Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag 2017

Das Interesse nach Wärmepumpen, Solar- und Photovoltaikanlagen entwickelt sich nach wie vor positiv. Das haben uns auch zahlreiche positive Resonanzen bei den Ausstellern und den rund 2.000 Besuchern des letztjährigen Solar- und Wärmepumpentages bestätigt. Die VKW und das Energieinstitut Vorarlberg organisieren deshalb heuer wieder – bereits zum fünfzehnten Mal – diese erfolgreiche Veranstaltung.

Heuer erweitern wir die Produktpalette um Batteriespeicher, da Stromanwendungen im Wohnbau ein Megatrend werden. Beispielsweise durch die Kombination von Photovoltaik mit Wärmepumpe und Batteriespeicher.

Das bietet Ihnen der Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag

  • Die größte Produktausstellung im Westen von Solaranlagen, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen und heuer neu – Batteriespeicher
  • Die neuesten Markttrends und Entwicklungen
  • Kostenlose Energieberatung durch VKW und Energieinstitut Vorarlberg
  • Direkte Gespräche mit Vorarlberger Professionalisten
  • Und das alles kostenlos!

Mit dabei:

VAMOS – das famose Energiesparhaus, in dem Sie jede Menge Möglichkeiten finden, auch in Ihrem Haushalt Energie und Kosten einzusparen.

Bau- und Sanierungstreff

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    Bau- und Sanierungstreff

    Di. 10. Oktober 2017
    Energieinstitut Vorarlberg
    Dornbirn

    Beim ersten Bau- und Sanierungstreff helfen unsere Energieberater, Haustechnikexperten und Planungsprofis herauszufinden, welche Potentiale in deinem Haus stecken, wo und wie du Neubau oder Sanierung am besten anfängst, welche Heizung ...

    weitere Informationen
  • Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Vorarlberg

    Die Bereitstellung und Sicherung von Freiraum und Landschaft sind für die Lebensqualität wichtig und daher von gesellschaftlicher Relevanz. Eine Ausstellung samt Begleitprogramm im vai Vorarlberger Architektur Institut widmet sich dem gestalteten offenen Raum als Ausgleich zum verdichteten Siedlungsraum und ist bis zum 28. Oktober 2017 zu sehen.

    Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Voralrberg - Bildnachweis Darko Todorovic

    Landschaftsarchitektur ist kulturelle Produktion und spiegelt gesellschaftliche Ansprüche und Veränderungen wider. Dies trifft auf den privaten Freiraum zu und im besonderen auf den öffentlichen: Parks, Plätze, Straßenräume und Spielplätze sind Freiräume im Wortsinn.

    Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Voralrberg - Bildnachweis Darko Todorovic

    Die Ausstellung und das Begleitprogramm thematisieren Beispiele aus Landschaftsplanung und -architektur in Vorarlberg und angrenzenden Kulturräumen und machen Sie mit den Akteurinnen und Akteuren der Szene bekannt. Die Ausstellung “Landschaftsräume – Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Vorarlberg” ist bis zum 28. Oktober 2017 im vai Vorarlberger Architektur Institut in Dornbirn zu sehen. Alle Infos unter www.v-a-i.at.

    Zeitgenössische Landschaftsarchitektur in Voralrberg - Bildnachweis Darko Todorovic

    Bilder auf dieser Seite: (c) Darko Todorovic

    Neue Klimaschutzbeauftragte für Vorarlbergs Gemeinden

    Klimaschutz fängt in der Gemeinde an, sind sich die frischgebackenen kommunalen Klimaschutzbeauftragten einig. Unter ihnen vier aus dem Ländle, die soeben den Praxislehrgang von Klimabündnis Tirol und Energieinstitut Vorarlberg abgeschlossen haben. Von Februar bis Juni haben sie in Innsbruck und St. Arbogast das erforderliche Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für ihre Gemeinden kennen gelernt.

