max50 Nummer 62 ist da

Die aktuelle max50-Ausgabe im Überblick

Schon wieder ist ein halbes Jahr ins Land geschneit. Neben vielem anderem bringt es eine neue max50-Ausgabe mit sich und damit wie immer einen bunten Strauß an Themen. Eine Auswahl:

Bei Bier und Brezel hat der erste Bau- und Sanierungstreff im Energieinstitut Vorarlberg stattgefunden. Fünfzig Bauleute aller Altersstufen haben neun Berater einen Abend lang ordentlich auf Trab gehalten, berichtet Eckart Drössler.

Die Firma Haberkorn setzt in Vorarlberg Maßstäbe in der Mitarbeitermobilität. Magdalena Pircher hat beim Mobilitätsbeauftragten Gerhard Berlinger nachgefragt, was es mit dem preisgekrönten Bonussystem “EcoPoints” auf sich hat.

8.760 Stunden im Jahr sind Feuerwehren in Bereitschaft – und damit auch die benötigte Infrastruktur. Sechs Feuerwehrhäuser wurden im Rahmen eines Projekts auf Energieeinsparpotentiale untersucht. Carmen Jungmayrhat die teils überraschenden Erkenntnisse zusammengefasst.

Die sechste Session der Veranstaltungsreihe für kostengünstiges und energieeffizientes Bauen “economicum” war dem Thema Strom gewidmet. Wie sich die dezentrale Energieversorgung nicht nur auf Energiesysteme sondern auch auf Mietmodelle auswirken kann, beschreibt Martin Ploß in seinem Veranstaltungsrückblick.

2015 wurde der Campus V an der Stadtstraße generalsaniert. Das Gebäude, das auch das Energieinstitut Vorarlberg beheimatet, wird seither einem Energieverbrauchsmonitoring unterzogen. Die spannenden Messergebnisse hat Michael Braun in der aktuellen max50-Ausgabe aufbereitet. Und Thomas Roßkopf hat untersucht, wie sich das neue Vorarlberger Baurecht auf verschiedene Haustechniksysteme auswirkt.

Wie gewohnt können Sie auch die 62. max50-Ausgabe digital nachlesen, den Link dazu finden Sie auf der rechten Seite. Und wenn Sie sich noch nicht zu den treuen Abonnentinnen und Abonnenten zählen, das aber ändern möchten, schreiben Sie ein kurzes Mail an Marion Marte. Wir senden Ihnen diese und auch die zukünftigen Ausgaben gerne kostenlos zu.

Und hier noch die im Heft versprochene Ergänzung:

  • Seite 9: Eine kurze Zusammenfassung der jüngsten Umfrage “Qualitätssicherung Energieberatung lesen Sie hier.
  • Seite 13: Nachbericht zum e5-Themenforum “Wohnungsreservern aktivieren, Qualitäten im Umfeld erhalten” finden Sie hier in Kürze.
  • Seite 20: Quellen  [1] Verordnung der Vorarlberger Landesregierung über die technischen Erfordernisse von Bauwerken,
     Fassung vom 02.10.2017  Web;  [2] OIB-Richtlinie 6; Energieeinsparung und Wärmeschutz, Fassung vom 01.03.2015, Österreichisches Institut für Bautechnik; Web; [3] OIB-Dokument zur Definition des Niedrigstenergiegebäudes und zur Festlegung von Zwischenzielen im „Nationalen Plan“, gemäß Artikel 9 (3) zu 2010/31/EU, Fassung vom 28.03.2014 Web;

     

 

Die Bibliothek im Energieinstitut Vorarlberg

Eine kleine aber feine Auswahl an rund 1.500 Fachbüchern zu verschiedenen Energie- und Klimaschutzthemen versammelt sich in unserer Bibliothek. Doch nicht nur für uns. Auch Sie haben Zugang und Gelegenheit, in Fachliteratur zu Ihrem Projekt zu schmökern. In der Instituts-Bibliothek finden Sie Bücher unter anderem zu folgenden Themen:

  • Energie-, Klima- und Verkehrspolitik
  • Umweltschutz
  • Nachhaltige Architektur (in Vorarlberg)
  • Ökologisches Bauen
  • Niedrigenergie- und Passivhaus
  • Althaussanierung
  • Gesundes Wohnen, Innenraumqualität
  • Haus- und Lüftungstechnik
  • Lehmbau
  • Bautechnik, Wärmedämmung
  • Bauschäden

Sind Sie auf der Suche nach Fachliteratur zu einem der genannten Themen (oder auch einem speziellen Titel), dann kontaktieren Sie uns formlos per E-Mail oder Telefon. Wir richten die Bücher für Sie her und Sie können Sie in Ruhe in unserer Bibliothek studieren und bei Bedarf auch kostenlos ausleihen. Die Bibliothek ist nach Voranmeldung während unserer Bürozeiten für Sie geöffnet (Mo – Do von 8:30 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr, Fr von 8:30 bis 12 Uhr).

