Intelligente Straßenbeleuchtung für Harder Radwege

Seit 2016 beleuchten intelligente Lampen die Radwege zwischen Bregenzerach und Rhein. Mit Bewegungsmeldern und elektronischer Steuerung ausgerüstet, schaltet die Straßenbeleuchtung nur dann ein, wenn sich ein Verkehrsteilnehmer nähert. Kommt niemand, wird die Lampe gedimmt oder komplett abgeschaltet. So setzt die Marktgemeinde Hard zwischen Bauhof und den Schleienlöchern 130 Lichtpunkte mit sogenannter „Annäherungssteuerung“ ein und will – nach den ersten Erfahrungen – den Einsatz dieser Technologie weiter ausbauen.

Hightech verbaut in Straßenleuchten

Da die einzelnen Sensoren untereinander kommunizieren, können die Straßenleuchten vorauseilend auf ein höheres Lichtniveau gebracht werden. Schreitet nun ein Fußgänger in den Sensorbereich einer Leuchte, so werden beispielsweise vier Leuchten hochgedimmt, bei Autoverkehr acht. Anhand der Geschwindigkeit des Objekts erkennen die Sensoren, wie viele Leuchten wie schnell hochgefahren werden müssen. Das Besondere dabei: Hunde und Katzen bzw. starker Regen werden nicht erfasst und führen zu keinem unnötigen Einschalten der Straßenbeleuchtung.

Die Marktgemeinde Hard setzt auf intelligente Straßenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern. Foto Markus Gmeiner.

Kluge Köpfe und schlaue Leuchten sorgen in Hard für höchsteffiziente Straßenbeleuchtung.

Warum intelligente Straßenleuchten?

Der Einsatz dieser Technologie ist in Hard nicht nur dem Energieverbrauch und der Wirtschaftlichkeit geschuldet. Durch den Einsatz dieser Steuerung wird auch die Lichtverschmutzung vermindert – befindet sich der Radweg doch im naturnahen Gebiet zwischen der Bregenzerach und dem Rhein.

Die Idee findet Nachahmer

Die Idee einer hocheffizienten und dabei auch umweltfreundlichen Lösung für die Straßenbeleuchtung findet Nachahmer. So werden schon dieses Jahr intelligente Straßenleuchten in den Gemeinden Fußach und Wolfurt zum Einsatz kommen. Ist in Fußach geplant, erste Erfahrungen auf einem Fahrradweg zu sammeln, soll in Wolfurt schrittweise das gesamte Straßennetz damit ausgestattet werden.

Hard setzt auf intelligente Straßenbeleuchtung, die mittels Bewegungsmeldern gesteuert wird. Foto Markus Gmeiner

In Hard brennen 130 Straßenlampen nur noch, wenn sie wirklich gebraucht werden. Sie werden mittels Bewegungsmeldern eingeschaltet und nach einer bestimmten Zeit wieder gedimmt oder ganz abgeschaltet.

Umweltverband unterstützt bei der Beschaffung

Noch dieses Jahr starten die Vorbereitungen für die neue Ausschreibung von LED-Straßenleuchten im Jahr 2018. Neu dabei sind dieses Mal auch intelligente Leuchten mit Annährungssensor, wie sie derzeit in der Gemeinde Hard im Einsatz sind. Besonderes Augenmerk wird bei der Ausschreibung auf die Qualität, die einfache Wartung, die Garantiezeiten und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen gelegt.

Alternative Finanzierung mittels Beleuchtungscontracting

Planungsprozess, Ausschreibung, Beschaffung, Umsetzung, Vorfinanzierung, Förderabwicklung, Überwachung und Instandhaltung werden im Rahmen eines Contractingmodells von der VKW oder den Stadtwerken Feldkirch übernommen, wofür ein jährliches Nutzungsentgelt anfällt. Das Contracting ist in der Regel mit niedrigeren laufenden Kosten und höherer Beleuchtungsqualität verbunden.

Weiterlesen: Wege zur energieeffizienten Straßenbeleuchtung finden Sie hier.

