Save the date! – economicum Session 7

Eine zentrale Erkenntnis unserer Forschung zum energie- und kostenoptimierten Bauen lautet, dass viele Wege nach Rohm führen. Ob ausgeklügelte oder reduzierte Haustechnik, Niedrig-, Passiv- oder Nullenergiehaus – am Ende entscheidet das Resultat und das kann (und muss?) gemessen werden.

In der Session 7 unserer Veranstaltungsreihe economicum widmen wir uns daher in einem Schwerpunkt den tatsächlichen Wirkungen unterschiedlicher Konzepte im Spannungsfeld zwischen High-Tech und Low-Tech und zwischen Berechnung und Messung.

Referentinnen und Referenten aus Österreich und Deutschland zeigen unter anderem:

  • ein Low-Tech-Passivhaus mit Infrarotheizung als gangbarer Weg,
  • aktuelle Messwerte aus effizienten Mehrfamilienhäusern,
  • die Übertragbarkeit der Methoden hinter KliNaWo,
  • “Duschen oder Pizza?” im energieautarken High-Tech-Einfamilienhaus
  • u.v.a.m

Weitere Informationen und Anmeldung hier

Auslaufen der OeMAG-Einspeisevergütung für PV-Altanlagen

Am 31.12.2018 enden die Förderverträge für PV-Anlagen, die mit Landesförderung bis 2002 errichtet und in der Regel mit einem Einspeisetarif von 72,67 Cent pro Kilowattstunde vergütet wurden. Die Anlagenbetreiber werden im September 2018 von der OeMAG über das Vertragsende informiert.

Für die Besitzer dieser Anlagen bedeutet das

  • Umstellen von Volleinspeisung auf Überschusseinspeisung (und Einspeisevergütung) ab dem 1.1.2019. Dabei müssen die Bezugszähler und Einspeisezähler durch ein Elektrounternehmen auf einen Zähler umgestellt werden.
  • Dabei ist auch ein Wechsel des Strom-Abnehmers möglich (beispielsweise von OeMAG auf VKW-Ökostrom).
  • Die VKW bietet ein attraktives Paket, gemeinsam mit fachlich qualifizierten Vorarlberger Elektro-Servicepartnern, für die Umstellung auf Überschusseinspeisung ab dem 1. Jänner 2019 an. Nähere Infos finden Sie hier.

Die OeMAG ist verpflichtet, den produzierten, überschüssigen Strom auch nach Ablauf des Vertrages abzunehmen. Vergütet wird der Marktpreis (derzeit rund 3,8 ct/kWh), der viermal jährlich angepasst wird.

Unsere Empfehlung: umstellen

Am wertvollsten ist dabei der eigenerzeugte Strom, der den Zukauf vom Energielieferanten reduziert. In einem durchschnittlichen Haushalt (vier Personen, durchschnittliche Ausstatttung an Geräten und Beleuchtung bei einer 5 kWp-PV-Anlage) können rund 1.000 bis 1.500 kWh im Jahr selbst genutzt werden.

Eine individuelle Kalkulation zum Eigenverbrauch ist mit SUSI – unserer Strom-Unabhängigkeits-Simulation kostenlos möglich.

Weiterführende Tipps und Infos

  • Informationen zum Verkauf von PV-Strom bietet die Plattform des Verbandes Photovoltaik-Austria an.
  • Die meisten Stromversorgungsanbieter nehmen den überschüssigen Strom nur dann ab, wenn Sie auch den Strom von diesem Anbieter beziehen.
  • Die E-Control bietet einen Tarifkalkulator an, der neben dem eigenen Erlös für den eingespeisten PV-Strom auch den Strombezugspreis berücksichtigt.
  • Beratungen zum Einsparen von Strom und zum Erhöhen des PV-Eigenstromverbrauchs bieten der VKW-Kundenservice (kundenservice@vkw.at bzw. +43 5574 9000) und das Energietelefon im Energieinstitut Vorarlberg (energieberatung@energieinstitut.at bzw. +43 5572 31 202-112).

Haus mit Photovoltaikanlage

Drei Fragen an: Josef Burtscher

Ende Mai hat die Bundesregierung die Klima- und Energiestrategie beschlossen. Was kann die #mission2030? Und hilft sie uns auf dem Weg zur Energieautonomie?

Die beschlossene Klima- und Energiestrategie ist ein Strategiepapier, das aus meiner Sicht in vielen Bereichen – nicht in allen – klar und deutlich die Leitplanken aufzeigt, wo die Reise hingehen wird. Sie ist schlussendlich jedoch nur so gut, wie die notwendigen nachfolgenden Schritte der Maßnahmenbildung und deren Umsetzung. Ein starkes Bundespapier stützt jede Bemühungen auf Landesebene, wenn es in die gleiche Richtung zieht. Und das tut die #mission2030.

Im Gebäudebereich spricht die Strategie davon, dass ab 2020 nur noch hocheffiziente Gebäude ohne fossile Energieträger zur Heizung und Kühlung errichtet werden sollen. Was bedeutet das für uns in Vorarlberg?

