für KMUs, Vereine und konfessionelle Einrichtungen

Wir vermitteln neutrale Energieberatungen und Förderberatungen rund ums Thema Mobilität für KMUs, Vereine und konfessionelle Einrichtungen.

Für Gemeinden finden sie die Informationen hier.

Das Energieinstitut Vorarlberg vermittelt neutrale Energie- und Förderberatungen über seinen externen Beraterpool von Ingenieurbüros. Ingenieurbüros sind durch ihre Standesregel zu neutralen Beratungen verpflichtet.
Das Beratungs-Anmeldeformular finden Sie im Download auf der rechten Seite.

Beratungsmodul Mobilität

  1. Mobilitäts-Check: Der Mobilitäts-Check ist ein Starter Modul, um sich einen allgemeinen Überblick über die Mobilitäts-Potentiale im Unternehmen zu verschaffen. Vorort beim Kunden werden mit Vertretern des Betriebes/der Gemeinde  die derzeit bereits umgesetzten Maßnahmen im Bereich der Mobilität erhoben und Eckdaten zum aktuellen Mobilitätsaufkommen ermittelt. Auf Basis dieser Standortbestimmung wird mit dem Kunden ein Set an möglichen, passenden Umsetzungsmaßnahmen zusammengestellt und zu den ausgewählten Maßnahmen weiterführende Informationen und Handlungsanleitungen bereitgestellt.
    Der ganze Check umfasst bis zu maximal 8 Beraterstunden a 80 Euro und kostet den Betrieb damit maximal 680 Euro. Fünfzig Prozent der Kosten bekommt man über die vom Energieinstitut koordinierte EBU-Förderung unkompliziert zurückerstattet.
  2. Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept: Die Kosten für die Logistik eines Unternehmens können mit einfachsten Mitteln deutlich gesenkt werden. Das geförderte Beratungsmodul Mobilitätsanalyse/Mobilitätskonzept nimmt sich aller dazugehörenden Themen im Unternehmen an:
  • Auflistung aller Fahrzeuge mit Schwachstellen Analyse
  • die tatsächlichen Kosten der Mobilität     
  • Ökobilanzen der Mobilität

Das Ergebnis für den Betrieb: Der neutrale Berater verschafft dem Betrieb einen gesamten Überblick über sein momentanes Logistikkonzept und dessen Kosten. Er macht konkrete Vorschläge für Ansatzpunkte für eine Optimierung. Unter anderem:

  • Wartungsrichtlinie
  • Einkaufsrichtlinie
  • Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für PKW, LKW, Rad, ÖPNV, zu Fuß gehen und alle Kombinationen davon. Outsourcing, Insourcing, Kooperationen, Berechnung der damit erzielten Umweltauswirkung und Abschätzung der Kosten, usw.
  • Aufgaben bzw. Ansatzpunkte für einen Mobilitätsbeauftragten
  • Know-How über alternative Antriebe und Fahrzeuge (Elektro, Hybrid, Erdgas)
  • Ökobilanzen
  • Förderungen für konkrete Anschaffungen/Umsetzungen nach der Analyse

Aber nicht nur investive Maßnahmen werden erwähnt, auch bewusstseinsbildende Maßnahmen für (je nach Fall) Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Bürger, Gäste, . . .  werden entwickelt.

Somit ist der Abschlussbericht Grundlage für diverse Umsetzungsmöglichkeiten von Maßnahmen aus denen sich der beratene Kunde frei bedienen kann. Ziel ist es dem Kunden konkrete Ansätze für effiziente Logistik, Routenoptimierung, eine Reduktion der Transportkilometer, Vor- und Nachteile alternativer Antriebsformen, usw zu liefern. Ein Blick auf Elektro-, Hybrid- oder Erdgasfahrzeug ergänzt durch Empfehlungen zur sanften Mobilität (zu Fuß gehen, Fahrrad und ÖV) verbessert die Mobilität in ökologischer und ökonomischer Richtung.