Die Alpenstadt Bludenz will hoch hinaus im e5-Programm

Am 17. Juli 2017 ist die Stadt Bludenz offiziell dem e5-Programm beigetreten. Bürgermeister Mandi Katzenmayer und e5-Programmleiter Karl-Heinz Kaspar vom Energieinstitut Vorarlberg haben die entsprechende Basisvereinbarung unterzeichnet.

„Klima- und Energiepolitik wird in Zukunft in der Bludenzer Stadtpolitik noch stärker in den Vordergrund treten und bei vielen Entscheidungen berücksichtigt werden. Wir freuen uns, dass uns das bereits über die Landesgrenzen hinaus bekannte e5 Landesprogramm auf diesem Weg begleiten wird”, so der Bürgermeister und Umweltreferent Katzenmayer. Dabei startet Bludenz nicht bei null: In den vergangenen Jahren wurden bereits einige Großprojekte auf dem Weg zur Energieautonomie verwirklicht. Neben größeren Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden wird derzeit auch die Nutzung von Abwärme der Firma Getzner ausgeweitet. So soll künftig auch das VAL BLU die Abwärme des Textilbetriebs nutzen, wie das bereits jetzt mehrere städtische Gebäude tun.

Bludenz ist e5-Gemeinde. Bürgermeister Mandi Katzenmayer und e5-Programmleiter Karl-Heinz Kaspar bei der Unterzeichnung der Basisvereinbarung.

Bürgermeister Mandi Katzenmayer und e5-Programmleiter Karl-Heinz Kaspar bei der Unterzeichnung der e5-Basisvereinbarung. Mit dabei ein Teil des designierten e5-Teams.

Bludenz komplettiert mit dem Beitritt den Reigen der Vorarlberger Städte, die damit allesamt Mitglied im wichtigsten kommunalen Klimaschutzprogramm Österreichs sind. Zudem schließe sich eine wichtige Lücke im Walgau, meint e5-Gemeindebetreuer Andreas Bertel, sind doch auch die Bludenzer Nachbargemeinden Nüziders und Bürs bereits seit mehr als einem Jahrzehnt Mitglieder im e5-Programm.

Mit 14.500 Einwohnern ist Bludenz die sechstgrößte Gemeinde in Vorarlberg. Die 47 e5-Gemeinden im Land versammeln damit rund 83% der Vorarlberger Bevölkerung. Ein Umstand, der auch e5-Programmleiter Karl-Heinz Kaspar stolz macht. Nächstes Jahr feiert das e5-Programm übrigens sein zwanzigjähriges Bestehen. 1998 starteten elf Gemeinden ins Programm, darunter die zur europaweiten Spitze zählenden Pioniergemeinden Langenegg, Mäder und Zwischenwasser.

Einen Überblick über die Aktivitäten der e5-Gemeinden gibt der jährliche e5-Event, der heuer im Oktober stattfindet. Details dazu finden Sie hier.

 

Premiere: e5-Season Opening

  • Brunch I_Copyright WORT

    Premiere: e5-Season Opening

    Fr. 08. September 2017

    Nach erholsamer Sommerzeit wollen wir voller Elan und Motivation mit euch gemeinsam in die neue Saison starten! Gute Gespräche unter e5-KollegInnen, ein Austausch für‘s nächste Jahr und - zum Energietanken ...

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  • Auf den Spuren von Wiens Energie- & Klimaschutzprojekten

    Tag 1: Umweltministerium – Seestadt Aspern

     

    Diskussion mit Generalsekretär DDr. Mang im Umweltministerium

    “Die Wende zu erneuerbaren Energie findet statt und ist nicht zu stoppen. Aber wir werden noch mehr tun müssen” (DDr. Reinhard Mang)

    Der erste offizielle Programmpunkt unserer gemeinsamen Fachexkursion führte uns ins Umweltministerium. Dort empfing uns Generalsekretär DDr. Reinhard Mang. Er gewährte uns einen Einblick seinen Alltag und Verantwortungsbereiche im Ministerium und diskutierte angeregt mit uns über den Klimawandel, die Zukunft Erneuerbarer Energie und die Rolle der Gemeinden hierbei.

