Neue Förderung für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher

Gefördert werden mit einem einmaligen Investitionszuschuss sowohl neue PV-Anlagen bzw. Stromspeicher, als auch die Erweiterung bestehender.

Investzuschuss für die PV-Anlage

Gefördert werden PV-Anlagen bis zu einer Größe von 500 kWp, die ausschließlich auf oder an einem Gebäude, einer baulichen Anlage oder auf einer Betriebsfläche (nur bebaute oder befestige Flächen; ausgenommen Grünflächen) errichtet werden.

Förderhöhe: 200 bzw. 250 Euro pro kWp (abhängig von Anlagengröße) bzw. 30 % der unmittelbaren Investitionskosten (nicht alle Kosten sind förderfähig; siehe Richtlinie § 11) bzw. 45 – 65 % der förderbaren Kosten (abhängig von der Unternehmensgröße).

Die gesamten Förderrichtlinien finden Sie hier.

Investzuschuss für den Stromspeicher

Erstmals steht eine bundesweite Stromspeicherförderung zur Verfügung:
Die förderbare Größe des Stromspeichers ist dabei abhängig von der Größe der PV-Anlage, wobei der Stromspeicher eine Mindestgröße von 0,5 kWh pro kWp PV-Leistung bzw. eine Maximalgröße von 10 kWh pro kWp PV-Leistung erreichen muss/darf.

Förderhöhe: 500 Euro pro kWh Speicherkapazität, bzw. 45 – 65 % der förderbaren Kosten (abh. von Unternehmensgröße)

Die gesamten Förderrichtlinien finden Sie hier.

 

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Antragstellung

Die Antragstellung für eine Förderung ist ab 12. März, 17 Uhr auf der Seite der Förderstelle, online möglich (www.oem-ag.at) und läuft wie folgt ab:

  1. Schritt 1: Sie lösen ein „Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben.
  2. Schritt 2: Frühestens 18 Stunden nach der Ziehung des Tickets kann im zweiten Schritt der Förderantrag vervollständigt werden (“Fertigstellung”). Für diesen zweiten Schritt haben Sie 240 Stunden (10 Tage) Zeit.

Wichtige Punkte zur Förderung

  • Die Investitionsförderung kann nicht für einen bereits tarifgeförderten Anlagenteil beantragt werden.
  • Wenn ein Antrag auf Tarifförderung (möglich ab 9. Jänner 2018) für eine Photovoltaikanlage besteht, ist vor möglicher Einreichung das bestehende Ansuchen in schriftlicher Form zurückzuziehen.
  • Eine Anschlussmöglichkeit an das öffentliche Netz muss gegeben sein.
  • Bitte beachten Sie, dass ein Förderantrag unbedingt vor Beginn der Arbeiten (bzw. vor rechtsverbindlicher Verpflichtung zur Bestellung bzw. eine andere Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht) einzureichen ist.
  • Als Zeitpunkt des Einlangens eines Antrages gilt der Eingang des vollständigen Ticket-Antrages. Werden mehrere Ticket-Anträge eingebracht, die dieselbe Anlage (Zählpunktbezeichnung) und denselben Projekttyp (PV-Anlage oder Stromspeicher) betreffen, ist nur das letzte Ticket gültig. Der Antrag kann somit nur mit dem zuletzt gezogenen Ticket vervollständigt werden!
  • OeMAG ist berechtigt, Benutzer vom Zugriff auf das elektronische Abwicklungssystem auszuschließen. Daher ist insbesondere die Anwendung von automatisierten Eingabesystemen (“robots”) nicht zulässig, insbesondere bei Tickets, die innerhalb von 15 Sekunden nach Systemfreischaltung abgeschickt werden, geht die OeMAG davon aus, dass diese Tickets nicht manuell, sondern mit sogenannten automationsgestützten Eingabesystemen („robots“) abgegeben wurden.

