Ein Fall für . . . eine Mauertrockenlegung

Seit 1825 trotzt das Einfamilienhaus in Haselstauden, dass früher im vorderen Bereich eine Nagelschmiede beheimatete, Wind und Wetter. Die Spuren der Zeit allerdings sind deutlich. Doch der Hausbesitzer, der den Charme und Charakter des Hauses schätzt, entschließt sich zur Generalsanierung und Wiederherstellung.

Ein großes Problem: feuchte Wände im Erdgeschoss

Das Haus besteht im Erdgeschoss aus einer ca. 70 cm dicken Mauer aus Natursteinen. Zuerst vermutete man, dass das Grundwasser Schuld an den feuchten Wänden war. Eine genaue Aufnahme und Analyse der Situationondern zeigte jedoch ein anderes Bild. Eine meterdicke, fast wasserdichte Lehmschicht sorgt dafür, dass sich der alten, bröckeligen Putzes durch die Kappilarwirkung bei jedem Regen regelrecht mit Wasser vollsaugen.
Bei einem Sanierungsversuch in der Vergangenheit war der Natursteinmauer innen eine Ziegelmauer vorgesetzt worden, an anderer Stelle eine Gipskartonwand, um die Feuchtigkeit einzuzdämmen. Beide waren – wenig überraschend – nach relativ kurzer Zeit total durchfeuchtet. Es führte sogar so weit, dass der Stahlrahmen der Gipskartonwand völlig verrostete und der alte, hölzerne Tührrahmen am Anschluss modrig wurde.

Eine nachhaltige Lösung muss her

Der Besitzer beschloss, die Sanierung ordentlich in Angriff zu nehmen und stieß im Zuge seiner Recherchen zum Thema Mauertrockenlegung auf ein Verfahren Namens NTC (Natural Crystallization Technology), das in Kanada und den USA seit gut 60 Jahren angewendet wird. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Kalk bildet mit Wasser und CO2 feste Mikrokristalle. Bereits in der Antike wusste man dies und nützt dieses Wissen bis heute für Kalk-, Putz- und Mauermörtel. Der Kalk hat dabei die Rolle des Bindemittels, er macht den Mörtel durch die Auskristallisierung hart.

Im Falle des NTC-Verfahrens heißt das, dass man sich die Feuchtigkeit in der Wand zu Nutze macht. Das NTC-Mittel wird über 24 mm Bohrungen im Abstand von ca. 15 cm und einem Neigungswinkel von 45 Grad in die Wand eingespritzt. Diese Löcher werden zuvor mit Wasser aufgefüllt, um das Mauerwerk ausreichend zu aktivieren. Das Wasser braucht es für die chemische Reaktion, bei der die Kapillaren und Poren in der Wand durch die Bildung feinster Kristalle verschlossen werden. Ein praktischer Nebeneffekt: die Mauer wird zusätzlich gefestigt und ausgehärtet. Sie ist anschließend stabiler, wasserabweisend, bleibt aber dampfdiffusions-offen. Und durch die Alkalinität des Kalkes wirkt die Oberfläche antibakteriell – Schimmel hat keine Chance.

Die Sanierungsmaßnahmen im Detail:

  • Entlang der Natursteinmauer wurde abgegraben und eine Drainage verlegt, um das Oberflächenwasser zum Sickerschacht zu führen.
  • Die Außenmauer wurde anschließend gut gedämmt.
  • Die ehemaligen Sanierungsversuche im Inneren wurden entfernt. Außerdem wurde der Fußboden abgegraben und eine 25 cm dicke Bodenplatte mit darunter liegender Dämmung errichtet. Dies war notwendig, da hier beheizter Wohnraum entsteht. Zusätzlich sorgt die Bodenplatte für eine höhere Gesamtstabilität des Gebäudes.
  • Die Natursteinmauern wurde innen mit NTC- Substrat injiziert, wodurch – basierend auf der Hydratation von Wasser und Kalk in der Mauer – ein Verdichtungsprozess in Gang gebracht wird.
  • Zusätzlich wurde die Mauer bis zu einer Höhe von einem Meter mit NTC-Putz versehen, um das horizontale Eindringen von Restfeuchtigkeit in den Innenraum weitgehend zu verhindern. Ansonsten wurde sie bewusst “roh” belassen, um den Charme des alten Mauerwerks zu erhalten.
  • Die Kehle zwischen der neue Bodenplatte und der Natursteinwand wurde zusätzlich mit NCT versehen, so dass eine Art dichte Wanne (Bodenplatte – Wand) entstehen kann.

