economicum on the road 2017

economicum on the road 2017 zeigt beispielhafte Lösungen für heute, morgen und übermorgen, die in der Ostschweiz bereits realisiert wurden. Die drei ausgewählten Projekte werden zunächst von den Planern detailliert erläutert, bevor wir diese vor Ort besichtigen.

Die Exkursion führt nach Brütten, wo wir das energieautarke MFH der Gemeinschaft Umwelt Arena Schweiz besichtigen. Die Reise führt uns weiter nach Zürich. Hier stellen uns Arch. Karl Viridén und Arch. Beat Kämpfen Möglichkeiten vor, wie Architektur und Photovoltaik einen gemeinsamen Weg finden und wie aus einer 70iger-Jahre Energieschleuder ein energiesparendes Gebäude für die Zukunft werden kann.

Weitere Informationen zur Exkursion und zur Anmeldung finden Sie hier.

energieautarkes MFH umweltarena.ch

energieautarkes MFH umweltarena.ch

 

Das war – economicum Session 6

In der mit mehr als 50 Teilnehmern ausgebuchten Fachveranstaltung wurde die Bedeutung effizienter, stromversorgter und Strom produzierender Gebäude für die Dekarbonisierung des Energiesystems in fünf Fachbeiträgen analysiert.

Die Beiträge umfassten folgende Themen:

  • Szenarien für Strombedarf und Stromerzeugung bis 2050
    Fraunhoferinstitut ISE
  • Szenarien zum künftigen Energiebedarf des Wohngebäudeparks in Vorarlberg
    Energieinstitut Vorarlberg
  • Energetisch-wirtschaftliche Optimierung der Energieversorgung
    hocheffizienter Mehrfamilienhäuser
    Energieinstitut Vorarlberg und FH Rosenheim
  • Vorstellung Aktiv-Stadthaus in Frankfurt
    egs-Planung, Stuttgart
  • Passivhausprojekt mit 5 EUR/m2 Monatswarmmiete
    Neue Heimat Tirol

Sie sind am ausführlichen Rückblick interessiert, dann folgen Sie diesem Link

Nächste economicum Veranstaltung

Am 15. November 2017 findet das economicum on the road statt und führt in die Ostschweiz.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier

economicum on the road 2017

economicum on the road 2017 zeigt beispielhafte Lösungen für heute, morgen und übermorgen, die in der Ostschweiz bereits realisiert wurden. Die drei ausgewählten Projekte werden zunächst von den Planern detailliert erläutert, bevor wir diese vor Ort besichtigen.

Die Exkursion führt nach Brütten, wo wir das energieautarke MFH der Gemeinschaft Umwelt Arena Schweiz besichtigen. Die Reise führt uns weiter nach Zürich. Hier stellen uns Arch. Karl Viridén und Arch. Beat Kämpfen Möglichkeiten vor, wie Architektur und Photovoltaik einen gemeinsamen Weg finden und wie aus einer 70iger-Jahre Energieschleuder ein energiesparendes Gebäude für die Zukunft werden kann.

Weitere Informationen zur Exkursion und zur Anmeldung finden Sie hier.

 

economicum on the road 2017

  • 20161020_economicum on the road Innsbruck (49)

    economicum on the road 2017

    Mi. 15. November 2017

    Energieautonomie? Energiewende? Schweizer Antworten für die Herausforderungen im Wohnbau!

    weitere Informationen
  • economicum Session 6 – Alles Strom!?

    Strombasierte Systeme werden eine immer wichtigere Rolle bei einer immer “grüner” werdenden Stromerzeugung spielen. Dieser Tag spannt einen Themenbogen von Informationen zu Forschungsvorhaben, Ergebnisberichte Szenarien, Erfahrungsaustausch zum Thema Varianten der Energieversorgungsysteme bis hin zu All-inklusive-Flatrate Modellen.
    An diesem Tag werden neben technischen Möglichkeiten  auch organisatorische Lösungen wie Warmmietmodelle oder Flatrates inklusive Heizung, Warmwasser, Allgemein- und Haushaltsstrom sowie PV-Stromnutzung im Mehrfamilienhaus detailliert beleuchtet. Nach der Novellierung des ElWOG sind diese Möglichkeiten auch in Österreich leichter umsetzbar.

    Ein Auszug zu den Themen und Fragestellungen:

    • Wie “grün” ist der Strom heute, wie “grün” wird er in Zukunft werden – im Sommer und im Winter?
    • Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Gebäudeeffizienz und PV-Stromnutzung – ist Autarkie möglich?
    • Haben sich neue Vermarktungsmodelle von Warmmieten bis zur All-inklusive-Flatrate inkl. haushaltsstrom und PV-Strom bewährt?

    Detaillierte Veranstaltungsinfo und Anmeldung erhalten Sie hier

    Rückblick | economicum Session 6 – Alles Strom!?

