzwerk Partnerbetriebe Traumhaus Althaus informiert über die Ansprüche, die Sie an Ihre Handwerker stellen können und sollten.

    Darüber hinaus referieren unsere Expertinnen und Experten im Rahmen des bau:forums (Halle 12) auf der com:bau zu folgenden Themen:

    • Wie kann Wohnbau kostenoptimiert werden? (Freitag, 14:30 Uhr)
    • Welche Heizung passt zu meinem Haus? (Samstag, 13:45)
    • Wieviel Dämmung verträgt mein Haus? (Samstag, 14:30)
    • Welche Vorteile bringen die Wohnbau und die Energieförderung des Landes mit sich? (Sonntag, 11 Uhr)
    • Wie startet man eine Gebäudesanierung? (Sonntag, 14:30 Uhr)

    Details zu den Vorträgen finden Sie hier.

    Besuchen Sie uns auf der com:bau 2017. Wir freuen uns auf Sie!

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    Faktencheck: Vor- und Nachteile von Infrarotheizungen

    Funktionsweise einer Infrarotheizung

    Infrarotheizungen (oder Strahlungsheizungen) sind Heizsysteme, die vorwiegend Wärmestrahlung (Infrarotlicht) abgeben, anstatt die Luft zu erwärmen und durch Konvektion im Raum zu verteilen. Der Begriff klärt also nur die Art der Wärmeabgabe, nicht die der Wärmeerzeugung. Die in letzter Zeit vermehrt am Markt unter dem Sammelbegriff „Infrarotheizung“ angebotenen Produkte sind elektrische Widerstandsheizungen. Das heißt sie wandeln elektrischen Strom in Wärme um und geben diese in der Folge an den Raum ab. Wärmeabgabe an einen Raum erfolgt im Wesentlichen über

    • Wärmestrahlung (Wärmeübertragung durch elektromagnetische Wellen) und über
    • Konvektion (Erwärmung der vorbeiströmenden Luft).

    Eine hundertprozentige Wärmeabgabe über Wärmestrahlung ist physikalisch nicht möglich.

    Der Anteil der Wärmeabgabe eines Heizkörpers, der in Form von Wärmestrahlung geschieht, wird als Strahlungswirkungsgrad bezeichnet. Je höher dieser Strahlungswirkungsgrad ist, desto berechtigter ist die Bezeichnung “Infrarotheizung”. Man beachte, dass alle gängigen Heizsysteme zu einem gewissen Grad auch Wärmestrahlung abgeben, ohne deswegen unbedingt als Infrarotheizung bezeichnet zu werden. Dies trifft z. B. für Kachelöfen und besonders für Kaminfeuer zu. Auch eine Fußboden- oder Deckenheizung (beispielsweise mit Deckenstrahlplatten) gibt vorwiegend Strahlungswärme ab, da eine Luftkonvektion in diesem Fall kaum auftritt.

    Grafik Konvektion vs. Flächenheizung

    Eine Konvektionsheizung erzeugt eine Luftwalze im Raum, wodurch sich im Raum unterschiedliche Temperaturschichten ergeben. Im Gegensatz dazu erwärmt eine Heizung mit höherem Strahlungsanteil den Raum gleichmäßiger. Auf einen Körper auftreffende Strahlung wird zudem als angenehm empfunden, wenn die Temperatur der Wärmequelle im Vergleich zum Rest des Raumes nicht zu hoch ist.

    Der Strahlungswirkungsgrad der am Markt angeboten elektrisch betriebenen Infrarotheizungen liegt – je nach Bauart, Oberfläche und Betriebstemperatur – im Bereich zwischen 25% bis 60%. Konventionelle Heizkörper (Radiatoren) haben abhängig von ihrer Kompaktheit einen Strahlungsanteil von 20 bis 50 Prozent. Fußboden- und Wandheizungen einen Strahlungsanteil von bis zu 60 Prozent. Die restliche Wärmeabgabe erfolgt hauptsächlich über Konvektion. Eine Eigenheit von Heizsystemen mit hohem Strahlungsanteil ist ihre Fähigkeit, Umfassungsbauteile wie Böden, Wände oder Decken sowie Möbel oder Personen im Raum zu erwärmen. Dies wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Die Abgabe von Strahulungswärme verschiedener Heizsysteme im Vergleich finden Sie im Ratgeber Infrarotheizung, den Sie hier herunterladen können.