 

Ein Dank gilt an dieser Stelle dem Bauherrn und Ing. Pisarek von der Firma BoDoMe & NTC Group für die kurzfristige Möglichkeit zur Besichtigung, durch die sich die Energieberater und Mitglieder der Plattform Partnerbetrieb Traumhaus Althaus vor Ort informieren und ein Bild machen konnten.

Die Baustellenbesichtigung kam außerdem zustande im Zuge des Projekts GreenSan. Es wird gefördert von der Europäischen Union im Rahmen von Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein und der Energieautonomie Vorarlberg.

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Produktneutrale Energieberatung für Unternehmen

Energiekosten lasten auf allen Unternehmen. Was viele Unternehmer jedoch nicht bedenken: Dies sind keine Fixkosten! Mit den heute verfügbaren Technologien können die Energiekosten teils deutlich gesenkt werden. Brennwerttechnik im Heizraum, LED im Schauraum, Photovoltaik am Dach und Dämmung an der Wand sind nur wenige Beispiele, wo angesetzt werden kann. Die Energieberatung für Unternehmen hilft seit über zehn Jahren dabei, kluge Maßnahmen und potentielle Förderungen für deren Umsetzung zu identifizieren.

Der richtige Zeitpunkt für eine Energieberatung für Unternehmen

Günstige Zeitpunkte, einen Blick auf die Energie zu werfen, sind: Erweiterungen des Betriebs, Substanzerhaltung, sich dem Lebensende nähernde Anlagen oder Gebäudeteile. So geschehen beim Personalhaus Blisadona der Ski- Zürs AG. Eigentlich wurde für die Sanierung des in die Jahre gekommenen Gebäudes nur ein Energieausweis benötigt. Das beauftragte technische Büro, selbst im Pool der Energieberater für Unternehmen, hat den Gang zur selbigen vorgeschlagen, um mit der Renovierung des Gebäudes auch die Energiekosten zu senken.

Klare Empfehlung für die Energieberatung für Unternehmen

Mittels attraktiver Förderungen wurden umfassende Dämmmaßnahmen an Fassade und Dach umgesetzt – zur Zufriedenheit der Eigentümerin, die den Schritt jederzeit wiederholen würde. Der verantwortliche Projektleiter der Ski-Zürs AG empfiehlt die Energieberatung für Unternehmen daher auch allen, die ein Bestandsgebäude umbauen wollen.

Weitere Informationen zur Energieberatung für Unternehmen finden Sie hier.

Das Personalhaus Blisadona, saniert mit Unterstützung der Energieberatung für Unternehmen. Bild: Ski-Zürs AG

Das Personalhaus Blisadona, saniert mit Unterstützung der Energieberatung für Unternehmen. Bild: Ski-Zürs AG

Bau- und Sanierungstreff

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    Bau- und Sanierungstreff

    Di. 10. Oktober 2017
    Energieinstitut Vorarlberg
    Dornbirn

    Beim ersten Bau- und Sanierungstreff helfen unsere Energieberater, Haustechnikexperten und Planungsprofis herauszufinden, welche Potentiale in deinem Haus stecken, wo und wie du Neubau oder Sanierung am besten anfängst, welche Heizung ...

    weitere Informationen
  • Reduktion des Wärmebedarfs und der Kosten im Unternehmen

    Der Wärmebedarf ist für ca. 28% des gesamten industriellen Endenergiebedarfs in Europa verantwortlich. Für Raumheizung werden weitere 27% veranschlagt. Nach wie vor besteht ein großes, unerschlossenes Potenzial zur Verbrauchs- und Kostenreduktion.