Die Förderstelle wird in den nächsten Tagen noch einen Leitfaden zur Antragstellung veröffentlichen sowie eine Sammlung der FAQ.

Die gesamten Förderrichtlinien finden Sie hier.

Weitere Informationen auch unter www.oem-ag.at/de/neues

 

 

 

 

 

 

Drei Fragen an: Ingmar Höbarth

Der Klima- und Energiefonds ist 10 Jahre alt – was waren Ihre persönlichen Highlights in diesen Jahren?

Uns ist es in den Klima- und Energiemodellregionen gelungen, eine österreichweite Bewegung für die nachhaltige Energie- und Mobilitätswende zu initiieren. Wir freuen uns über das Engagement und die Begeisterung in den Regionen – unsere Mangerinnen und Manager vor Ort haben schon mehr als 3.500 Klimaschutzprojekte umgesetzt. Darüber hinaus arbeiten 340 Klimaschulen mit Kindern und Jugendlichen, deren Bewusstsein für Energie- und Klimathemen geweckt wird. Die Arbeit der Klima- und Energiemodellregionen ist sicher eines von vielen Highlights.

3 Fragen an Klimafonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth

Der Klimawandel ist in den letzten Jahren für viele Menschen nicht nur in Österreich spürbar geworden. Wie arbeitet der Klima- und Energiefonds in diesem Thema?

Mit unserem Förderprogramm ACRP – Austrian Climate Research Programme – ist es uns nicht nur gelungen, eine österreichische Forschergemeinschaft aufzubauen, die international angesehen ist. Wir haben auch den ersten Sachstandsbericht zum Klimawandel in Österreich heraus gebracht und damit Fakten geschaffen. Fakten, die zeigen, wie sich Österreich auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann und welche Entscheidungen klug sind – und welche weniger zukunftstauglich. Und wir gehen mit diesen Fakten auch in die Umsetzung. Unsere Klimawandelanpassungs Modellregionen arbeiten mit unserer Unterstützung ganz konkret an Konzepten und Maßnahmen, um ihre Region auf den Klimawandel vorzubereiten und rechtzeitig Maßnahmen planen zu können. Damit sind wir wieder einmal Vorreiter in Europa.

Was planen Sie für 2018?

Was wir ganz klar brauchen sind mehr erneuerbare Energien im Netz. Nur so können wir saubere Mobilität garantieren und uns von teuren Energieimporten emanzipieren. Und das Thema Speicher wird uns weiter beschäftigen. Sie sind der Schlüssel zur Energiewende.

 

Weiterlesen: 3 Fragen an Festspielhaus-Geschäftsführer Gerhard Stübe.

 

Das war – economicum on the road 2017

So könnte man die Eindrücke aus der Exkursion economicum on the road 2017 zusammenfassen. Wie die drei besichtigten Projekte in der Ostschweiz zeigen, können Mehrfamilienhäuser mit marktverfügbaren Produkten und Konzepten energieautark errichtet und betrieben werden und Sanierungen können so effizient ausgeführt werden, dass sie Ihren Energiebedarf in der Jahresbilanz durch Solargewinne aus PV und Thermie decken können.

Energieautarkes Mehrfamilienhaus in Brütten

Ziel des von der Umweltarena Schweiz initiierten und errichteten Projekts ist es, zu demonstrieren, dass der Energiebedarf von Mehrfamilienhäusern so weit gesenkt werden kann, dass die vor Ort erzeugten Gewinne (passiv solar, Solarthermie, PV) den Energiebedarf für alle Energieanwendungen inkl. Haushaltsstrom zu jeder Sekunde des Jahres decken können. Um dies zu veranschaulichen wurde das Gebäude mit 6 Wohneinheiten ohne Netzanschluss errichtet – einzige Energiequelle ist die Sonne. Das Konzept der Energieautarkie eines einzelnen Gebäudes soll mit dem Projekt nicht als in der Masse umzusetzender Weg dargestellt werden.Dden Initiatoren geht es vielmehr darum, aufzuzeigen, dass wir schon heute über das know-how und die technischen Komponenten verfügen, Gebäude autark zu errichten und dass mit dem vorhandenen know how sehr effiziente Gebäude mit hohen Autarkiegraden ohne Probleme errichtet werden können.
Um dies zu ermöglichen wurden u.a. die folgenden Komponenten zu einem gut abgestimmten Gesamtkonzept zusammengefügt:

  • Sehr guter Wärmeschutz der Gebäudehülle
  • Passive Solarenergienutzung
  • Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Ausstattung mit marktbesten Elektrogeräten
  • Nutzung von Dach und Fassaden für die PV-Stromerzeugung
  • Batterien als Kurzzeitspeicher für PV-Strom
  • Umwandlung eines Teils der PV-Stromgewinne in Wärme durch Wärmepumpe
  • Wasser und Erdreich als Langzeitspeicher
  • Wasserstofferzeugung in Elektroliseur, Nutzung des Wasserstoffs als Langzeitspeicher
  • Nutzung des Wasserstoffs zur Strom- und Wärmeerzeugung in Brennstoffzelle

Erfahrungen im ersten Betriebsjahr zeigen: die Autarkie wurde erreicht, gewohnt üblicher Komfortstandard ganzjährig zur Verfügung.

Sanierung mit Aufstockung statt Neubau, Zürich

70% Reduktion des Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser trotz Erweiterung der Wohnfläche um 22% – das ist die Bilanz des von Arch. B. Kämpfen geplanten Projekts in Zürich-Schwamendingen. Dank eines gut abgestimmten Energiekonzepts erreicht das Gebäude mit einer Energiebezugsfläche von (2.132m2 nach Sanierung) als erstes Sanierungsprojekt den Schweizer Null-Heizenergiestandard Minergie A. Das Konzept in Stichworten:

  • Reduktion des Energiebedarfs durch sehr gute Dämmung (u.a. 22 cm Fassaden), hochwertige Fenster und Reduktion der Wärmebrücken
  • Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung
  • 180m2 thermische Kollektoren an Ost,- Süd- und Westfassaden + 17.600 Liter Pufferspeicher (System Jenni)
  • Erdsonden-Wärmepumpe und Umstieg von Radiatoren auf Fußbodenheizung – neuer Fußbodenaufbau war aus Schallschutzgründen ohnehin notwendig
  • 6kWp PV-Anlage auf dem Dach

Durch die starke Reduktion des Wärmebedarfs und den Umstieg auf eine Sole-Wärmepumpe kann der Strombedarf der Haustechnik für Heizung, Warmwasser und Lüftung in der Jahresbilanz durch die Erträge der PV-Anlage gedeckt werden. Gegenüber einem Neubau wurde der Herstellungs-Energiebedarf („graue Energie“) um 75% reduziert.
Besonders überzeugend ist das Projekt durch die Neuinterpretation des Bestandes – dieser bleibt erkennbar, obwohl die neuen Komponenten des Energiekonzepts nicht versteckt werden: Die thermischen Kollektoren in der Fassade wurden als Gestaltungselement eingesetzt,  zur besseren Integration wurden  sie mit erstmals eingesetzten Kromatixgläsern ausgestattet, die Spiegelungen und Blendungen verhindern und eine leicht changierende, helle Farbe haben.
Die Vermietungserlöse der 4 zusätzlichen Wohnungen im neuen Attikageschoss werden zur Quersubventionierung der Mieten der übrigen Wohnungen verwendet.