Photo by j zamora on Unsplash

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Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit

Bundesminister Andrä Rupprechter zeichnete am Mittwoch, den 4. Oktober 2017 in Innsbruck fünf besonders nachhaltige Architekturprojekte aus. Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ist die höchste Auszeichnung der Republik Österreich für zukunftsfähiges Bauen. Damit würdigt das BMLFUW herausragende Gebäude und ermutigt zu Weiterentwicklungen und Innovationen.

„Hochwertige Architektur und Energieeffizienz passen perfekt zusammen. Alle nominierten Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele bis 2050 und tragen dazu bei, die österreichische Baukultur nachhaltig weiterzuentwickeln“, so BM Andrä Rupprechter anlässlich der Verleihung.

Eine internationale Fachjury unter der Leitung von Roland Gnaiger nominierte aus 76 Einreichungen elf Projekte. Fünf davon wurden mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Bei den Preisträgerprojekten wurden die unterschiedlichste Bauaufgaben in Neubau und Sanierung, für Wohnen, Lernen, Arbeiten und Kulturgenuss in besonders gelungener Weise gelöst.

Die Vorarlberger Siegerprojekte:

Volksschule Edlach, Dornbirn

  • Bauherr: Amt der Stadt Dornbirn
  • Architektur: Dietrich / Untertrifaller Architekten
  • Fachplanung: DI Bernhard Weithas GmbH (Bauphysik), TB Werner Cukrowicz Ingenieurbüro (Haustechnik), Heiss Farbe & Design (Farbplanung), gbd ZT GmbH und pnstatik DI Peter Nagy (Statik), stadtland Dipl. Ing. Thomas Loacker Ingenieurbüro für Landschaftsökologie und Landschaftspflege (Landschaftsplanung)

Sanierung Gemeindeamt Zwischenwasser, Muntlix

  • Bauherr: Gemeinde Zwischenwasser
  • Architektur / Generalplanung: HEIN Architekten
  • Fachplanung: DI Bernhard Weithas GmbH (Bauphysik), TB Werner Cukrowicz Ingenieurbüro (Haustechnik), Bauphysik und Bauökologie Lerchbaumer (Bauökologie), SSD Beratende Ingenieure ZT GmbH (Statik)

Montforthaus in Feldkirch

  • Bauherr: Stadt Feldkirch
  • Architektur: HASCHER JEHLE Architektur, mitiska wäger architekten
  • Fachplanung: IPJ Ingenieurbüro P. Jung GmbH (Gebäudesimulation/Bauphysik), DICK + HARNER / BHM Ingenieure (Haustechnik), LDE (Licht und Bühnentechnik), Bernard & Brunnsteiner (Statik)

Über den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) vergibt 2017 zum fünften Mal den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv. Als Bewertungsinstrument für die Nachhaltigkeit hat sich der klimaaktiv Gebäudestandard etabliert.
Die Organisation und Abwicklung erfolgt durch die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT). Fachliche Unterstützung liefern die Kunstuniversität Linz und die pulswerk GmbH, ein Tochterunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts.
Der Fachverband der Stein- und keramischen Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich sowie die Initiative „proHolz“ unterstützen den Staatspreis.

Bildnachweis Kurt Hörbst

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Pressestelle
Tel.: (+43 1) 711 00 606963
E-Mail: presse@bmlfuw.gv.at

klimaaktiv bauen und sanieren
DIin Franziska Trebut
ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
Tel: (+43 1) 315 63 93 28
E-Mail: staatspreis@oegut.at

Weitere Informationen zum Staatspreis finden Sie hier

Energy Globe Award 2018 : Einreichschluss verlängert auf 5. Dez

Eingereicht werden können Projekte mit Fokus auf Ressourcenschonung, Verbesserung der Luft- und Wasserqualität, Energieeffizienz, Einsatz erneuerbarer Energien, Recycling oder Bewusstseinsschaffung für diese Bereiche. Zur Einreichung reicht eine kompakte Zusammenfassung des Projekts über rund zwei Seiten. Vom Energy Globe wird dafür eine Checkliste zur Verfügung gestellt. Aus den eingereichten Projekten wird von einer Jury aus Fachexperten und engagierten Akteuren für eine nachhaltige Engwicklung Vorarlbergs unter dem Vorsitz von Energieinstitut Vorarlberg-Geschäftsführer Josef Burtscher der Vorarlberg-Sieger gekürt und im Frühjahr 2018 ausgezeichnet.