    Infrarotheizungen geben einen großen Teil der Wärme als Strahlungswärme ab.

    Eine Eigenheit von Heizsystemen mit hohem Strahlungsanteil ist ihre Fähigkeit, Umfassungsbauteile wie Böden, Wände oder Decken sowie Möbel oder Personen im Raum zu erwärmen. Dies wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden.

    Dadurch kann die Raumtemperatur – im Vergleich zu mit Radiatoren beheizten Räumen – meistens um ca. 1 bis 2 °C abgesenkt werden, ohne Einbußen bei der Behaglichkeit erwarten zu müssen. Ein ähnlicher Effekt tritt auch bei Flächenheizungen wie Fußboden- und Wandheizungen auf. Um die erforderliche Leistung an den Raum abgeben zu können, erwärmen sich Infrarotpaneele auf bis zu 100°C. Zu starke Wärmestrahlung kann die Behaglichkeit auch negativ beeinträchtigen. Unangenehm ist es, von einer Seite stark angestrahlt zu werden, während die andere Körperseite kalt bleibt. Außerdem kann eine unangenehme Reizung der Augen auftreten. Ein weiterer Effekt hoher Oberflächentemperaturen ist, dass Staub verschwelt wird (ab rund 55°C), was zu Geruchsbildung und dem Empfinden von trockener Raumluft führen kann.

    Rechtliche Rahmenbedingungen zum Einsatz einer Infrarotheizung

    Gemäß Vorarlberger Bautechnikverordnung dürfen beim Neubau von Gebäuden elektrische Direkt-Widerstandsheizungen nicht als Hauptheizungssystem eingebaut und eingesetzt werden. Ausgenommen sind Gebäude, deren Kohlendioxidemissionen 13 kg / m2a konditionierter Brutto-Geschoßfläche nicht überschreiten. Im mehrgeschossigen Wohnbau fordert die OIB-Richtlinie 6 (Ausgabe 2015) eine zentrale Wärmeerzeugung, was den Anwendungsbereich von Infrarotheizungen hier ausschließt. Ausgenommen davon sind Gebäude, die einen Referenz-Heizwärmebedarf von max. 25 kWh / m2a aufweisen.

    Darüber hinaus sind laut OIB-Richtlinie weitere energetische Mindestanforderungen einzuhalten und Alternativenprüfungen durchzuführen. Auch im Sanierungsfall sind rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten. Die Details dazu finden Sie im “Faktencheck Infrarotheizung” zum Download auf dieser Seite.

    Woher kommt der Strom für die Infrarotheizung?

    Die Kombination einer Infrarotheizung mit einer PV-Anlage ist grundsätzlich möglich. Allerdings kann nur ein sehr kleiner Anteil des selbst produzierten Stroms direkt mit der Infrarotheizung in Wärme umgewandelt werden. Dies liegt daran, dass im Winter, wenn die Heizung benötigt wird (und somit der Strombedarf hierfür am größten ist), das solare Angebot und die Erträge der PV-Anlage am geringsten sind.

    Grafik PV-Deckung im Jahresverlauf

    Basis: Niedrigstenergiehaus (A++), Vierpersonenhaushalt, 5kWp-PV-Anlage. In der Heizperiode beträgt die Eigendeckung durch die PV-Anlage rund 7%.

    Im Gegensatz dazu wird im Sommer mit der PV-Anlage ein Überschuss erzeugt, der dann in das öffentliche Netz eingespeist wird. Eine saisonale Speicherung vor Ort als Vorrat für den Winter ist nicht möglich. Die Energiebilanz über das ganze Jahr kann zwar ausgeglichen sein, der überschüssige Strom im Sommer muss allerdings ins öffentliche Netz eingespeist und bei Bedarf zu einem höheren Preis wieder zugekauft werden. Ein Batteriespeicher kann das Problem nur unwesentlich beeinflussen, denn die geringen Energieerträge im Winterhalbjahr werden in der Regel fast vollständig von Elektrogeräten und für die Beleuchtung im Haushalt verbraucht.