    Letzter Aufruf: Frist für Heizöl-Leicht bzw. Schwechat 2000 Heizungen in Betrieben läuft ab!
    Gleich vorweg: Läuft bei ihnen noch eine betriebliche Heizöl-Leicht bzw. Schwechat 2000 Anlage kleiner als 400kW? Dann beeilen Sie sich. Sie müssen die Anlage bis Ende 2017 abgeschaltet bzw. umgerüstet haben. Förderungen machen es leichter vom Öl weg zu kommen.

    Mit der Wahl ihrer Heizanlage im Betrieb bestimmen sie für viele Jahre ihre Wärmekosten. Ein regelmäßiger Check des Heizraums durch unabhängige Experten ist immer angesagt.

    Wir helfen Ihnen gerne weiter. Nähere Informationen finden Sie hier.

    Mobilitätsberatung für Unternehmen

    Für Gemeinden finden sie die Informationen hier.

    Das Energieinstitut Vorarlberg vermittelt neutrale Energie- und Förderberatungen über seinen externen Beraterpool von Ingenieurbüros. Ingenieurbüros sind durch ihre Standesregel zu neutralen Beratungen verpflichtet.
    Das Beratungs-Anmeldeformular finden Sie im Download auf der rechten Seite.

    Beratungsmodul Mobilität

    1. Mobilitäts-Check: Der Mobilitäts-Check ist ein Starter Modul, um sich einen allgemeinen Überblick über die Mobilitäts-Potentiale im Unternehmen zu verschaffen. Vorort beim Kunden werden mit Vertretern des Betriebes/der Gemeinde  die derzeit bereits umgesetzten Maßnahmen im Bereich der Mobilität erhoben und Eckdaten zum aktuellen Mobilitätsaufkommen ermittelt. Auf Basis dieser Standortbestimmung wird mit dem Kunden ein Set an möglichen, passenden Umsetzungsmaßnahmen zusammengestellt und zu den ausgewählten Maßnahmen weiterführende Informationen und Handlungsanleitungen bereitgestellt.
      Der ganze Check umfasst bis zu maximal 8 Beraterstunden a 80 Euro und kostet den Betrieb damit maximal 680 Euro. Fünfzig Prozent der Kosten bekommt man über die vom Energieinstitut koordinierte EBU-Förderung unkompliziert zurückerstattet.
    2. Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept: Die Kosten für die Logistik eines Unternehmens können mit einfachsten Mitteln deutlich gesenkt werden. Das geförderte Beratungsmodul Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept nimmt sich aller dazugehörenden Themen im Unternehmen an:
    • Auflistung aller Fahrzeuge mit Schwachstellen Analyse
    • die tatsächlichen Kosten der Mobilität     
    • Ökobilanzen der Mobilität

    Das Ergebnis für den Betrieb: Der neutrale Berater verschafft dem Betrieb einen gesamten Überblick über sein momentanes Logistikkonzept und dessen Kosten. Er macht konkrete Vorschläge für Ansatzpunkte für eine Optimierung. Unter anderem:

    • Wartungsrichtlinie
    • Einkaufsrichtlinie
    • Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für PKW, LKW, Rad, ÖPNV, zu Fuß gehen und alle Kombinationen davon. Outsourcing, Insourcing, Kooperationen, Berechnung der damit erzielten Umweltauswirkung und Abschätzung der Kosten, usw.
    • Aufgaben bzw. Ansatzpunkte für einen Mobilitätsbeauftragten
    • Know-How über alternative Antriebe und Fahrzeuge (Elektro, Hybrid, Erdgas)
    • Ökobilanzen
    • Förderungen für konkrete Anschaffungen/Umsetzungen nach der Analyse

    Aber nicht nur investive Maßnahmen werden erwähnt, auch bewusstseinsbildende Maßnahmen für (je nach Fall) Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Bürger, Gäste, . . .  werden entwickelt.