    Generalsekretär DDr. Reinhard Mang empfängt uns im Umweltministerium

    Generalsekretär DDr. Reinhard Mang diskutiert mit uns im Umweltministerium über den Klimawandel und die Zukunft Erneuerbarer Energie

     

    Seestadt Aspern

    Die Seestadt Aspern ist ein in Bau befindlicher Stadtteil im 22. Wiener Gemeindebezirk, Donaustadt, und eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas der 2010er Jahre. Über einen Zeitraum von rund 20 Jahren soll ein neuer Stadtteil entstehen, in dem über 20.000 Menschen wohnen und arbeiten sollen. Die erste von drei Entwicklungsetappen konzentriert sich bis etwa 2017 auf den Süden des Stadtteils. Auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern, Wiens Flugplatz der Zwischenkriegszeit, sollen bis zum Jahr 2028 rund 240 Hektar verbaut werden. Geplant sind etwa 10.500 Wohnungen für 20.000 Menschen und Betriebsstätten für 15.000 Büroarbeitsplätze sowie 5.000 Arbeitsplätze in Gewerbe, Wissenschaft, Forschung und Bildung.

    DI DR. Schuster und Marwin Mitterwallner informierten die TeilnehmerInnen über die Smart City Research sowie die Planungssäulen der Seestadt. Danach ließen wir die bereits sichtbaren Umsetzungen der Seestadt bei einem kleinen Spaziergang auf uns wirken.

    Weiterführende Informationen

     

    Tag 2: Energieplanung Stadt Wien – TU Wien – R.U.S.Z. – MA48

     

    Energieplanung der Stadt Wien & Generalsanierung TU-WIEN

    Der zweite Exkursionstag startete mit zwei Vorträgen im Gebäude der Technischen Unversität Wien. Herbert Ritter, STV. Abteilungsleiter der MA20 informierte uns über die Energiestrategie Wien, David Alexander weihte uns in die Details der TU-Generalsanierung ein.

    “Wir wollten auch zeigen – wenn wir das können, dann können andere das auch nachmachen!” David Alexander

    Das Plus-Energie-Bürohochhaus ist das weltweit erste Bürohochhaus mit dem Anspruch, mehr Energie ins Stromnetz zu speisen, als für Gebäudebetrieb und Nutzung benötigt wird. Und das im Zentrum einer modernen Großstadt. Das integrale Gebäudekonzept demonstriert nicht nur eine neue Definition des Begriffes „Energieeffzienz“, sondern vor allem auch eines: Dass Plus-Energie-Bürogebäude nicht nur technisch, sondern vor allem auch wirtschaftlich realistische Konzepte für die Zukunft des Arbeitens am und im Gebäude darstellen.

    Weiterführende Informationen

     

    Zum Ausklang durften wir auf der Terrasse im 11. Stockwerk die Aussicht vom TU-Gebäude über Wien genießen.

    Die TeilnehmerInnen der e5-Exkursion 2017 auf dem TU-Gebäude

    Die TeilnehmerInnen der e5-Exkursion 2017 auf dem TU-Gebäude

     

    R.U.S.Z mit Sepp Eisenriegler

    Keine Zeit verlieren – das war die Devise bei und mit Sepp Eisenriegler vom Reparatur und Service Zentrum in Wien. Beim gemeinsamen Mittagessen durften die TeilnehmerInnen einem Vortrag über geplante Obsoleszenz und Ressourcenschonung lauschen.