    Haus mit Photovoltaikanlage

    Im Winter kann nur ein kleiner Teil des Strombedarfs für die Infrarotheizung über eine eigene PV-Anlage gedeckt werden.

    Der Strom für die Heizung wird im Winter also zugekauft. Das gilt nicht nur für den einzelnen Haushalt: Österreich ist bereits jetzt Nettoimporteur von Strom. Erhöhen (viele) neue Infrarotheizungen im Winter den Strombedarf, wird dieser daher überwiegend importiert und stammt zu einem großen Teil aus kalorischen und Atomkraftwerken. Wie sich das auf die CO2-Bilanz des bezogenen Strommixes auswirkt, finden Sie im “Faktencheck Infrarotheizung” zum Download auf dieser Seite.

    Vor- und Nachteile einer Infrarotheizung im Überblick

    + geringe Investitionskosten
    + keine Wartung und Instandhaltung
    + geringe Aufheiz- und Abkühlzeit, kurze Reaktionszeit
    + hoher Wirkungsgrad vor Ort und keine signifikanten Verteilverluste innerhalb des Gebäudes

    – hohe Betriebskosten
    – Einsatz der hochwertigsten Energieform Strom zur Bereitstellung von 22°C Raumwärme
    – keine Bevorratung des Brennstoffs möglich
    – eigenes System zur Brauchwasserbereitung erforderlich
    – erhöht den Winter-Strombedarf (deutlich höherer Anteil an Strom aus kalorischen Kraftwerken udn damit höherer CO2-Faktor)

    Empfehlungen zum Einsatz elektrischer Widerstandsheizungen (Infrarotheizungen)

    Wir bewerten den Einbau einer Infrarotheizung im Neubau einzig bei Gebäuden mit einer Energieeffizienzklasse für den HWB von A+ oder A++ (HWBREF, SK max. 15kWh/m2a) als vertretbar. Hier stehen die Kosten für Heizraum und Verteilung bei wassergeführten Systemen in einem ungünstigen Verhältnis zur benötigten Wärmemenge, sodass der Einsatz einer elektrischen Infrarotheizung ökonomisch und ökologisch durchaus sinnvoll sein kann.

    • Infrarotheizungen sollten bei Sanierungen nur in Einzelfällen und allenfalls zur Beheizung einzelner, untergeordneter Räume (z.B. Bad, Hobbyraum) zeitlich eingeschränkt eingesetzt werden.
    • Im Neubau sollte sich der Einsatz auf Gebäude der Kategorie A+ und A++ (gemäß Energieausweis) beschränken.

    Die Grundlagen dieser Empfehlungen sind im “Faktencheck Infrarotheizung” detailliert ausgeführt. Sie können den Faktencheck hier herunterladen. Weitere Empfehlungen finden Sie im Ratgeber Infrarotheizung, den Sie hier herunterladen oder per Mail bei uns bestellen können.

    Weitere Informationen und Beratung

    Grundlagen zur Heizungswahl und die Möglichkeit, die Vollkosten (Anschaffung, Wartung und Betrieb) von Heizsystemen zu vergleichen, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Für Ihre persönlichen Fragen rund um die Infrarotheizung stehen Ihnen unsere Energieberater am Energietelefon kostenlos und produktneutral zur Verfügung. Sie erreichen sie von Montag bis Freitag jeweils von 8:30 bis 12 Uhr unter 05572 / 31 202-112.

    Die richtige Heizung für mein Haus finden

    Die  klimaaktiv Heizungsmatrix soll all jenen eine Orientierung für die richtige Auswahl geben, die sich für ihr neues Gebäude oder bei einer Heizungssanierung Gedanken darüber machen, welches Heizsystem am besten zum Haus passt. Mehr darüber hier.

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    Welche Heizung passt zu mir und meinem Haus?

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    Welche Heizung passt zu mir und meinem Haus?

    Sa. 11. März 2017
    com:bau, Messegelände
    Dornbirn

    Wie finden Sie sicher das für Sie und Ihr Haus passende Heizsystem? Welche Instrumente helfen dabei? Das zeigt Dieter Bischof in seinem Vortrag im Rahmen des bau:forums auf der com:bau 2017.

    weitere Informationen