So dick und schick war max50 noch nie!

Das opulenteste max50, das es je gab, ist da. So umfangreich und auf so schönem Papier gedruckt war die Zeitschrift noch nie und ist damit unser Geburtstagsgeschenk an Sie, liebe Leserinnen und Leser. Die 57. und auch Geburtstagsausgabe liefert anlässlich des 30jährigen Bestehens des Energieinstitut Vorarlberg einen Querschnitt durch sechs wesentliche Themen unserer Institution. Sechs hochkarätige externe Kennerinnen und Kenner ihrer Materie ergänzen den Rück- und Ausblick unserer Bereichsleiterinnen und Bereichsleiter.

Die Themen der aktuellen max50-Ausgabe

Die Geburtstagsausgabe blickt – natürlich – ein bisschen zurück, aber vor allem in die Zukunft. Und das in sechs für uns wesentliche Themenbereichen:

Natürlich gehen wir der Framax50 Ausgabe 57ge nach, wie die Energieversorgung der Zukunft aussehen wird. Michael Cerveny wagt als Gastautor den Blick in den Kaffeesatz. Unser langjähriger Wegbegleiter Roland Gnaiger spricht im Interview über die Gebäude der Zukunft und fordert mehr Mut zur nachhaltigen Entwicklung von Siedlungen. Mirijam Mock geht der Frage nach, wie wir die Transformation auf dem weg zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft organisieren und Stephan Rammler liefert die Mobilität dazu. Reinhard Kogler rät. Bauch, Herz und Hirn einzuschalten, wenn es um die Vermittlung von Zukunftsfähigkeit geht und Harald Welzer setzt Wegweiser auf der Suche nach einem guten Leben.

Ergänzt durch Stimmen unserer Vereinsmitglieder und die Perspektive unserer Expertinnen und Experten im Haus ist eine besonders lesenswerte Ausgabe unserer langjährigen Zeitschrift enstanden, die Ihnen hoffentlich ebensoviel Vergnügen beim Lesen bereitet, wie uns beim Erarbeiten.

 

Ergänzende Inhalte zur aktuellen max50-Ausgabe

 

Links zum ABC der Nachhaltigkeitsinitiativen im Artikel “Graswurzel-Bewegungen?” von Mirijam Mock:

  • Agenda21- Gruppen entwickeln in weltweit mehr als 10.000 Kommunen Handlungsprogramme zum Motto „Global denken – lokal handeln!“.

  • BürgerInnenrat ist ein Beteiligungsverfahren, an dem fünfzehn zufällig ausgewählte BürgerInnen für eineinhalb Tage Lösungen für eine lokale Herausforderung entwickeln.

  • Co-Housings oder Wohnprojekte bestehen aus privaten Häusern oder Wohnungen und umfangreichen Gemeinschaftseinrichtungen, die gemeinsam geplant und geführt und gepflegt werden.

  • Food Coops (Lebensmittelkooperativen) sind ein Zusammenschluss von Personen und Haushalten, die selbstorganisiert ökologisch produzierte Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien etc. beziehen.

  • Hospitality Netzwerke wie „couchsurfing“, das 10 Millionen Mitglieder hat, vernetzen Reisende mit Einheimischen. Es werden (meist gratis) Unterkünfte angeboten.

  • Ifixit ist eine ist eine weltweite Gemeinschaft von Leuten, die sich gegenseitig helfen, Dinge zu reparieren, indem sie sich über die kostenlos zugängliche Internetplattform vernetzen.

  • Klima- und Energiemodellregionen setzen zahlreiche Maßnahmen für saubere regionale Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie um, damit die Vision eines energieautarken Österreichs erreicht wird.

  • Leihläden sind Bibliotheken für Dinge, die nur selten gebraucht werden (Sportartikel, Verkleidungen usw.) Es gibt sie in zahlreichen deutschen Städten und in Österreich in Graz und Wien.

  • Makerspaces, Fablabs und offene Werkstätten stellen moderne Produktionstechologien (z.B. 3D Drucker) und herkömmliche Werkstätten frei zugänglich zur Verfügung.