Ganz einfach: Wenn wir diesem Anspruch gerecht werden wollen, müssen wir auch im Ländle noch ein paar Schraubendrehungen zulegen. Wenn wir kein Verbot aussprechen wollen, dann müssen die Anforderungen in Bezug auf die CO2 Emissionen im Baugeschehen stark reduziert werden. Und vielleicht schätzt spätestens dann die Baubranche die langjährige Vorarbeit, die in Vorarlberg geleistet wurde. Aber die letzten Meter zur vollständigen CO2-Freiheit sind die schwierigsten, vor allem, wenn wir sie nicht mit Kompensationsmaßnahmen ausgleichen, sondern tatsächlich erreichen wollen.

Mit „Bildung und Kommunikation“ hat die Regierung einen von zwei „Leuchttürmen“ in der #mission2030 überschrieben. Freut uns das?

Die beiden Leuchttürme sind das Um- und Auf der gesamten notwendigen Transformation hin zu einer Gesellschaft mit deutlich geringeren CO2-Emissionen. Wahrscheinlich ist 80% der Arbeit im Energieinstitut Vorarlberg Kommunikationsarbeit. Somit sprechen uns die beiden Leuchttürme aus der Seele.

Zur #mission2030 Sie hier.

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economicum Session 7 | Die Wahrheit liegt in der Messung

  • Hubert Feldkircher.

    economicum Session 7 | Die Wahrheit liegt in der Messung

    Di. 25. September 2018
    Raiffeisenforum Friedrich Wilhelm
    Dornbirn

    Eine zentrale Erkenntnis unserer Forschung zum energie- und kostenoptimierten Bauen lautet, dass viele Wege nach Rohm führen. Ob ausgeklügelte oder reduzierte Haustechnik, Niedrig-, Passiv- oder Nullenergiehaus - am Ende entscheidet ...

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  • Geschützt: 16. Solar- und Wärmepumpentag – Anmeldeseite für Aussteller

  • Solar- und Wärmepumentag punkte

    16. Solar- und Wärmepumpentag - Anmeldeseite für Aussteller

    Sa. 29. September 2018
    VKW Mobilitätszentrale
    Bregenz

    Hier gibt's alle Infos für Aussteller.

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  • Förderung für Photovoltaikanlagen bis 5kW

    Die Bundesregierung fördert über den Klima- und Energiefond (KLIEN) neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen (keine Inselsysteme). Bei diesen Anlagen sollte möglichst viel des produzierten Stromes verbraucht werden, ohne dass er in das Stromnetz eingespeist wird. Neben Einzelanlagen sind auch Gemeinschaftsanlagen förderungsfähig, welche von mindestens zwei Wohn- bzw. Geschäftseinheiten genutzt werden.

    Einreichen können natürliche sowie juristische Personen (z. Bsp. Privatpersonen, Betriebe und Vereine).
    Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt.
    Die Fördersätze sind für Einzelanlagen und Gemeinschaftsanlagen unterschiedlich.

    Förderhöhe Einzelanlagen:

    • 275 € je kW für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen
    • 375 € je kW für gebäudeintegrierte Anlagen

    Bei Einzelanlagen werden maximal 5 kW einer Anlage gefördert. Die Anlage kann trotzdem grösser ausgeführt sein.

    Förderhöhe Gemeinschaftsanlagen:

    • 200 € je kW für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen
    • 300 € je kW für gebäudeintegrierte Anlagen

    Bei Gemeinschaftanlagen werden maximal 50 kWpeak pro Gemeinschaftsanlage und anteilig max. 5 kWpeak pro Antrag (= pro Wohnbzw. Geschäftseinheit) gefördert. Die Anlage kann trotzdem grösser ausgeführt sein.

    Registrierung und Antragstellung ist laufend bis 30.11.2018 möglich.
    Eine Antragstellung ist erst nach Umsetzung der Maßnahme möglich. Zuvor ist eine Registrierung notwendig und innerhalb von 12 Wochen muss die Antragstellung erfolgen.

    Detaillierte Informationen zur KLIEN Förderung finden Sie unter www.klimafonds.gv.at – Photovoltaik

    Weitere Informationen zu PV und andere Förderungen sehen Sie hier.

    Photovoltaik

    Stromverbrauch in Schulen reduzieren

  • Schule Alberschwende (c) nam

    Stromverbrauch in Schulen reduzieren

    Di. 02. Oktober 2018
    Energieinstitut Vorarlberg
    Dornbirn

    Die Gemeinden als Erhalter von Volks- und Mittelschulen klagen häufig über hohe Stromkosten, unabhängig davon, ob es sich um sanierte oder neue Gebäude handelt. Die hohen Stromverbräuche werden oft einer ...

    weitere Informationen
  • Kesseltausch möglicherweise nicht so effizient wie gedacht

    Im Rahmen der vom Bundeverband Erneuerbare Energie beauftragten und im März 2018 veröffentlichten Studie wurden fünf Studien und Kurzgutachten herangezogen und deren Erkenntnisse anhand von typischen Bestandsgebäuden verifiziert.