Pilotprojekt-Sanierung mit PV-Fassade, Zürich

Fassadenintegrierte PV-Module können einen erheblichen Beitrag zur Energieversorgung von Gebäuden spielen – wegen der im Vergleich zur Wohnfläche rel. kleineren Dachfläche ist dieses Thema besonders für höhere Geschosswohnbauten von Interesse. Trotz dieses Vorteils spielen fassadenintegrierte PV-Elemente bislang nur eine sehr kleine Rolle – ein Hauptgrund ist die mangelnde Akzeptanz: viele Architekten und Stadtplaner lehnen PV-Module an der Fassade aus ästhetischen Gründen ab. Um das große Potenzial zur Energieerzeugung zukünftig besser auszunutzen, wurde im Sanierungsprojekt des Architekten K. Viriden in Zürich ein neuartiges Fassaden-PV Modul zur Marktreife gebracht und erstmals eingesetzt. Der Vorteil des Systems: es ist in verschiedenen Farben erhältlich, hat eine matte Oberfläche und ist nicht als PV-Modul erkennbar  sondern ähnelt üblichen Plattenwerkstoffen für hinterlüftete Fassadenkonstruktionen.
Die Module wurden als wichtiger Teil des Gesamtkonzepts einer Wohngebäudesanierung in Zürich eingesetzt, in der der Heizenergiebedarf von 107 kWh/m2a vor Sanierung auf 13 kWh/m2a nach Sanierung reduziert wurde. Das Gebäude erreicht damit den Minergie P-Standard, der in etwa Passivhausniveau entspricht. Das Projekt wird als Leuchtturmprojekt des Schweizer Bundesamts für Energie (BFE) wissenschaftlich begleitet, in dem die marktnahe Entwicklung innovativer Technologien und Lösungen unterstützt wird.

Drei Fragen an: Gerhard Stübe

Du bist einer von zehn Botschaftern des Welt-Zukunftsrats. Was erzählst du als Botschafter?

Das übergeordnete Ziel des Rates ist es, durch die Vergabe des „Best Policy Awards“, also die Vergabe eines Preises an die Regierung eines Landes für dessen vorbildliche Gesetzgebung im Sinne einer enkeltauglichen Zukunft, auf funktionierende Systeme aufmerksam zu machen und diese weltweit zu implementieren. Es geht dabei um Nachhaltigkeit im weiteren Sinne, also neben der ökologischen Nachhaltigkeit auch um Kinder- und Frauenrechte, Weltfrieden, sozial faire ökonomische Lösungen, etc. Man fragt sich schon, was kann ich als kleines Rad im System hier bewirken. Eine Antwort darauf ist, wo immer möglich, auf die Initiativen und Aufgaben des Weltzukunftsrates hin zu weisen. Eine andere, die handelnden Personen des Rates so gut wie möglich mit einflussreichen Personen im eigenen Umfeld zu vernetzen.

Den Geschäftsführer eines Kongresszentrums assoziiert man nicht prinzipiell mit Nachhaltigkeit. Warum ist das in Bregenz ein Trugschluss?

Wenn man die eigenen Kinder heran wachsen sieht und den (zwar von einigen Persönlichkeiten auf diesem Planeten nach wie vor heftigst abgestrittenen) Klimawandel vor Augen hat, dann muss man Unternehmungen anstrengen. Dieser innerliche Motor hat auch dazu beigetragen, dass die Entscheidung 2009 sehr schnell gefallen war, dass wir uns als Pilotprojekt bei der Entwicklung des österreichischen Umweltzeichens sehr gerne zur Verfügung stellen und selbst auch an der Entwicklung mit wirken. Wir waren gemeinsam mit dem Congresszentrum Alpbach (Tirol) die ersten mit dem Umweltzeichen „Green Meetings“ zertifizierten Kongresszentren in Österreich. Als Veranstaltungszentrum hat man viele Möglichkeiten, die Eindämmung des Klimawandels zu unterstützen. Unsere vier großen Bereiche sind Mobilität, Energieeffizienz, regionale, saisonale und fair gehandelte Produkte in der Gastronomie sowie die Beratung unserer Kunden, ihre Veranstaltung als „Green Meeting“ zu zertifizieren.