    Ausgebuchte Fachveranstaltung

    Die 50 Teilnehmer der Fachveranstaltung economicum Session 6 waren sich einig: das Setting, nämlich genügend Zeit für Fachbeiträge und die anschließende Fragestellungs- und Diskussionsrunde, sind wichtig und machen diese Veranstaltung so wertvoll.

    Beiträge und Referenten

    Wie das klimapolitische Ziel Deutschlands – eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 80 bis 95% bis 2050 wirtschaftlich erreicht werden kann, informierte Philip Sterchele vom Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE).

    Martin Ploss vom Energieinstitut Vorarlberg stellte die Ergebnisse der vom Land Vorarlberg in Auftrag gegebenen Szenarienstudie zur Entwicklung des Energiebedarfs und der THG-Emissionen des Vorarlberger Wohngebäudeparks 2050 vor.

    Tobias Hatt vom Energieinstitut Vorarlberg und Ferdinand Sigg von der FH Rosenheim informierten über das aktuelle Forschungsprojekt in der Gemeinde Wolfurt. Hier wurden verschiedene Energieversorgungssysteme mittels der dynamischen Gebäudesimulation detailliert analysiert und energetisch-wirtschaftlich optimiert. Aufbauend auf den Ergebnissen des KliNaWo-Projekts werden beide Gebäude, eines in Holzbau und eines in Massivbau, mit einer Hülle in Passivhausniveau und einer Komfortlüftung errichtet.

    Das „Aktiv-Stadthaus“ in Frankfurt kann ein mehrjähriges Monitoring aufweisen und wurde von Boris Mahler, egs-Planung vorgestellt. Dieses Gebäude vereint höchste Effizienz (Passivhaushülle, Komfortlüftung, WP mit Wärmequelle Abwasserkanal) mit einer PV-Anlage und verfügt über einen großen Batteriespeicher.

    Dass hohe Effizienz ist auch zu niedrigsten Mieten möglich. Das zeigte Engelbert Spieß von der Neuen Heimat Tirol. Neuste Entwicklung der NHT sind mehrere Bauvorhaben, in denen die Kosten durch Optimierungsmaßnahmen so weit reduziert werden konnten, dass sie zu Warmmieten von knapp 5,–EUR/m2 angeboten werden können.

    Download der Vorträge

    Die Vorträge der Referenten sind für die Teilnehmer der 6. Session unter diesem Link möglich

    Nächste economicum Veranstaltung

    Das economicum on the road findet am 15. November 2017 statt und führt in die Ostschweiz. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier

     

    Energie Lounge 2017

    Wie schaut unsere Gesellschaft 2050 aus? Wie leben, siedeln und bauen wir in naher Zukunft?
    In Mehr-Generationen-WGs, um dem steigenden Wohnbedarf gerecht zu werden, oder in Smart Homes, in denen Heizung, Klimaanlage per Smartphone von außerhalb gesteuert werden?
    Sind 2050 Grundstücke in Vorarlberg noch verfügbar und erschwinglich? Und was tun mit dem gebauten Bestand?

    Dies sind nur einige Fragen, denen wir uns an drei Abenden der Energie Lounge 2017 widmen. Gemeinsam werden Zukunftsszenarien gezeichnet und mögliche Zugänge gegeneinander abgewogen. Die Energieautonomie Vorarlberg als Werkzeug für eine zukunftsfähige Gesellschaft soll ebenso debattiert werden wie erstrebenswerte Quartierskonzepte oder die Mobilisierung leerstehender Gebäude.

     

    20. September 2017 | Gesellschaft: So leben wir 2050 | Rückblick
    Vorträge: Wie leben wir 2050? Beispiel Lebensraum und Bauwerk Schweiz
    Energieautonomie – Instrument für eine lebenswerte Zukunft?

    18. Oktober 2017 | 19-21:00 | Quartier: So siedeln wir 2050
    Vorträge: Bodenfreiheit für Alle?
    VorarlbergCity – neue Urbanität in den Alpen?

    22. November 2017 | 19-21:00 | Architektur: So bauen wir 2050
    Vorträge: Lebendige Baukultur – was tun mit all den Gebäuden?
    So sehen unsere Siedlungen im Jahr 2050 aus

     

    Energie Loungeenergie lounge

    Die Teilnahme samt Apéro ist kostenlos, wir bitten jedoch um verbindliche Anmeldung.
    Entweder direkt auf der Veranstaltungsseite durch Klicken auf die einzelnen Termine oder per Mail an magdalena.fink@energieinstitut.at

     

     


    Diese Veranstaltung wird im Zuge von GreenSan durchgeführt. GreenSan ist ein Projekt von Energieinstitut Vorarlberg, Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA), Energieagentur Ravensburg, Energieagentur St. Gallen und der baubook gmbh. Es wird unterstützt von der Europäischen Union im Rahmen von Interreg V.