    Klimaschutz gemeinsam mit der Bevölkerung

    Von Mobilität, Energie und Konsum bis hin zu Bodenschutz, Raumplanung und Forstwirtschaft erhielten die 28 Teilnehmenden am Klimaschutzlehrgang einen breit gestreuten Überblick über die Problemfelder des Klimawandels – Lösungsansätze inklusive. „Uns war es wichtig, den Teilnehmenden Werkzeuge in die Hand zu geben, mit denen sie in ihren Gemeinden wichtige Klimaschutzmaßnahmen umsetzen können. Insbesondere die Einbindung der Bevölkerung stand dabei im Mittelpunkt“, berichtet Nicole Sperzel, Bereichsleiterin Bildung im Energieinstitut Vorarlberg.

    Konkrete Projekte statt grauer Theorie

    Im Rahmen von Projektarbeiten entwickelten die Teilnehmenden konkrete Ideen für die eigene Gemeinde. In Vorarlberg wird beispielsweise ein Upcycling- und ein Bodenschutz-Projekt umgesetzt, sowie eine Initiative zur nachhaltigen Bepflanzung von Friedhöfen. Ergebnis des Lehrgangs sind somit „zahlreiche Vorzeigeprojekte, die den Gemeinden und der lokalen Wirtschaft neue Perspektiven bieten und die Innovationskraft in der Region stärken“ so Andrä Stigger, Geschäftsführer vom Klimabündnis Tirol, das den Lehrgang gemeinsam mit dem Energieinstitut Vorarlberg durchgeführt hat.

    „Wollen wir die Zukunft unserer Kinder sicherstellen, müssen wir damit beginnen, unser tägliches Handeln nachhaltiger zu gestalten – am besten wir beginnen heute bei uns selbst“ ist Christina Schneider aus Göfis überzeugt. „Wald, Wasser und Boden schonen, schützt das Klima, das uns allen gehört.“ ergänzt Felix Rohner aus Hard.

    Der Lehrgang zum/zur kommunalen Klimaschutzbeauftragten wurde zum dritten Mal durchgeführt. Insgesamt haben ihn bereits über 60 Teilnehmende aus Tirol und Vorarlberg absolviert, darunter auch zahlreiche Bürgermeister.

    Die Vorarlberger AbsolventInnen vom Lehrgang zur/zum kommunalen Klimaschutzbeauftragten. Bild: Klimabündnis Tirol

    Sie setzen ab sofort Klimaschutzmaßnahmen in ihren Gemeinden um: die vier frisch gebackenen Klimaschutzbeauftragten (v.l.n.r.) Jürgen Nachbaur aus Sulz, Bianca Lukas aus Zwischenwasser, Christina Schneider aus Göfis und Felix Rohner aus Hard. Bild: Klimabündnis Tirol

    max50 Nummer 61 ist da

    max50_61_coverDie aktuelle max50-Ausgabe im Überblick

    Drei Jahre alt ist es geworden, unser Kindergarten- und Schulprogramm “Energieautonomie begreifen”. Rund 6.500 Kinder und Jugendliche haben wir mit den verschiedenen Angeboten direkt erreicht. Leiterin Nicole Sperzel hat eine Bilanz gezogen und erzählt, wie der St. Gerolder Bürgermeister zwei Tafeln Schokolade bekommen kann.

    Der Wiener Lorenz Inou hat ein freiwilliges Umweltjahr bei uns absolviert und von September 2016 bis Juni 2017 das Team im Bereich Gemeinden und Regionen verstärkt. Was ihn im Ländle geprägt hat und was er vermissen wird, erzählt er in der aktuellen max50-Ausgabe.

    Elf Lustenauer Kindergärten haben an der e5-Energiemeisterschaft teilgenommen und gezeigt, dass auch ohne investive Maßnahmen große Energieeinsparungen möglich sind. Die aufmerksamen Pädagoginnen haben die Energiemeisterschaft dazu genutzt, die Teilnahme ihrer Kindergärten an “Energieautonomie begreifen” um persönliche Erfahrungen und eigene Vorbildwirkung zu bereichern. Die Gemeinde Hard setzt ebenfalls auf Intelligenz beim Energiesparen und beleuchtet ihre Rad- und Fußwege pilothaft mit bewegungsmeldergesteuerten Lampen. Im Rampenlicht der Vorderwälder Gemeinden steht die Elektromobilität mit spannenden Anwendungen aus der Bevölkerung. Es berichten Andreas Bertel, Carmen Jungmayr, Monika Forster und Thomas Pieber.