    “Ressourcenschonung ist die Mutter des Klimawandels.” (Sepp Eisenriegler)

    „Länger nutzen statt öfter kaufen“ lautet das Mission Statement des R.U.S.Z. Den Anstoß für die Gründung gab die Begegnung Eisenrieglers mit einem Kundendiensttechniker, der seinen Geschirrspüler reparieren sollte: „Das Urteil des Technikers lautete, das Gerät sei älter als fünf Jahre, daher zahle sich eine Reparatur nicht mehr aus. Ohne das Gerät auch nur berührt zu haben.“ „Damals beschloss ich, den Kundendiensten, die als verlängerter Arm der Verkaufsabteilung agieren, etwas entgegenzusetzen – nämlich seriöse Reparaturdienstleistungen“, erzählt der Wiener. Das war die Geburtsstunde von R.U.S.Z; ein Jahr später folgte, um der großen Nachfrage gerecht zu werden, das Reparaturnetzwerk Wien. „Ressourcenschonung und -effizienz ist unser übergeordnetes Ziel“, so Eisenriegler. „Jedes Kind kapiert, dass unser Planet nur begrenzt Ressourcen zur Verfügung hat.

    Bei der Führung durch die Reparaturwerkstatt erhielten wir einen detaillierten Einblick in die vielseitige Arbeit von Sepp Eisenriegler und seinem Team.

    Weiteführende Informationen

     

    Bei der MA 48: Fassadenbegrüung, Abfallvermeidung und RE-USE

    Frau DI FRanziska Howorka, MSC, die stv. Leiterin der MA48 (Abfallvermeidung und Außenbeziehungen) begrüßte uns gemeinsam mit Ing. Karl Schwaiger, stv. Leiter MA48 (Bau- und Grundstücksangelegenheiten) im Bürogebäude der MA48.

    Herr Schwaiger stellte uns ein besonders Projekt vor – das “Haus mit grünem Pelz”: Begrünte Bauwerke rücken in den letzten Jahren vermehrt in das Licht der Öffentlichkeit. Begrünte Dächer, Fassaden und Innenräume sorgen für mehr Lebensqualität in unseren Städten und geben der Natur einen Teil der versiegelten Flächen zurück. Das Pilotprojekt einzigartiger Dimension trat im Jänner 2010 in die Planungsphase und wurde im September 2010 fertiggestellt. Ziel der Planung war es, den 60er Jahre Ziegelbau ohne Wärmedämmung im Zuge eines Sanierungsverfahrens innovativer und effizienter zu gestalten sowie dem Unternehmen MA 48 und dem Bezirk neues und „grünes“ Antlitz zu verleihen. Immerhin hat diese Fassadenbegrünung den Grünflächenanteil des Bezirks um 0,85% erhöht.

    Weiterführende Informationen Fassadenbegrünung

    Fassadenbegrünung der MA48 – Das Haus mit dem “grünen Pelz”

    Abgesehen von ihren Haupttätigkeitsfeldern ist die MA48 (Magistratsabteilung für Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und den gesamten Fuhrpark) auch für ihr Marketing allseits beliebt. Personifizierte Mistkübel oder Schweine, oder die „Kehr Force“, in Kombination mit witzigen Sprücherln und klassischen Wienerischen Ausdrücken setzen vielen Lesern ein Schmunzeln ins Gesicht und sorgen dafür, dass mehr Müll in die entsprechenden Behälter geworfen wird.

    Nach einer kurzweiligen Einführung in ihre Tätigkeitsbereiche führte uns Frau Howorka in den liebevoll gestalteten RE-USE Altwarenmarkt der MA48 – das Tandler.

    Weiterführende Informationen Abfallwirtschaft, RE-USE

     

    “Beeindruckend fand ich die MA 48 mit dem Tandler Laden, wo es wirklich sichtbar ist was der neue Weg sein wird: die Vermeidung von Müll. Und erkennen was noch verwendbar ist und noch gut gebraucht werden kann. Das Bewusstsein dafür stärken und das soziale Feld nutzen wird auch in Zukunft ein Thema sein.  Im Tandler Shop war dies für mich sehr fühlbar und sehr nah.” (Elfriede, Exkursionsteilnehmerin)

     

    Tag 3: e5-Stadt Baden

    Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek, Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer und Dr. Gerfried Koch vom Energiereferat empfingen unsere Vorarlberger EnergieexpertInnen herzlich in der e5-Stadt Baden. Der Austausch umfasste nicht nur technische Möglichkeiten für Gemeinden im Klimaschutz, sondern hatte auch die Themen Bewusstseinsbildung, Einbeziehung der BürgerInnen und umweltfreundliche Mobilität zum Inhalt.