Einreichschluss: verlängert auf 5. Dezember 2017
Alle Details zum Energy Globe Award und zur Teilnahme erfahren Sie unter www.energyglobe.at.

Die Vorarlberg-Sieger der letzten drei Jahre:

  • 2017: Morscher Bau und Projektmanagement für die Passivhaus Plus Wohnanlage in Langenegg sowie die Marktgemeinde Götzis für Ihr Projekt “energie.bewusst.götzis”
  • 2016: Bernhard und Tobias Ilg für ihr umfassendes Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung (Details)
  • 2015: Energieregion Leiblachtal für die Leiblachtaler Energiedetektive und Eberle-Baumschlager für ihr energieeffizientes Bürogebäude 2226 in Lustenau (Details)

 Der Energy Globe Award ist mit 178 teilnehmenden Staaten der heute weltweit größte Umweltpreis. Die internationalen Kategoriensieger werden im Rahmen einer weltweit ausgestrahlten Zeremonie geehrt, erhalten ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro und stehen im Rampenlicht der internationalen Medienberichterstattung. Auch jedes Vorarlberger Projekt kann in die Weltliga aufsteigen! Machen Sie mit und nutzen Sie die Chance, Ihr Projekt einer weltweiten Öffentlichkeit vorzustellen!

 

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Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag 2017

Das Interesse nach Wärmepumpen, Solar- und Photovoltaikanlagen entwickelt sich nach wie vor positiv. Das haben uns auch zahlreiche positive Resonanzen bei den Ausstellern und den rund 2.000 Besuchern des letztjährigen Solar- und Wärmepumpentages bestätigt. Die VKW und das Energieinstitut Vorarlberg organisieren deshalb heuer wieder – bereits zum fünfzehnten Mal – diese erfolgreiche Veranstaltung.

Heuer erweitern wir die Produktpalette um Batteriespeicher, da Stromanwendungen im Wohnbau ein Megatrend werden. Beispielsweise durch die Kombination von Photovoltaik mit Wärmepumpe und Batteriespeicher.

Das bietet Ihnen der Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag

  • Die größte Produktausstellung im Westen von Solaranlagen, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen und heuer neu – Batteriespeicher
  • Die neuesten Markttrends und Entwicklungen
  • Kostenlose Energieberatung durch VKW und Energieinstitut Vorarlberg
  • Direkte Gespräche mit Vorarlberger Professionalisten
  • Und das alles kostenlos!

Mit dabei:

VAMOS – das famose Energiesparhaus, in dem Sie jede Menge Möglichkeiten finden, auch in Ihrem Haushalt Energie und Kosten einzusparen.

Bau- und Sanierungstreff

  • bauundsanierungstreff_thumb

    Bau- und Sanierungstreff

    Di. 10. Oktober 2017
    Energieinstitut Vorarlberg
    Dornbirn

    Beim ersten Bau- und Sanierungstreff helfen unsere Energieberater, Haustechnikexperten und Planungsprofis herauszufinden, welche Potentiale in deinem Haus stecken, wo und wie du Neubau oder Sanierung am besten anfängst, welche Heizung ...

    weitere Informationen
  • Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Vorarlberg

    Die Bereitstellung und Sicherung von Freiraum und Landschaft sind für die Lebensqualität wichtig und daher von gesellschaftlicher Relevanz. Eine Ausstellung samt Begleitprogramm im vai Vorarlberger Architektur Institut widmet sich dem gestalteten offenen Raum als Ausgleich zum verdichteten Siedlungsraum und ist bis zum 28. Oktober 2017 zu sehen.

    Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Voralrberg - Bildnachweis Darko Todorovic

    Landschaftsarchitektur ist kulturelle Produktion und spiegelt gesellschaftliche Ansprüche und Veränderungen wider. Dies trifft auf den privaten Freiraum zu und im besonderen auf den öffentlichen: Parks, Plätze, Straßenräume und Spielplätze sind Freiräume im Wortsinn.

    Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Voralrberg - Bildnachweis Darko Todorovic

    Die Ausstellung und das Begleitprogramm thematisieren Beispiele aus Landschaftsplanung und -architektur in Vorarlberg und angrenzenden Kulturräumen und machen Sie mit den Akteurinnen und Akteuren der Szene bekannt. Die Ausstellung “Landschaftsräume – Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Vorarlberg” ist bis zum 28. Oktober 2017 im vai Vorarlberger Architektur Institut in Dornbirn zu sehen. Alle Infos unter www.v-a-i.at.

    Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Voralrberg - Bildnachweis Darko Todorovic

    Bilder auf dieser Seite: (c) Darko Todorovic

    Neue Klimaschutzbeauftragte für Vorarlbergs Gemeinden

    Klimaschutz fängt in der Gemeinde an, sind sich die frischgebackenen kommunalen Klimaschutzbeauftragten einig. Unter ihnen vier aus dem Ländle, die soeben den Praxislehrgang von Klimabündnis Tirol und Energieinstitut Vorarlberg abgeschlossen haben. Von Februar bis Juni haben sie in Innsbruck und St. Arbogast das erforderliche Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für ihre Gemeinden kennen gelernt.

    Klimaschutz gemeinsam mit der Bevölkerung

    Von Mobilität, Energie und Konsum bis hin zu Bodenschutz, Raumplanung und Forstwirtschaft erhielten die 28 Teilnehmenden am Klimaschutzlehrgang einen breit gestreuten Überblick über die Problemfelder des Klimawandels – Lösungsansätze inklusive. „Uns war es wichtig, den Teilnehmenden Werkzeuge in die Hand zu geben, mit denen sie in ihren Gemeinden wichtige Klimaschutzmaßnahmen umsetzen können. Insbesondere die Einbindung der Bevölkerung stand dabei im Mittelpunkt“, berichtet Nicole Sperzel, Bereichsleiterin Bildung im Energieinstitut Vorarlberg.

    Konkrete Projekte statt grauer Theorie

    Im Rahmen von Projektarbeiten entwickelten die Teilnehmenden konkrete Ideen für die eigene Gemeinde. In Vorarlberg wird beispielsweise ein Upcycling- und ein Bodenschutz-Projekt umgesetzt, sowie eine Initiative zur nachhaltigen Bepflanzung von Friedhöfen. Ergebnis des Lehrgangs sind somit „zahlreiche Vorzeigeprojekte, die den Gemeinden und der lokalen Wirtschaft neue Perspektiven bieten und die Innovationskraft in der Region stärken“ so Andrä Stigger, Geschäftsführer vom Klimabündnis Tirol, das den Lehrgang gemeinsam mit dem Energieinstitut Vorarlberg durchgeführt hat.

    „Wollen wir die Zukunft unserer Kinder sicherstellen, müssen wir damit beginnen, unser tägliches Handeln nachhaltiger zu gestalten – am besten wir beginnen heute bei uns selbst“ ist Christina Schneider aus Göfis überzeugt. „Wald, Wasser und Boden schonen, schützt das Klima, das uns allen gehört.“ ergänzt Felix Rohner aus Hard.

    Der Lehrgang zum/zur kommunalen Klimaschutzbeauftragten wurde zum dritten Mal durchgeführt. Insgesamt haben ihn bereits über 60 Teilnehmende aus Tirol und Vorarlberg absolviert, darunter auch zahlreiche Bürgermeister.

    Die Vorarlberger AbsolventInnen vom Lehrgang zur/zum kommunalen Klimaschutzbeauftragten. Bild: Klimabündnis Tirol

    Sie setzen ab sofort Klimaschutzmaßnahmen in ihren Gemeinden um: die vier frisch gebackenen Klimaschutzbeauftragten (v.l.n.r.) Jürgen Nachbaur aus Sulz, Bianca Lukas aus Zwischenwasser, Christina Schneider aus Göfis und Felix Rohner aus Hard. Bild: Klimabündnis Tirol

    max50 Nummer 61 ist da

    max50_61_coverDie aktuelle max50-Ausgabe im Überblick

    Drei Jahre alt ist es geworden, unser Kindergarten- und Schulprogramm “Energieautonomie begreifen”. Rund 6.500 Kinder und Jugendliche haben wir mit den verschiedenen Angeboten direkt erreicht. Leiterin Nicole Sperzel hat eine Bilanz gezogen und erzählt, wie der St. Gerolder Bürgermeister zwei Tafeln Schokolade bekommen kann.

    Der Wiener Lorenz Inou hat ein freiwilliges Umweltjahr bei uns absolviert und von September 2016 bis Juni 2017 das Team im Bereich Gemeinden und Regionen verstärkt. Was ihn im Ländle geprägt hat und was er vermissen wird, erzählt er in der aktuellen max50-Ausgabe.