    Wie hoch der Eigenversorgungsgrad mit Strom aus einer Photovoltaikanlage sein kann, ob ein Stromspeicher Sinn macht und wenn ja, wie groß er dimensioniert sein muss, finden Sie mit dem neuesten Werkzeug unserer Haustechnik-Profis heraus. SUSI – die Strom-Unabhängigkeits-Simulation liefert kinderleicht Anhaltspunkte über die potentielle Stromautonomie. Die innovative Anwendung von Strom stand im Mittelpunkt des ersten einschlägigen Fachkongresses in Feldkirch. Über 120 Teilnehmende lauschten elf spannenden Vorträgen von Profis aus dem In- und Ausland. Darüber geschrieben haben Thomas Roßkopf und Wilhelm Schlader.

    Und Martin Ploß fasst das Ergebnis einer umfassenden Studie zusammen, in der das Energieinstitut Vorarlberg gemeinsam mit Vallentin + Reichmann Architekten aus München und Spektrum – Zentrum für Umwelttechnik und -management den Fortschritt auf dem Weg zur Energieautonomie für den Gebäudebereich analysiert hat. Vier Szenarien zeigen, dass die Gebäudepolitik der nahen Zukunft über Erfolg oder Mißerfolg entscheidet – und dass die Energieautonomie im Gebäudebereich mit Maßnahmen erreichbar ist, die schon heute wirtschaftlich sind.

    Wie gewohnt können Sie auch die 61. max50-Ausgabe digital nachlesen, den Link dazu finden Sie auf der rechten Seite. Und wenn Sie sich noch nicht zu den treuen Abonnentinnen und Abonnenten zählen, das aber ändern möchten, schreiben Sie ein kurzes Mail an Marion Marte. Wir senden Ihnen diese und auch die zukünftigen Ausgaben gerne kostenlos zu.

    Und hier noch die im Heft versprochenen Ergänzungen:

    • Seite 14: Den Faktencheck Infrarotheizungen für Profis und den Ratgeber für Bauleute lesen Sie hier.
    • Seite 13: [1] Statistik Austria: Bevölkerungsprognose 2015. Wien, Nov. 2015, [2] M. Ploss, T. Hatt et al.: Modellvorhaben „KliNaWo“ – Klimagerechter, nachhaltiger Wohnbau – Zwischenbericht Jänner 2017; Energieinstitut Vorarlberg, 2017, [3] M. Baumann, G. Kalt: Szenarien für Strom- und Fernwärmeaufbringung und Stromnachfrage im Hinblick auf Klimaziele 2030 und 2050; Österreichische Energieagentur, Wien, 2015, [4]R. Born, M. Großklos: Energieeinsparung durch Verbesserung des Wärmeschutzes und Modernisierung der Heizungsanlage für 31 Musterhäuser der Gebäudetypologie; Studie im Auftrag des Impulsprogramms Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt, 2003

    FH Vorarlberg: Einblick in aktuelle Energieforschungsprojekte

    Im Rahmen des “Energie Update” informiert die Fachhochschule Vorarlberg einmal im Jahr über aktuelle Forschungsprojekte im Energiebereich. Am 6. April ist es wieder soweit: Das Energie Update 2017 zeigt in zwei Vorträgen, welchen Einfluss eine Masterarbeit auf die potentielle Energieautonomie der Dornbirner Abwasserreinigung hat und wie die Einspeisung erneuerbarer Energie ins Stromnetz optimiert werden kann. Darüber hinaus informieren das Forschungszentrum Energie, das Josef Ressel Zentrum, die Studiengänge Energiewirtschaft und Elektrotechnik sowie Studierende über weitere aktuelle Themen und Projekte.

    Das Energie Update 2017 findet am 6. April ab 17:30 Uhr in der FH Vorarlberg statt. Weitere Details zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung (die Teilnahme ist kostenlos) finden Sie hier.