    Somit ist der Abschlussbericht Grundlage für diverse Umsetzungsmöglichkeiten von Maßnahmen aus denen sich der beratene Kunde frei bedienen kann. Ziel ist es dem Kunden konkrete Ansätze für effiziente Logistik, Routenoptimierung, eine Reduktion der Transportkilometer, Vor- und Nachteile alternativer Antriebsformen, usw zu liefern. Ein Blick auf Elektro-, Hybrid- oder Erdgasfahrzeug ergänzt durch Empfehlungen zur sanften Mobilität (zu Fuß gehen, Fahrrad und ÖV) verbessert die Mobilität in ökologischer und ökonomischer Richtung.

    Die ganze Analyse umfasst bis zu maximal 24 Beraterstunden a 80 Euro und kostet den Betrieb damit maximal 1920,- Euro. Dreißig Prozent der Kosten bekommt man über die vom Energieinstitut koordinierte EBU-Förderung unkompliziert zurückerstattet.

    Der Beraterpool macht‘s möglich: Für jedes Thema ein Experte

    Durch mehrere Experten im Beraterpool können wir verschiedenste Mobilitätsfragestellungen abdecken:

    • Variantenprüfung für e-Mobilität (Auto und Rad)
    • Mitarbeitermotivation für sanfte und gesunde Mobilität
    • Fuhrpark Analysen
    • Mobilitätsmanagement
    • Total Cost of Ownership Analyse
    • usw . . .

    Sie bestimmen, was Sie brauchen. Für jedes Thema gibt es einen Experten im Beratungsnetzwerk. Dadurch ist sichergestellt, dass die beste Lösung für Sie entsteht. Nähere Informationen zur Energieberatung für Unternehmen finden Sie hier.

    Kosten und Förderung der Beratung

    Durch Zuschüsse von Lebensministerium und Land Vorarlberg ist es möglich die Energieberatungen für KMUs, Vereine und kirchliche Organisationen mit bis zu 50% zu fördern. Ausgenommen von der Förderung sind jene Betriebe, die nach EEffG als „große Unternehmen“ eingestuft sind. Grund dafür ist der Umstand, dass diese großen Unternehmen per Gesetz zu Effizienz-Maßnahmen verpflichtet sind, jedoch nur freiwillige Maßnahmen gefördert werden.

    Einteilung der Unternehmensgröße nach VollZeitÄquivalenten, Umsatz und Bilanzsumme
    KMUundGROSSE_EinteilungNachEEffG

    G = Große Unternehmen
    M = Mittlere Unternehmen
    K = Kleine Unternehmen werden vom Gesetz wie Mittlere behandelt

    Jedes Beratungsmodul hat einen Deckel an maximal anerkennbaren Stunden. Gefördert werden die tatsächlich geleisteten Stunden à 80€ (bis zum Deckel) mit dem jeweiligen Fördersatz. Sie bezahlen nach abgeschlossener Beratung den Gesamtbetrag an den Berater und erhalten anschließend die Förderung vom Energieinstitut Vorarlberg ausbezahlt.

    WICHTIG:
    Damit es zu keinen Wettbewerbsverzerrungen durch Förderungen kommt, muss das EU-Beihilfenrecht eingehalten werden. Darin ist geregelt, dass die positiven Auswirkungen der Beihilfe (z. Bsp. auf die Umweltentlastung) im Vergleich zu den negativen Folgen (z.Bsp. die dadurch erzeugte Wettbewerbsverzerrung) überwiegen müssen. Man unterscheidet zwischen zwei Verordnungen für eine EU-beihilfenrechtskonforme Gewährung von Förderungen:

    1. Nach De-minimis-Verordnung: Diese Verordnung bietet ein vereinfachtes Antrags- und Abrechnungsverfahren für den interessierten Betrieb.
    2. Nach AGVO (Allgemeine GruppenfreistellungsVerOrdnung): für alle aufwändigeren Fälle.

    Details zu den Verordnungen finden Sie hier.