Du bist Mitglied im Bregenzer e5-Team. Wie sieht dein persönlicher Zugang zur Energieautonomie aus?

Ich freue mich, dass sich die Stadt Bregenz wirklich intensiv damit beschäftigt, die nächste Stufe auf dem Weg zu einer “fünf-e”-Stadt zu erreichen. Wir sind schon sehr weit, haben aber auch noch einen Weg vor uns. Das hehre Ziel, schlussendlich eine Energieautonomie zu erreichen, finde ich persönlich sehr gut, weil es den Prozess, dorthin zu kommen, am Laufen hält.

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Auslaufen der OeMAG-Einspeisevergütung für PV-Altanlagen

Am 31.12.2018 enden die Förderverträge für PV-Anlagen, die mit Landesförderung bis 2002 errichtet und in der Regel mit einem Einspeisetarif von 72,67 Cent pro Kilowattstunde vergütet wurden. Die Anlagenbetreiber werden im September 2018 von der OeMAG über das Vertragsende informiert.

Für die Besitzer dieser Anlagen bedeutet das

  • Umstellen von Volleinspeisung auf Überschusseinspeisung (und Einspeisevergütung) ab dem 1.1.2019. Dabei müssen die Bezugszähler und Einspeisezähler durch ein Elektrounternehmen auf einen Zähler umgestellt werden.
  • Dabei ist auch ein Wechsel des Strom-Abnehmers möglich (beispielsweise von OeMAG auf VKW-Ökostrom).
  • Bis Ende April wird es von der VKW ein Angebot zur Einspeisevergütung geben.

Die OeMAG ist verpflichtet, den produzierten, überschüssigen Strom auch nach Ablauf des Vertrages abzunehmen. Vergütet wird der Marktpreis (derzeit rund 3,8 ct/kWh), der viermal jährlich angepasst wird.

Unsere Empfehlung: umstellen

Am wertvollsten ist dabei der eigenerzeugte Strom, der den Zukauf vom Energielieferanten reduziert. In einem durchschnittlichen Haushalt (vier Personen, durchschnittliche Ausstatttung an Geräten und Beleuchtung bei einer 5 kWp-PV-Anlage) können rund 1.000 bis 1.500 kWh im Jahr selbst genutzt werden.

Eine individuelle Kalkulation zum Eigenverbrauch ist mit SUSI – unserer Strom-Unabhängigkeits-Simulation kostenlos möglich.

Weiterführende Tipps und Infos

  • zum Verkauf von PV-Strom bietet die Plattform des Verbandes Photovoltaik-Austria.
  • Die meisten EVUs nehmen den überschüssigen Strom nur dann ab, wenn Sie auch den Strom von diesem EVU kaufen.
  • Die E-Control bietet einen Tarifkalkulator an, der neben dem eigenen Erlös für den eingespeisten PV-Strom auch den Strombezugspreis berücksichtigt.
  • Beratungen zum Einsparen von Strom und zum Erhöhen des PV-Eigenstromverbrauchs bieten der VKW-Kundenservice (kundenservice@vkw.at bzw. +43 5574 9000) und das Energietelefon im Energieinstitut Vorarlberg (energieberatung@energieinstitut.at bzw. +43 5572 31 202-112).

Haus mit Photovoltaikanlage

Drei Fragen an: Magnus Brunner

2018 läuft eine Menge alter Tarifverträge für PV-Anlagen bei der OeMAG aus. Welche Optionen haben Anlagenbesitzer?

Nach Auslaufen der Förderung hat ein Anlagenbetreiber die Möglichkeit, seinen Strom selber am freien Markt oder ihn weiterhin an die OeMAG zu verkaufen, allerdings ist bei dieser Option nur die Vergütung zum jeweils geltenden Marktpreis möglich. (Anmerkung: Weitere Informationen dazu finden Sie hier.)

Was können Sie diesen Anlagenbesitzern konkret empfehlen?