    Stromleitung

    Götzis senkt Energieverbrauch um 1% pro Jahr

    Frederik heißt das Maskottchen, das den Kindergartenkindern und Schülern in Götzis zeigt, wie Energie gespart werden kann. Dabei vermittelt die bunte Maus Tipps und Tricks, die zuhause einfach umgesetzt werden können. „So werden die Kinder zu Energiedetektiven, die den Eltern zuhause zeigen, was im Haushalt relativ einfach möglich ist“, so „energie.bewusst.götzis“-Projektleiterin Isabella Schnetzer

    Vereine und Bevölkerung sind der Schlüssel

    Damit das Ziel, den Energieverbrauch in der Gemeinde um jährlich ein Prozent zu senken, erreicht werden kann, sind alle Götznerinnen und Götzner gefordert. Sie sollen vor allem über Multiplikatoren angesprochen werden, also auch über Vereine. Die Feuerwehr ist einer davon. Mit eigener PV-Anlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses und einem speziellen Energiecheck wolle sie nicht nur zur Sicherheit der Bürger beitragen, sondern auch zur Energieautonomie, erklärt Feuerwehrkommandant Rainer Büsel.

    Die Gemeinde macht es vor

    Die Gemeinde selbst beteiligt sich ebenfalls aktiv am Erreichen des Ziels und motiviert die eigenen Mitarbeiter, Kindergärten und Schulen über ein Bonusmodell. Wird beispielsweise in einem Kindergarten der Energieverbrauch reduziert, fließen die eingesparten Energiekosten an den Kindergarten zurück und können für Anschaffungen außerhalb des zugewiesenen Budgets verwendet werden. Ein Teil der Mittel wird in weitere Effizienzmaßnahmen investiert. Über ein umfassendes Energiecontrolling können die Einsparungen nachgewiesen und quantifiziert werden, so Schnetzer.

    Energy Globe Jury ist sich einig

    „Die Vielfältigkeit der abgestimmten Maßnahmen, das logische Ineinandergreifen der Aktivitäten gepaart mit einem klaren Ziel – jährlich um ein Prozent besser zu werden –  zeichnen das Projekt aus. Es ist nicht die Innovation der Einzelmaßname, sondern die breite Palette an Ideen und Aktivitäten, die Vorbildwirkung im Gemeindebereich und die Zugänge auf verschiedene Zielgruppen, die das Projekt hervorhebt“, fasst Josef Burtscher, Geschäftsführer des Energieinstitut Vorarlberg und Vorsitzender der Jury die Begründung für die Preisverleihung zusammen.

    Vorbildlicher Wohnbau als zweiter Preisträger

    Aufgrund der hohen Qualität der Einreichungen wurden heuer zwei Energy Globes vergeben. Morscher Bau und Projektmanagement wurde für Vorarlbergs energieeffizienteste Wohnanlage ausgezeichnet. Die Anlage in Langenegg produziert mehr Energie, als sie verbraucht und wurde als erstes Gebäude in Vorarlberg als „Passivhaus plus“ zertifiziert. Neben der hohen Ausführungsqualität zu leistbaren Kosten freuen sich die Bewohner der Anlage über Heizkosten, die laut Errichter Günter Morscher „pro Wohnung und Monat dem Gegenwert eines kleinen Biers entsprechen.“
    Das als Passivhaus plus zertifizierte Gebäude zeigt vorbildhaft ein energetisch optimiertes und ökologisch hochwertiges Wohnbauprojekt, das zu leistbaren, ortsüblichen Kosten umgesetzt werden konnte. Ein Gebäude, das mehr saubere Energie erzeugt als für den Betrieb benötigt wird, ist ein wichtiger und richtiger Schritt in die Zukunft, so die Begründung der Jury.

    Der Energy Globe

    ist der weltgößte Umweltpreis und wird jährlich vergeben. In Vorarlberg kuratiert das Energieinstitut Vorarlberg den Preis. Die Vorarlberger Siegerprojekte ziehen in den Bundeswettbewerb ein, der in sechs Kategorien und an einen Gesamtsieger vergeben wird. Der Gesamtsieger nimmt an der weltweiten Jurierung teil, in der Projekte aus 161 Ländern ausgezeichnet werden.