    Ablauf von der Anmeldung zur Beratung bis zur Förderauszahlung

    1. Sie melden sich mit diesem Anmeldeformular per Fax oder E-Mail beim Energieinstitut Vorarlberg zur Beratung an.
    2. Ihre Anmeldung wird an ein qualifiziertes Partner-Ingenieurbüro, an Ihren Berater, übergeben.
    3. Ihr Berater kontaktiert Sie zur Vereinbarung des Vorort-Termins.
    4. Anschließend erfolgt mit Ihnen gemeinsam die Beratung.
    5. Sie erhalten vom Berater das Beratungsprotokoll und klären allfällige weitere Schritte.
    6. Sie erhalten vom Berater die Rechnung über den vollen Betrag.
    7. Das EIV überweist Ihre Förderung an die von Ihnen angegebene Bankverbindung.

     Das Beratungs-Anmeldeformular finden Sie im Download auf der rechten Seite.

     

    VKW-Ökostrom E-Bike-Förderaktion 2017

     

    100 Euro für Ihr neues E-Bike 

    Die VKW-Ökostrom GmbH fördert den Kauf Ihres neuen E-Bikes mit 100 Euro, wenn Sie für Ihren Haushalt oder Ihr Unternehmen „Vorarlberger Ökostrom“ beziehen oder neu bestellen. So laden Sie Ihr E-Bike mit dem „sonnigsten Strom Österreichs“.  Der Kauf des E-Bikes bei einem Vorarlberger Fachhändler Voraussetzung für die Förderung.

     

    So kommen Sie zu Ihrer Förderung von 100 Euro:

    1. Förderantrag ausfüllen (Vorder- und Rückseite) und Kauf vom Fahrradhändler bestätigen lassen
    2. Rechnung Ihres Fahrradhändlers beilegen
    3. Förderantrag und Rechnung an den VKW Kundenservice in der Weidachstraße 6, 6900 Bregenz oder per E-Mail an die Adresse kundenservice@vkw.at senden
    4. Auszahlung: Wenn Sie die Fördervoraussetzungen erfüllen überweist die VKW den Förderbeitrag direkt auf Ihr Bankkonto

    Hier finden Sie weitere Informationen und den Förderantrag zum Herunterladen: www.vkw.at/e-bike-aktion-oekostrom.htm

    Sanierungsoffensive 2017 für Betriebe

    Was wird im Rahmen der Sanierungsoffensive 2017 gefördert?

    Gefördert werden thermische Verbesserungen an betrieblich genutzten Gebäuden, deren erste Baubewilligung vor dem 1.1.1997 datiert. Dabei unterscheidet der Fördergeber zwischen Gesamtsanierungen und Einzelmaßnahmen. Im Rahmen einer Gesamtsanierung können beispielsweise folgende Maßnahmen geltend gemacht werden:

    • Dämmung der Außenwände
    • Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches
    • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des erdanliegenden Fußbodens
    • Dämmung, Unterkonstruktion von hinterlüfteten Fassaden
    • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
    • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
    • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes

    Anerkannt werden durch diese Maßnahmen verursachte Kosten. Zusätzlich werden auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anerkannt. Je nach Qualität der Sanierung beträgt die Förderung bis zu 30% der anrechenbaren Kosten.

    Im Rahmen von Einzelmaßnahmen werden

    • die Dämmung der obersten Geschoßdecke
    • die Sanierung bzw. der Austausch von Fenstern (auch Lichtkuppeln, Lichtbänder udgl.) und Außentüren (Tore, Rolltore udgl.)

    mit Pauschalbeträgen zwischen 6,- und 50,- Euro je Quadratmeter (maximal aber 30% der förderfähigen Kosten).

    Wer wird gefördert?

    Alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, darüber hinaus können auch Vereine und konfessionelle Einrichtungen einreichen.

    Antragstellung

    Der Antrag für die Förderung einer Gesamtsanierung muss VOR Beauftragung der Maßnahmen gestellt werden (ausgenommen anrechenbare Planungsleistungen). Einzelmaßnahmen können spätestens sechs Monate nach Rechnungslegung durch die ausführenden Unternehmen eingereicht werden. Alle Details zur Förderung finden Sie unter www.sanierung17.at.