     

    Passvihauskindergärten, ein eigenes e-Car-Sharing, PVBürgerbeteiligungen und viele weitere Aktionen im Klima- und Energiebereich resultierten in einer eeee Auszeichnung mit 63% Umsetzungsgrad. Eine jährliche Autoschau mit dem Hauptfokus auf e-Mobilität, der ständige Ausbau des Ladenetzes und der 1.Platz beim NÖ-Mobilitätspreis mit „bea – e-Carsharing Baden“ zeigen die motivierte Vorgehensweise im Mobilitätsbereich einer Stadt, die mit Bus, Badner Bahn, ÖBB und der A2 – Südautobahn vierfach an Wien angebunden ist. Doch nicht nur e-Mobilität ist ein Thema: thermische Sanierungen, viele Aktionen mit Kindern und Jugendlichen, verkehrsberuhigte Zonen, Sonnenstrom kommunalen Gebäuden und am Bahnhof sowie die Molkerei der „nöm“ als erste klimaneutrale Molkerei Österreichs führten zur Verlängerung der KEM Baden.

    Weiterführende Informationen

     

    Unterwegs mit dem “e5-Ferrari”

    Nicht nur die An- und Abreise erfolgte dieses Jahr mit dem Zug. Für die Besichtigung sämtlicher Exkursionszielen hatten wir Zug, U-Bahn und quasi unseren eigenen “Ferrari” vor Ort zur Verfügung!

    “Die Bewegung als Gruppe durch Wien mittels U-Bahn und S-Bahn fand ich sehr lebendig und mir hat es gut gefallen. War mal was anderes als sonst bei Führungen und man war sehr nah am Puls der Zeit. Es war eine entspannte Atmosphäre – es ging zügig voran und die Gruppe war dynamisch und flexibel.” (Teilnehmerrückmeldung)

    Warten auf den “e5-Ferrari”

     

    e5 im Theater: Klimaschutz einmal anders

    Titanic – Oder der Eisberg hat immer Recht

    Ein Theater – für e5-Gemeinden produziert – spielt ausgehend von dem Blockbuster von einem Thema, das aktueller ist denn je. Der Riesenampfer steht für grenzenlose Technik und den Glauben an grenzenlosen Fortschritt. Reichtum und Luxus – alles verbunden mit einem nicht verträglichen Maß an Egoismus.

    Über das Stück

    Ausgehend von einer Vortragsituation machen sich zwei Klimaforscher auf die Spuren von Jack, Rose – und natürlich den Eisbergen. Dabei bekommt das Publikum die Spannungen in der Gesellschaft regelrecht zu spüren: Jene zwischen Arm und Reich, zwischen erster, zweiter und dritter Klasse. Und bei genauerem Hinsehen und Nachdenken erschleicht einen ganz leicht das Gefühl, dass all dies gerade jetzt passiert. Nur ist die Titanic eben nicht unbedingt ein Schiff. Und was den Klimawandel betrifft: Wir sollten uns gut überlegen, ob wir das “Schiff” weiterhin volle Kraft voraus Richtung Eisberg lenken.

    “Die Schauspieler von Café Fuerte haben es wunderbar verstanden, spielerisch auf die Aktualität des Themas hinzuweisen. Und sie haben es hervorragend geschafft diese Geschichte mit der stattfindenden Klimaerwärmung in Verbindung zu bringen. Ein gelungener Start in die Umweltwoche 2017”, so Bürgermeister Gerhard Beer bei der Premiere in Hittisau.

    “Titanic” in der Umweltwoche 2018

    Aufgrund des regen Interesses aus den Gemeinden, konnten wir  Cafè Fuerte bereits wieder für die Umweltwoche 2018 gewinnen. Sie werden dort wieder mehrere Termine für e5-Gemeinden anbieten. Ihr könnt euch gerne vorab schon anmelden (tanja.lebar@energieinstitut.at)!