Am sinnvollsten wäre es, so viel Strom wie möglich zuerst einmal selber zu verbrauchen und nur den Überschuss zu vermarkten, um dadurch die eigenen Strombezugskosten zu verringern.

Mit 2018 steht eine bundesweite Förderung für PV-Stromspeicher zur Verfügung. Für wen ist das interessant?

Das Modell ist sowohl für Haushalte als auch für Unternehmen und Gemeinden interessant, die ihren Eigenverbrauch optimieren möchten. Diese Speicher könnten beispielsweise auch für das Laden des Elektroautos herangezogen werden.

 

MBrunner

Low-Tech Komponenten: Bautechnik

Im Folgenden finden Sie im Lauf des Jahres wesentliche Low-Tech Komponenten der Gebäudesubstanz. Die Komponenten stammen aus Gebäuden aus der Ostschweiz, Liechtenstein, dem Allgäu, Oberschwaben und Vorarlberg.

Sie wurden im Rahmen des von der Internationalen Bodenseekonferenz initiierten und von der Europäischen Union im Rahmen von Interreg geförderten Low-Tech Projekts aufbereitet.

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Speichermasse

Masse und Saisonverlagerung
Ökonomisch konstruiert und ökologisch im Betrieb (August)
Leben mit der Sonne (Oktober)
Direktgewinnhaus (November)

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Feststehender Sonnenschutz

Große Fenster ohne Überhitzung (März 2018)
Brise Soleil, der “Sonnenbrecher” (Juni)
Thermischer Komfort und Lüftungskonzept (Juli)
Sonnenschutz und Solargewinne im Gleichklang (August)

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Dauerhaftigkeit

Baukonstruktion – Materialität (März 2018)
Einzigartiger Geruch und nachwachsende Rohstoffe (April)
Dauerhafte Fassade (Mai)
Regionaler Baustoff Weißtanne (Juli)
Ökonomisch konstruiert und ökologisch im Betrieb (August)

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Luftaustausch über Fenster

Bedarfsgerechte Lüftung
Thermischer Komfort und Lüftungskonzept (Juli)
Nachtauskühlung einfach und angenehm (August)
Fensterlüftung (November)

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Graue Energie

Baukonstruktion – Materialität (März 2018)
Einzigartiger Geruch und nachwachsende Rohstoffe (April)
Bekenntnis zur Nachhaltigkeit (Juli)
Regionaler Baustoff Weißtanne (Juli)
Lehm und Holz (September)

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sonstige

Kompaktheit
Kleine Fenster, große Wirkung (April)
Passive Solarenergie – ein Wohnerlebnis (Oktober)

 

 

Low-Tech Komponenten: Gebäudetechnik

Im Folgenden finden Sie im Lauf des Jahres wesentliche Low-Tech Komponenten aus der Gebäudetechnik. Die Komponenten stammen aus Gebäuden aus der Ostschweiz, Liechtenstein, dem Allgäu, Oberschwaben und Vorarlberg.

Sie wurden im Rahmen des von der Internationalen Bodenseekonferenz initiierten und von der Europäischen Union im Rahmen von Interreg geförderten Low-Tech Projekts aufbereitet.

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Kein Wärmeverteilsystem

Kürzere Heizperiode trotz schlankerer Technik (März 2018)
Ökonomisch konstruiert und ökologisch im Betrieb (August 2018)
Überall gemütlich warm (November 2018)

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Reduzierte Luftmengen und Betriebszeiten

Gute Luft und optimales Klima (April 2018)

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Wärmeerzeugung dezentral

Kürzere Heizperiode trotz schlankerer Technik (März 2018)
Ökonomisch konstruiert und ökologisch im Betrieb (August 2018)
Überall gemütlich warm (November 2018)

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Installationen einfach zugänglich

Ökonomisch konstruiert und ökologisch im Betrieb (August 2018)