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    Szenarienstudie: Ziele Energieautonomie im Gebäudebereich machbar

    In einer aktuellen Studie hat das Energieinstitut Vorarlberg gemeinsam mit zwei wissenschaftlichen Partnern untersucht, wie sich der Gebäudebestand in Vorarlberg entwickeln sollte, damit die Zielsetzung der Energieautonomie in diesem Sektor erreicht wird. Dabei wurden Energiebedarf und Treibhausgas-Emissionen des Wohngebäudeparks in vier Szenarien modelliert.

    Vorgehensweise

    Die Entwicklung des Wohngebäudeparks wird in vier Szenarien beschrieben, die verschiedene energiepolitische und gesellschaftliche Handlungsoptionen aufzeigen. Wichtige Randbedingungen wie Bevölkerungs- und Wohnflächenentwicklung werden – gestützt auf aktuelle statistische Daten und Prognosen – für alle Szenarien gleich angenommen. Der Wohngebäudepark wird durch insgesamt 70 Gebäudetypen verschiedener Baualtersklassen und Größen beschrieben. 40 dieser Typen beschreiben den derzeitigen Gebäudebestand, 30 weitere beschreiben mögliche zukünftige Gebäudetypen. Alle Gebäudetypen werden in den verschiedenen Szenarien in unterschiedlichen energetischen Qualitäten saniert bzw. neu errichtet.

    Beispielhafte Gebäudetypen:

     

    Die Sanierungsrate wird aus den technischen Lebensdauern der Bauteile der Gebäudehülle abgeleitet und liegt im Mittel zwischen 1,5 und 2%. Neben der Qualität der Gebäudehülle wird in den vier Szenarien auch die Effizienz der eingesetzten Energiever­sorgungs­systeme, der Energieträgermix sowie der Anteil an Solaranlagen und Komfort­lüftungen differenziert.

    Kernergebnisse

    Die Untersuchung zeigt, dass der Endenergiebedarf für Heizung und Warmwasser trotz eines Zuwachses der Gesamtwohnfläche von etwa 40% von 2010 bis 2050 in den am Kostenoptimum orientierten Szenarien Effizienz und Effizienz Plus im Jahr 2050 um bis zu 2/3 reduziert werden kann. Die Treibhausgasemissionen können in den beiden Szenarien um bis zu 87% reduziert werden.

    Schlussfolgerungen

    Die Studie zeigt, dass die Ziele der Energieautonomie im Wohngebäudepark erreicht werden können, wenn zukünftige Neubauten und Sanierungen sich am Kostenoptimum orientieren. Das Kostenoptimum liegt derzeit bei den energetischen Qulitäten, die im Modellvorhaben KliNaWo bestimmt wurden (KliNaWo Ergebnisse)) und wird sich in Zukunft bei weiter steigender Qualität von Komponenten wie Fenster, Wärmepumpen etc. in Richtung noch niedrigerer Energiekennwerte verschieben.

    Die Studie zeigt, dass zur Erreichung der Energieautonomie-Ziele keine „Oder“-Strategien (Effizienz oder Erneuerbare), sondern „Und“-Strategien (Effizienz und Erneuerbare) zielführend sind. Die kostenoptimalen Lösungen kombinieren die folgenden Maßnahmen:

    • Effiziente Gebäudehüllen in etwa auf dem Niveau Passivhaus
    • Umbau des Wärmeerzeugungsmix´ in Richtung erneuerbarer Energien (Wärmepumpen, erneuerbare Nah- und Fernwärme, Biomasse)
    •  Hohe Effizienz der eingesetzten Haustechniksysteme (Heizung, Warmwasser, Lüftung..)
    • Steigende Anteile vor Ort erzeugter Energie (Thermie, PV…)
    • Weiterer Umbau des Österreichischen und des Europäischen Stromnetzes in Richtung erneuerbarer Energien

     

    Energie Lounge 2017 | So bauen wir 2050

  • Energie Lounge 2016 Jürgen Loacker. Foto Darko Todorovic

    Energie Lounge 2017 | So bauen wir 2050

    Mi. 22. November 2017
    vorarlberg museum
    Bregenz

    Grundstücks- und Wohnungspreise steigen stetig. Für viele in Vorarlberg ist Wohnraum nicht mehr leistbar. Parallel hat sich der Bedarf an Wohnnutzfläche je VorarlbergerIn in den letzten 50 Jahren mehr als ...

    weitere Informationen
  • Energie Lounge 2017 | So siedeln wir 2050

  • Energie Lounge

    Energie Lounge 2017 | So siedeln wir 2050

    Mi. 18. Oktober 2017
    vorarlberg museum
    Bregenz

    Die Bevölkerungszahl steigt bis 2050 kontinuierlich an, ebenso die Zahl der Haushalte, da immer mehr Menschen alleine leben. Altengerechtes Wohnen wird aufgrund demographischer Veränderungen mehr an Bedeutung gewinnen. Wie siedeln ...

    weitere Informationen