    Impressionen von der Premiere

    e5-Spezial-Exkursion “Tourismus & Mobiliät”

  • exkursionwerfenwengspezial

    e5-Spezial-Exkursion "Tourismus & Mobiliät"

    Fr. 20. Oktober 2017

    Der Tagesausflug führt uns in das schöne Salzburger Land - nach Werfenweng. Der Ausgangspunkt für die erfolgreiche Geschichte der „Sanften Mobilität“ in Werfenweng war die Erstellung eines Ortsleitbildes bereits im ...

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  • Wohnen 2.0: leistbar, hochwertig, effizient

    Ein Musterbeispiel: Architektonisch, sozial und energieeffizient

    Das Wohnbauprojekt in der Gemeinde Krumbach entstand aus dem Wunsch engagierter BürgerInnen und letztendlich einem BürgerInnenrat, welche den gesamten Planungs- und Bau-Prozess begleiteten. Nicht zuletzt durch die technische Planung und Umsetzung durch Günter Morscher, Geschäftsführer von Morscher Bau & Projektmanagement, wurde das Mehrwohnungs- und Generationenhaus architektonisch, im sozialen Sinn sowie im Energieverbrauch, zu einem Musterbeispiel. Ausgezeichnet mit dem Holzbaupreis sind, unter Moderation der Gemeinde, Eigentums- und gemeinnützige Wohnungen unter einem Dach entstanden. Ein energieeffizientes Vorzeigeprojekt, das mit seinen inkludierten öffentlichen Räumen der Dorfgemeinschaft dient. Mit seinen integrierten öffentlichen Räumen dienen die Eigentums- und gemeinnützigen Wohnungen vor allem der Dorfgemeinschaft und durch die Beauftragung regional ansässiger Handwerksbetriebe förderte das Projekt zudem die regionale Wertschöpfung.

    Leistbarkeit im Wohnbau

    Im Anschluss an die interessante Führung von Bürgermeister Hirschbühl und Günter Morscher durch das Gebäude, berichtete dieser außerdem über die Kostenentwicklungen im Wohnbau, woraus sich eine lebhafte Diskussion mit den TeilnehmerInnen ergab. Christina Schneider vom Energieinstitut Vorarlberg erweiterte den Blick auf die Leistbarkeit im Wohnbau und ermöglichte einen Blick auf Szenarien eines zukünftigen Energiebedarfs des Wohngebäudeparks in Vorarlberg. Als ein Ergebnis der vielschichtigen Untersuchungen des Energieinstitut Vorarlberg zeigte Christina Schneider auf, dass bei einem klimagerechten und nachhaltigen Wohnbau bereits die höheren Bauwerkskosten hocheffizienter Gebäudevarianten im Lebenszyklus durch geringere Betriebskosten mehr als kompensiert werden.  

    Impressionen

    e5-Event 2017

  • E5, Veranstaltung, Dornbirn

    e5-Event 2017

    Fr. 13. Oktober 2017
    Fachhochschule Vorarlberg (Foyer)
    Dornbirn

    Vorreiter in Energieeffizienz und Klimaschutz Heuer zertifiziert werden: Lochau, Gaißau, Höchst, Gaschurn, Hohenems, Bludesch, Nüziders, Ludesch, Lustenau, Langenegg, Wolfurt, Zwischenwasser und Mäder. Merkt euch den Termin gleich vor! Nutzen Sie ...

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  • Wahrnehmungsspaziergang

    Wahrnehmungsspaziergang: Räumliche Qualitäten

    Hittisau bietet viele räumliche Qualitäten. Um diese auch der Bevölkerung besser zu veranschaulichen, lädt die Gemeinde seit  Fertigstellung des „Leitbild Siedlungsentwicklung“ mehrmal jährlich zu  zu Wahrnehmungsspaziergängen.
    Der jeweils zwei- bis dreistündige Spaziergang mit fachlicher Begleitung durch Raumplanungsexpertin DI Maria-Anna Moosbrugger führt an die verschiedensten Standorte Hittisaus – und außerdem über unzählige neu beschilderte Fußwege. So werden die vielen räumlichen Qualitäten und Charakteristika der Gemeinde veraunschaulicht.