    Neben anderen sind dabei vor allem zwei Erkenntnisse beachtenswert:

    1. Die typischen Einsparungen durch den Tausch einen 20 Jahre alten Öl- oder Gaskessels liegen zwischen zwei und 15%.
    2. In vielen Fällen können durch Maßnahmen an der Peripherie gleiche oder gar höhere Einsparungen erzielt werden, als durch den Tausch des Kessels selbst. Maßnahmen an der Peripherie sind: Hydraulischer Abgleich, Thermostatventile, Dämmung von Rohrleitungen, effiziente Umwälzpumpen und gut eingestellte Regelung. Dieses Einsparpotential (bis zu 12%) kann jederzeit und unabhängig von Alter und Zustand des Kessels gehoben werden. Die Kosten für diese Maßnahmen betragen in der Regel weniger als die Hälfte jener eines Kesseltausches.

    Maßnahmen an der Peripherie – vom hydraulischen Abgleich bis zur Dämmung von Rohrleitungen – sind äußerst wirkungsvoll und können jederzeit und unabhängig von Alter und Zustand des Kessels durchgeführt werden. Unsere Experten am Energietelefon stehen mit Tipps und Infos zur Seite: 05572 31 202-112 oder energieberatung@energieinstitut.at

    Die Studie finden Sie auf der Webseite des Bundesverbandes Erneuerbare Energie Deutschland. Der Bundeverband Erneuerbare Energie Deutschland ist ein Dachverband aus 48 Verbänden und Unternehmen mit 30.000 Einzelmitgliedern.

    Übrigens: Die Studienautoren schreiben. „Ein neuer Öl- oder Gaskessel stößt die gleiche Menge CO2 innerhalb von sieben Tagen aus, für die der alte Kessel sechs Tage gebraucht hat.“ Die wirkungsvollste Maßnahme zur Einsparung von Treibhausgasen ist also der Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Wissenswertes zur Heizungswahl haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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    Fachkongress Innovative Stromanwendungen im Wohnbau 2018

    Für Fachleute zeichnet sich der Trend deutlich ab: Das Gebäude der Zukunft wird zum „Prosumer“ – einen (großen) Teil des Stromverbrauchs für die Elektrogeräte, die Wärme und die Elektromobilität deckt künftig die eigene Photovoltaikanlage ab. Daraus ergeben sich spannende Möglichkeiten und große Herausforderungen. In diesem Spannungsfeld findet der zweite Fachkongress “Innovative Stromanwendungen im Wohnbau” am Donnerstag, den 14. Juni 2018 im Montforthaus in Feldkirch statt.

    Dort liefern wir praxisrelevantes Hintergrundwissen und frische Lösungsansätze, bei denen der Fokus auf Ökologie, Technik und Wirtschaftlichkeit liegt.

    Zehn Referentinnen und Referenten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz liefern Impulse und Wissen, die Sie in Ihrer Arbeit unterstützen. Es gibt ausreichend Möglichkeit zum Netzwerken und zur Diskussion Ihrer konkreten Fragestellungen mit den Referenten und Fachkolleginnen und -kollegen im Publikum. Für gute und ausreichend Verpflegung ist gesorgt.

    Details zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung zum zweiten Fachkongress “Innovative Stromanwendungen im Wohnbau” finden Sie hier.

    Kurzschulung Wirtschaftlichkeitsberechnungen

    Beim energieeffizienten Bauen stellt sich immer die Frage nach der Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen. Mit dem neuen “econ calc light” kann die Wirtschaftlichkeit einzelner Energieeffizienzmaßnahmen ganz einfach berechnet werden. Außerdem lassen sich schnell Gebäudevarianten unterschiedlicher energetischer Qualität miteinander vergleichen.

    Entscheidungssicherheit schaffen

    Die Wirtschaftlichkeitsberechnung mit “econ calc” ermöglicht einen Vergleich der Maßnahmen und Gebäudevarianten während des gesamten Lebenszyklus’ und stellt sicher, dass bei der Entscheidungsfindung nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden.
    Dabei kann zwischen zwei verschiedenen Methoden der Wirtschaftlichkeitsberechnungen gewählt werden. Annahmen und Randbedingungen wie Zinssätze, Energiepreise und Energiepreissteigerungen können auf Wunsch vom Nutzer selbst spezifiziert werden.

    Kurzschulung “econ calc light”

    Am 15. Mai 2018 findet von 17 bis 19 Uhr eine kostenfreie Kurzschulung im Energieinstitut Vorarlberg statt (Anmeldung erforderlich).
    An einem konkreten Beispiel zeigen wir Ihnen, wie Sie mit dem “econ calc light” die notwendigen Berechnungen mit geringem Aufwand durchführen können. Mehr Standardwerte und vereinfachte Eingaben ermöglichen den Vergleich von acht Gebäudevarianten.

    econ calc oder econ calc light – download