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Freecooling

Kälte aus der Erde (Juni 2018)
Nachtauskühlung einfach und angenehm (August 2018)

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Kaskadenlüftung

Luft mit Auftrieb (Juni 2018)

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sonstige

Wärme- und Feuchterückgewinnung (Mai 2018)
Intelligente Planung (Mai 2018)
Sonnenstrom vom Dach (April 2018)
Strombedarf und Stromerzeugung (September 2018)

 

 

Low-Tech Komponenten: Nutzung

Im Folgenden finden Sie im Lauf des Jahres wesentliche nutzungsrelevante Low-Tech Komponenten. Die Komponenten stammen aus Gebäuden aus der Ostschweiz, Liechtenstein, dem Allgäu, Oberschwaben und Vorarlberg.

Sie wurden im Rahmen des von der Internationalen Bodenseekonferenz initiierten und von der Europäischen Union im Rahmen von Interreg geförderten Low-Tech Projekts aufbereitet.

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Nutzungsneutral
Mehrfachnutzung

Raum verwandle dich! (Juni 2018)

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Flexible Grundrisse

Raum verwandle dich! (Juni 2018)
Flexible Grundrisse (Oktober 2018)

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Tageslichtnutzung

Tageslicht in der Kita (Mai 2018)

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Weglassen

Weglassen ist die günstigste Variante (September 2018)

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sonstige

Behaglichkeit

 

 

Zehn Low-Tech Beispielgebäude

Aus den folgenden zehn Beispielgebäuden haben wir in Summe drei Dutzend Komponenten aufgearbeitet, die wir im Lauf des Jahres 2018 an dieser Stelle veröffentlichen. Die Komponenten stammen aus Gebäuden aus der Ostschweiz, Liechtenstein, dem Allgäu, Oberschwaben und Vorarlberg.

Sie wurden im Rahmen des von der Internationalen Bodenseekonferenz initiierten und von der Europäischen Union im Rahmen von Interreg geförderten Low-Tech Projekts aufbereitet.

2226 Bildnachweis archphoto.inc Baumschlager Eberle Architekten

Bürogebäude 2226
Lustenau

zum Gebäude

EFH H17 Bildnachweis Rainer Retzlaff Photografie

EFH H17
Wiggensbach

online ab März 2018

Tennishalle Bad Schussenried Bildnachweis Franz Walser Holzbau

Tennishalle
Bad Schussenried

online ab Mai 2018

KITA Oberlinhaus Bildnachweis Hermann Rupp / Studio für Fotografie

KITA Oberlinhaus
Kempten

online ab Juni 2018

 Bürogebäude I+R Schertler. Bildnachweis Bruno Klomfar

Bürogebäude i+R
Lauterach

online ab Juli 2018

 Rupert-Neß-Gymnasium Bildnachweis Energieagentur Ravensburg

Rupert-Neß-Gymnasium
Wangen

online ab August 2018

 Gewerbehaus Gasser Bildnachweis Josias F Gasser

Gewerbehaus Gasser
Chur

online ab September 2018

 Kindergarten Muntlix Zwischenwasser, Bildnachweis Robert Fessler

Kindergarten Muntlix
Zwischenwasser

online ab Oktober 2018

 MFH Rüedi, Bildnachweis Patrick Kälin

MFH Rüedi
Chur

online ab November 2018

 EFH Gstöhl Bildnachweis pfleger+stöckli architektur

EFH Gstöhl
Eschen

online ab Dezember 2018

 

Bildnachweise: 01 archphoto.inc (c) Baumschlager Eberle Architekten | 02 Rainer Retzlaff Fotografie | 03 Franz Walser Holzbau | 04 Hermann Rupp / Studio für Fotografie | 05 Bruno Klomfar | 06 Energieagentur Ravensburg | 07  Josias F. Gasser | 08 Robert Fessler | 09 Patrick Kälin | 10 Universität Liechtenstein