    Elf Lustenauer Kindergärten haben an der e5-Energiemeisterschaft teilgenommen und gezeigt, dass auch ohne investive Maßnahmen große Energieeinsparungen möglich sind. Die aufmerksamen Pädagoginnen haben die Energiemeisterschaft dazu genutzt, die Teilnahme ihrer Kindergärten an “Energieautonomie begreifen” um persönliche Erfahrungen und eigene Vorbildwirkung zu bereichern. Die Gemeinde Hard setzt ebenfalls auf Intelligenz beim Energiesparen und beleuchtet ihre Rad- und Fußwege pilothaft mit bewegungsmeldergesteuerten Lampen. Im Rampenlicht der Vorderwälder Gemeinden steht die Elektromobilität mit spannenden Anwendungen aus der Bevölkerung. Es berichten Andreas Bertel, Carmen Jungmayr, Monika Forster und Thomas Pieber.

    Wie hoch der Eigenversorgungsgrad mit Strom aus einer Photovoltaikanlage sein kann, ob ein Stromspeicher Sinn macht und wenn ja, wie groß er dimensioniert sein muss, finden Sie mit dem neuesten Werkzeug unserer Haustechnik-Profis heraus. SUSI – die Strom-Unabhängigkeits-Simulation liefert kinderleicht Anhaltspunkte über die potentielle Stromautonomie. Die innovative Anwendung von Strom stand im Mittelpunkt des ersten einschlägigen Fachkongresses in Feldkirch. Über 120 Teilnehmende lauschten elf spannenden Vorträgen von Profis aus dem In- und Ausland. Darüber geschrieben haben Thomas Roßkopf und Wilhelm Schlader.

    Und Martin Ploß fasst das Ergebnis einer umfassenden Studie zusammen, in der das Energieinstitut Vorarlberg gemeinsam mit Vallentin + Reichmann Architekten aus München und Spektrum – Zentrum für Umwelttechnik und -management den Fortschritt auf dem Weg zur Energieautonomie für den Gebäudebereich analysiert hat. Vier Szenarien zeigen, dass die Gebäudepolitik der nahen Zukunft über Erfolg oder Mißerfolg entscheidet – und dass die Energieautonomie im Gebäudebereich mit Maßnahmen erreichbar ist, die schon heute wirtschaftlich sind.

    Wie gewohnt können Sie auch die 61. max50-Ausgabe digital nachlesen, den Link dazu finden Sie auf der rechten Seite. Und wenn Sie sich noch nicht zu den treuen Abonnentinnen und Abonnenten zählen, das aber ändern möchten, schreiben Sie ein kurzes Mail an Marion Marte. Wir senden Ihnen diese und auch die zukünftigen Ausgaben gerne kostenlos zu.

    Und hier noch die im Heft versprochenen Ergänzungen:

    • Seite 14: Den Faktencheck Infrarotheizungen für Profis und den Ratgeber für Bauleute lesen Sie hier.
    • Seite 13: [1] Statistik Austria: Bevölkerungsprognose 2015. Wien, Nov. 2015, [2] M. Ploss, T. Hatt et al.: Modellvorhaben „KliNaWo“ – Klimagerechter, nachhaltiger Wohnbau – Zwischenbericht Jänner 2017; Energieinstitut Vorarlberg, 2017, [3] M. Baumann, G. Kalt: Szenarien für Strom- und Fernwärmeaufbringung und Stromnachfrage im Hinblick auf Klimaziele 2030 und 2050; Österreichische Energieagentur, Wien, 2015, [4]R. Born, M. Großklos: Energieeinsparung durch Verbesserung des Wärmeschutzes und Modernisierung der Heizungsanlage für 31 Musterhäuser der Gebäudetypologie; Studie im Auftrag des Impulsprogramms Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt, 2003

    FH Vorarlberg: Einblick in aktuelle Energieforschungsprojekte

    Im Rahmen des “Energie Update” informiert die Fachhochschule Vorarlberg einmal im Jahr über aktuelle Forschungsprojekte im Energiebereich. Am 6. April ist es wieder soweit: Das Energie Update 2017 zeigt in zwei Vorträgen, welchen Einfluss eine Masterarbeit auf die potentielle Energieautonomie der Dornbirner Abwasserreinigung hat und wie die Einspeisung erneuerbarer Energie ins Stromnetz optimiert werden kann. Darüber hinaus informieren das Forschungszentrum Energie, das Josef Ressel Zentrum, die Studiengänge Energiewirtschaft und Elektrotechnik sowie Studierende über weitere aktuelle Themen und Projekte.

    Das Energie Update 2017 findet am 6. April ab 17:30 Uhr in der FH Vorarlberg statt. Weitere Details zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung (die Teilnahme ist kostenlos) finden Sie hier.

    Stromleitung