    Raumplanung lebensnah

    Der geführte Spaziergang schärft die Wahrnehmung der TeilnehmerInnen auf die Merkmale und Qualitäten unterschiedlichster Siedlungsbilder. So können die HittisauerInnen das Thema Raumplanung lebensnah erfassen und das eigene Verständnis für Entscheidungen zu Gunsten des Gemeinswohls zu sensibiliseren.

    Langfristige Gestaltungsmöglichkeiten

    Die nachhaltige Raumentwicklung soll in Hittisau soziale, wirtschaftliche und ökologische Ansprüche in Einklang bringen und dabei natürliche Lebensgrundlagen schützen und entwickeln. So werden wirtschaftliche Standortvoraussetzungen geschaffen und langfristige Gestaltungsmöglichkeiten offen gehalten werden.

    „Unsere Gemeinde ist sehr lebenswert, unsere Kulturlandschaft erhaltenswert und der Raum unser aller. Mit dem regelmäßigen Wahrnehmungsspaziergang wollen wir die Hittisauerinnen und Hittisauer dazu einladen, das Thema Raumplanung lebensnah zu erfassen und das Verständnis für Entscheidungen zu Gunsten des Gemeinswohls zu sensibiliseren. “ (Bürgermeister Gerhard Beer)

     

    Neue Maßstäbe in der Abfallentsorgung

    Mit dem Abfallsammelzentrum der Region Vorderland-Feldkirch erfährt das Thema Abfalltrennung und –verwertung höchste Wertschätzung. Dementsprechend spannend war der e5-VorOrt mit Marlene Thalhammer (Stadträtin), Reinold Lins (Stadtbauhof) und Jürgen Ulmer (Umweltverband).

     „Die Aufgabe einer Stadt hat sich in den letzten Jahren immer stärker vom Abfallentsorger hin zum Wertstoffbeschaffer entwickelt“, berichtet Reinold Lins. „Eine Goldmine liefert im Schnitt rund 4g Gold pro Tonne, in unseren Handys schlummern hingegen 300 – 400 g Gold pro Tonne“, ergänzt Jürgen Ulmer.

    Mit dem Abfallsammelzentrum setzt die e5-Stadt Feldkirch neue Maßstäbe in der Abfallentsorgung und ermöglicht die getrennte Abgabe von 45 Altstoffarten. Ein innovatives Erfassungs- und Abrechnungssystem sowie kundenfreundliche Öffnungszeiten ermöglichen eine unkomplizierte Abgabe für die Bevölkerung. Vier MitarbeiterInnen unterstützen die KundInnen vor Ort und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der täglich bis zu 500 Anlieferungen. Aufgaben, denen man sich am besten in gemeindeübergreifenden Kooperationen stellt – ein Punkt, in dem sich die drei Experten einig waren!

    Eckdaten & Fakten

    • jährlich werden rund 2.400 Tonnen im ASZ gesammelt
    • täglich bis zu 500 Anlieferungen
    • über 45 Abfallarten werden gesammelt
    • 35 Abfallarten können kostenlos abgegeben werden
    • Vier MitarbeiterInnen vor Ort
    • Automatische Erfassung kostenpflichtiger Abfallarten über Container/Bodenwaage
    • Buchung kostenpflichtiger Abfallarten auf das Einfahrtsticket und eigenständige Bezahlung mittels Kassenautomat oder im Bürger-Office
    • Planung: Marte.Marte Architekten
    • Ausführung in Holzbauweise: Lärchen- und Fichtenholz aus Vorarlberger Wäldern wurde verbaut
    • begrünte Dachfläche (2.360 m2)
    • Weitere Informationen: www.feldkirch.at/abfallwirtschaft

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