  • Nyéléni-Foren vernetzen KleinbäuerInnen und verbreiten die Idee der Ernährungssouveränität. Sie werden in Österreich von der österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung organisiert.

  • Ökolog-Schulen sind knapp 500 österreichische Schulen, die sich für die Umwelt engagieren und nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen suchen.

  • Repaircafés sind ehrenamtliche Treffen bei denen kaputte Dinge repariert werden. Das erste Repaircafé aus Amsterdam fand inzwischen 750 Ableger.

  • Solidarische Landwirtschaft ist eine direkte Partnerschaft zwischen KonsumentInnen und Produzentnnen für eine Saison. In Österreich gibt es derzeit 23 solidarische Landwirtschaften.

  • Transition Town sind lokale Zusammenschlüsse von BürgerInnen und innovativen Städten, um den Übergang in eine postfossile, regionale Wirtschaft zu gestalten.

  • Urban Gardening steht für Gärtnern in der Stadt. Eine der verbreitetsten Formen davon sind Gemeinschaftsgärten, in denen AnrainerInnen Gemüse anbauen und Kontakte knüpfen.

  • Volxküche wird ein Gruppenkochen genannt, bei dem das Essen zum Selbstkostenpreis ausgegeben wird. Oft wird mit „gedumpsterten“ Lebensmitteln gekocht.

  • Wwoofen ist eine weltweite Bewegung von Freiwilligen, die auf biologischen Höfen für Kost und Logis helfen. WWoofing-Höfe gibt es auf allen Kontinenten, 260 davon allein in Österreich.

  • Zeitbanken sind eine Form von organisierter Nachbarschaftshilfe und dienen zum Austausch von Dienstleistungen. Als österreichisches größtes Tauschsystem „Talentetauschkreis Vorarlberg“.

 

Quellen zum Artikel “Energieeffizientes Bauen” von Martin Ploss

[1] Dr. E. Drössler: Entwicklung des HWB und der zugehörigen Bruttogeschoßflächen vom Beginn der Vorarlberger Energiesparhausförderung bis zum 31.12.2014; interne Auswertungen der Förderstatistiken; Energieinstitut Vorarlberg (unveröffentlicht)

[2] M. Brunn: Energieausweizentrale 2014 – ergänzende Auswertungen und Tätigkeitsbericht; Energieinstitut Vorarlberg, 2015 (unveröffentlicht)

[3] Bevölkerung – Stichtag 31.03.2013; Amt der Vorarlberger Landesregierung, Landesstelle für Statistik

[4] Umweltdaten Vorarlberg 1999, Umweltinforma-tionsdienst Vorarlberg

[5] Wohnen 2013 – Tabellenband Mik-rozensus Wohnungserhebung und EU-SILC; Statistik Austria, 3.11.2014

[6]: F. Schröder et al.: Reale Raumlufttemperaturen in Mehrfamilienhäusern und Implikationen für die Einschätzung des Heizenergiebedarfs; EnEV aktuell 2010, Nr. 1

[7] Energiezukunft Vorarlberg – Etappenbe-richt; Herausgeber: Amt der Vorarlberger Landesregierung, Bereich Energie; Bregenz, April 2010

[8] S. Peper: Monitoring in der Passivhaus-Siedlung Bahnstadt Heidelberg; Zwischenbericht 2014; Passivhaus Institut Dr. Wolfgang Feist, Darmstadt, Juli 2015

[9] D. Stampfer: Ingolstadt-Hollerstauden- technischer Bericht Energie- und Gebäude-technik, in: economicum, Themenband zur 3. Session; Energieinstitut Vorarlberg, 2015

[10] A. Bergmann: Effizienzhaus Plus: Ergebnisse technisches Monitoring: Soll / Ist-Vergleich (Kennwerte, Bilanzen, Kosten); Präsentation anlässlich der Bau 2015 in München

[11] J. Jenni: 100% solare Wärme für Mehr-familienhäuser; in: erneuerbare energie 2015-2

 

 

Zuletzt aktualisiert am 29. April 2020