    Letzte Preisträger in Vorarlberg:

    • 2016 Energiewerk Ilg (Dornbirn)
    • 2015 Leiblachtaler Energiedetektive und  2226 – Low-Tech-Gebäude (Lustenau)
    • 2014 Planet Pure biologische Reinigungsmittel (Hörbranz) – Bundessieger

     

     

    Zwanzig Jahre für gute Architektur – das vai feiert Geburtstag

    Als sich 1997 zwanzig Architektinnen und Architekten, Baukünstlerinnen und Baukünstler, Vertreter von Baubehörden und Bauträgern zu einem Arbeitswochenende in der Probstei St. Gerold trafen,  um eine Institution zur nachhaltigen Stärkung der Baukultur in Vorarlberg zu skizzieren, war das vai Vorarlberger Architektur Institut so gut wie aus der Taufe gehoben und sollte fortan als Schnittstelle im Feld der Baukultur werken und wirken.

    Als Plattform zur Vernetzung, Reflexion und Weiterbildung trägt das vai Vorarlberger Architektur Institut seither dazu bei, “den persönlichen und gesellschaftlichen Wert und Mehrwert von guter Architektur zu vertreten und zu vermitteln”, so Direktorin Verena Konrad. “Wir reflektieren Architektur als Spiegelbild gesamtgesellschaftlicher und kultureller Prozesse und denken daher soziale, politische, ökonomische, ökologische, technologische und ästhetische Einflüsse und Wirkungen mit.”

    Dabei bedient sich das Institut einer breiten Palette an Formaten, die intensiv auf das Begreifen und Erleben von Architektur abzielen. Stetig wechselnde Ausstellungen schaffen Raum für Themen, die nicht nur die Szene beschäftigen und prägen. Führungen und Exkursionen machen Baukultur für Profis und Interessierte aus dem In- und Ausland zugänglich. Zahlreiche weitere Formate betreiben die Vermittlung von Architektur an Entscheidungsträgerinnen, Professionisten und junge Menschen gleichermaßen.

    Über das Bauen verbindet das vai Vorarlberger Architektur Institut eine große thematische Schnittmenge mit dem Energieinstitut Vorarlberg. Folgerichtig ist das vai quasi seit 2006 auch Vorstandsmitglied im Energieinstitut, was sich nicht nur formal, sondern auch in regelmäßigen Kooperationen fruchtbar manifestiert. Die jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe Energie Lounge ist die sichtbarste davon und Kristallisationspunkt für die Auseinandersetzung zwischen Gestaltung und Energie im Baubereich.

    2017 widmet das vai einige Veranstaltungen seiner Geschichte, beginnend mit einer Mitgliederausstellung kollektiver Erinnerungen, unter anderem einem Exkursionsprogramm, einem Architekturkritiksymposium und natürlich einem Fest. Details zu den Veranstaltungen und zum Jahresprogramm des vai Vorarlberger Architektur Institut im Jubiläumsjahr 2017 finden Sie im pdf zum Download (rechts) und auf der Website des vai.

    Energie Lounge 2016 Jürgen Loacker. Foto Darko Todorovic

    Seit 2010 veranstalten das vai Vorarlberger Architektur Institut und das Energieinstitut Vorarlberg gemeinsam die Energie Lounge, in der an der Schnittstelle zwischen Architektur und Energie diskutiert wird. Bildnachweis (auch für Artikelbild): Darko Todorovic

     

    Energieberatung in Vorarlberg weckt Interesse in Japan

    Wie es gelungen ist, ein über viele Jahre effektives Energieberatungssystem zu entwickeln und zu erhalten, wollte eine Gruppe aus Architekten, Fachplanern und Baumeistern aus Japan wissen. Eckart Drössler, der die Energieberatung im Energieinstitut Vorarlberg leitet, stellte den Aufbau der Energieberatung vor und demonstrierte anhand konkreter Beratungsfälle aus der Praxis das breite Spektrum an Themen und Fragestellungen, die an die Energieberater adressiert werden.

    Die Gruppe rund um Masahiro Nagadoi stammt aus dem nördlichen Japan. Immer mehr Gruppen mit Fachexperten aus Japan besuchen Vorarlberg, um Wissen und Erfahrungen einer Region auf dem Weg zur Energieautonomie mitzunehmen.