    Verbesserte Förderung für die Sanierung größerer Wohngebäude

    2016 hat das Land Vorarlberg ein großes Hindernis zur Sanierung von Mehrwohnungsobjekten beseitigt: Denn wird ein Wohnhaus mit mehr als sechs Eigentümern gesamt- oder bauteilsaniert, werden 50% der möglichen Fördermittel ohne Prüfung der personenbezogenen Förderungsvoraussetzungen als Darlehen an die Eigentümergemeinschaft gewährt. Sprich: da der Kredit „aufs Haus“ geht, müssen die Eigentümer keine Fördervoraussetzungen erfüllen und dadurch auch keine Einkommen nachweisen. Wer die vollen Fördermittel abschöpfen will, ist dann allerdings schon an das Erfüllen der personenbezogenen Fördervoraussetzungen gebunden, also unter anderem an Einkommensobergrenzen der Eigentümer oder Mieter.

    Kredit geht „aufs Haus“

    „Die Objektförderung vereinfacht die Förderabwicklung bei Mehrwohnungsobjekten deutlich und erleichtert Eigentümergemeinschaften die Entscheidung zur Sanierung“, so Karl Ladenhauf von der Wohnbauförderstelle des Landes, da sie zumindest zur Hälfte ans Objekt ausgeschüttet wird. Dass die neue Förderung attraktiv ist, beweist das Beispiel einer Eigentümergemeinschaft, die bereits 2015 eingereicht hatte. Nach Rücksprache mit dem Land zog die Gemeinschaft den Antrag zurück und reichte heuer mit einem vergrößerten Maßnahmenpaket neu ein. Eine Win-win-Situation, ist Ladenhauf überzeugt, denn die Eigentümergemeinschaft erhält eine höhere Förderung und saniert dafür qualitativ und ökologisch hochwertiger. Das lohnt sich vor allem für die Mieter, die nach der Sanierung von niedrigeren Betriebskosten und höherem Wohnkomfort profitieren.

    Förderung als Motivationsspritze

    Die Sanierung eines Mehrwohnungsobjekts unterliegt einer anderen Dynamik, als im Einfamilienhaus, und oft treffen engagierte auf verhaltene Parteien. Die Objektförderung hilft motivierten Eigentümern dabei, ihre Miteigentümer von einer hochwertigen Gebäudesanierung zu überzeugen. Wenn es darum geht, das Thema Sanierung erfolgsversprechend aufs Tapet zu bringen, helfen spezialisierte Energieberater. Den Kontakt vermitteln die Mitarbeiter am Energietelefon im Energieinstitut Vorarlberg. Sie sind montags bis freitags von 8:30 bis 12 Uhr unter 05572 / 31 202-112 erreichbar.

    Verbesserte Förderung für die Sanierung größerer Wohngebäude

    BAUEN mit der Wohnbauförderung

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    BAUEN mit der Wohnbauförderung

    Mo. 23. Oktober 2017
    Energieinstitut Vorarlberg
    Dornbirn

    An diesem Informationsabend erfahren Sie, worauf Sie beim Neubau oder beim Kauf einer Wohnung achten müssen, um die höchste Wohnbauförderung des Landes zu erreichen.Sie erfahren, was ein zukunftsweisendes, gesundes und energetisch gutes Wohngebäude ausmacht.

    weitere Informationen
  • BAUEN mit der Wohnbauförderung

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    BAUEN mit der Wohnbauförderung

    Mo. 13. März 2017
    Energieinstitut Vorarlberg
    Dornbirn

    An diesem Informationsabend erfahren Sie, worauf Sie beim Neubau oder beim Kauf einer Wohnung achten müssen, um die höchste Wohnbauförderung des Landes zu erreichen.Sie erfahren, was ein zukunftsweisendes, gesundes und energetisch gutes Wohngebäude ausmacht.

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