Die ganze Analyse umfasst bis zu maximal 24 Beraterstunden a 80 Euro und kostet den Betrieb damit maximal 1920,- Euro. Dreißig Prozent der Kosten bekommt man über die vom Energieinstitut koordinierte EBU-Förderung unkompliziert zurückerstattet.

Der Beraterpool macht‘s möglich: Für jedes Thema ein Experte

Durch mehrere Experten im Beraterpool können wir verschiedenste Mobilitätsfragestellungen abdecken:

  • Variantenprüfung für e-Mobilität (Auto und Rad)
  • Mitarbeitermotivation für sanfte und gesunde Mobilität
  • Fuhrpark Analysen
  • Mobilitätsmanagement
  • Total Cost of Ownership Analyse
  • usw . . .

Sie bestimmen, was Sie brauchen. Für jedes Thema gibt es einen Experten im Beratungsnetzwerk. Dadurch ist sichergestellt, dass die beste Lösung für Sie entsteht. Nähere Informationen zur Energieberatung für Unternehmen finden Sie hier.

Kosten und Förderung der Beratung

Durch Zuschüsse von Lebensministerium und Land Vorarlberg ist es möglich die Energieberatungen für KMUs, Vereine und kirchliche Organisationen mit bis zu 50% zu fördern. Ausgenommen von der Förderung sind jene Betriebe, die nach EEffG als „große Unternehmen“ eingestuft sind. Grund dafür ist der Umstand, dass diese großen Unternehmen per Gesetz zu Effizienz-Maßnahmen verpflichtet sind, jedoch nur freiwillige Maßnahmen gefördert werden.

Einteilung der Unternehmensgröße nach VollZeitÄquivalenten, Umsatz und Bilanzsumme
KMUundGROSSE_EinteilungNachEEffG

G = Große Unternehmen
M = Mittlere Unternehmen
K = Kleine Unternehmen werden vom Gesetz wie Mittlere behandelt

Jedes Beratungsmodul hat einen Deckel an maximal anerkennbaren Stunden. Gefördert werden die tatsächlich geleisteten Stunden à 80€ (bis zum Deckel) mit dem jeweiligen Fördersatz. Sie bezahlen nach abgeschlossener Beratung den Gesamtbetrag an den Berater und erhalten anschließend die Förderung vom Energieinstitut Vorarlberg ausbezahlt.

WICHTIG:
Damit es zu keinen Wettbewerbsverzerrungen durch Förderungen kommt, muss das EU-Beihilfenrecht eingehalten werden. Darin ist geregelt, dass die positiven Auswirkungen der Beihilfe (z. Bsp. auf die Umweltentlastung) im Vergleich zu den negativen Folgen (z.Bsp. die dadurch erzeugte Wettbewerbsverzerrung) überwiegen müssen. Man unterscheidet zwischen zwei Verordnungen für eine EU-beihilfenrechtskonforme Gewährung von Förderungen:

  1. Nach De-minimis-Verordnung: Diese Verordnung bietet ein vereinfachtes Antrags- und Abrechnungsverfahren für den interessierten Betrieb.
  2. Nach AGVO (Allgemeine GruppenfreistellungsVerOrdnung): für alle aufwändigeren Fälle.

Details zu den Verordnungen finden Sie hier.

Ablauf von der Anmeldung zur Beratung bis zur Förderauszahlung

  1. Sie melden sich mit diesem Anmeldeformular per Fax oder E-Mail beim Energieinstitut Vorarlberg zur Beratung an.
  2. Ihre Anmeldung wird an ein qualifiziertes Partner-Ingenieurbüro, an Ihren Berater, übergeben.
  3. Ihr Berater kontaktiert Sie zur Vereinbarung des Vorort-Termins.
  4. Anschließend erfolgt mit Ihnen gemeinsam die Beratung.
  5. Sie erhalten vom Berater das Beratungsprotokoll und klären allfällige weitere Schritte.
  6. Sie erhalten vom Berater die Rechnung über den vollen Betrag.
  7. Das EIV überweist Ihre Förderung an die von Ihnen angegebene Bankverbindung.

 Das Beratungs-Anmeldeformular finden Sie im Download auf der rechten Seite.