    Die Energieberatung in Vorarlberg gibt es übrigens seit über 25 Jahren. Seither wurden von den Beraterinnen und Beratern vom oder im Auftrag des Energieinstitut Vorarlberg und mit Unterstützung von Land und Gemeinden über 37.000 Beratungen durchgeführt. Die Energieberatung im Überblick finden Sie hier.

    Eine Gruppe japanischer Architekten, Planer und Baumeister besucht das Energieinstitut Vorarlberg

    Kaori Takigawa-Wassmann (Exkursionsleiterin), Eckart Drössler (Energieinstitut Vorarlberg) und Masahiro Nagadoi (von links) mit den japanischen Profis aus Planung und Bau.

    Das 60. max50 ist da

    max50 - die Zeitschrift des Energieinstitut VorarlbergFalls Sie zu den Abonnentinnen und Abonnenten der ersten Stunde gehören, dann feiern wir jetzt sozusagen die Diamantene Hochzeit. 60 Ausgaben der Institutszeitschrift max50 haben wir bislang für Sie aufbereitet. Und weil eine Beziehung ab und an durch neue Impulse belebt werden soll, ändern wir zwei Kleinigkeiten: Auffallen wird Ihnen, dass wir das Papier umgestellt haben. max50 wird künftigt auf IMPACT Recycling gedruckt, das klimafreundlich in Österreich hergestellt und von einem Vorarlberger Großhändler geliefert wird. Ab 2017 werden wir zudem auf zwei jährliche Ausgaben setzen. Das gibt uns mehr Zeit für den Redaktionsprozess und Ihnen ein noch sorgfältiger editiertes Fachmagazin zum Energiegeschehen in Vorarlberg. Wie finden Sie das? Lassen Sie es uns wissen, wir freuen uns wie immer auf Ihre Kommentare.

    Die aktuelle max50-Ausgabe im Überblick

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vorarlberger Raiffeisenbanken haben im Rahmen der “EnergieOlympiade” Strom für 50 Einfamilienhäuser gespart. Wie sie das angestellt haben, erzählt Markus Kaufmann. Apropos Strom: der kann jetzt auch mit thermischen Solaranlagen erzeugt werden. Wo der Einsatz kombinierter Strom- und Wärmeerzeugung Sinn macht, hat Thomas Roßkopf für Sie zusammengefasst. Die Initiative Probier amol hat über 10.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger dazu bewegt, gemeinsam 2.000 Tonnen CO2 einzusparen. Karin Feurstein und Wolfgang Seidel haben den Sukkus des bemerkenswerten Projekts aufbereitet.

    Technik in neuen Gebäuden einzusparen, ist das Ziel eines von der Internationalen Bodenseekonferenz beauftragten Low-Tech-Projekts, das von Sabine Erber geleitet wird. Carmen Jungmayr schreibt, wie die Feuerwehr zur Energiesparoffensive beiträgt und Martin Reis verrät den “Trick mit dem Radknick”. Und drei Evaluierungen haben wir auch noch für Sie parat: 900 Solaranlagen wurden im Rahmen des Solaranlagen-Checks geprüft, drei Jahre lang haben wir Luftwärmepumpen im Auftrag des Landes einem detaillierten Monitoring unterzogen und 300 Rechnungen für neue Heizungen haben die Frage beantwortet, was eine Heizung in Vorarlberg eigentlich kostet – Andreas Bertel, Wilhelm Schlader und Thomas Roßkopf berichten.

    Wie gewohnt können Sie auch die 60. max50-Ausgabe digital nachlesen, den Link dazu finden Sie auf der rechten Seite. Und wenn Sie sich noch nicht zu den treuen Abonnentinnen und Abonnenten zählen, das aber ändern möchten, schreiben Sie ein kurzes Mail an Marion Marte. Wir senden Ihnen diese und auch die zukünftigen Ausgaben gerne kostenlos zu.

    Und hier noch die im Heft versprochenen Ergänzungen:

    • Tipps zum sicheren Radeln im Winter haben wir hier für Sie zusammen gestellt.
    • Solaranlagen selbst kontrollieren: Eine Checkliste finden Sie hier.
    • Den Endbericht zum Luftwärmepumpen-Monitoring können Sie hier nachlesen.