Angefangen hat alles mit lästigen Insekten. Durch eine gute Beratung, kompetente Handwerker und eine Investition in die eigenen vier Wände ist das Haus von Familie Büsel jetzt energieeffizienter und wesentlich komfortabler. Gut angelegtes Geld, wie wir meinen.

Jedes Jahr ziehen wir unter den eingegangenen Kundenbewertungen unserer Partnerbetriebe fünf Gewinner, die als Dank für die Bewertung einen Gutschein für ein romantisches Abendessen im Hotel Krone in Hittisau überreicht bekommen. 
Wir haben die Gelegenheit genutzt und die (Sanierungs-) Geschichten hinter den Bewertungen in einem Gespräch mit den Bauleuten und dem Partnerbetrieb in Erfahrung gebracht.

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Die glücklichen Gewinner bei der Preisübergabe mit ihrem Sanierungsberater Otto Haag und Plattformleiterin Susanna Ajkovic

 

Familie Büsel hatte ein Problem. Die Rollladenkästen ihrer Fenster wurden von Wespen und Hornissen mit Brutkästen verwechselt – scheinbar eigens für sie eingerichtet, und jedes Jahr wurde es schlimmer. Ein gemütliches Sitzen auf der Terrasse war bald ohne Schutzausrüstung nicht mehr möglich. Zugegeben: die ungedämmten Rollladenkästen boten auch wirklich schön Platz für die (an sich geschützten) Insekten. Bei den 26 Jahre alten Fenstern zog es übrigens auch rein, oder raus – je nach Perspektive. Da musste schließlich eine Lösung her.

Was war euer erster Schritt?
Der Kammerjäger. Er empfahl uns jedoch als einzig nachhaltige Lösung etwas mit den Fenstern/Rollläden zu machen. Daraufhin haben wir uns das auch anschauen lassen und mehrere Angebote von Fensterbauern eingeholt. Schließlich haben wir uns für eine lokale Tischlerei mit einem guten Ruf entschieden. Trotz geringem Mehrpreis war es uns wichtig, das regionale Handwerk zu unterstützen und wir schätzen es sehr, einen verlässlichen Ansprechpartner und den Service vor Ort zu haben.

Und wie seid ihr auf Otto Haag als euren Sanierungsberater gekommen (den ihr dann auch bewertet habt)?
Im Gespräch mit dem Fensterbauer kamen wir grundsätzlich auf das Thema Energieverbrauch und da wurden wir schon Neugierig, wie es denn um unser Haus allgemein so steht. Einen Energieausweis brauchten wir sowieso, also haben wir uns gleich zu einer Sanierungsberatung entschieden. Den Otto Haag haben wir als ebenfalls regionalen Sanierungsberater vom Fensterbauer empfohlen bekommen. Es hat sich dann herausgestellt, dass unsere Kinder gemeinsam zur Schule sind und wir uns von dort kennen. Das ist das Schöne, wenn man regional bleibt.

Was war dann deine Aufgabe, Otto?
Ich hab erst mal das ganze Gebäude und die Heizung angeschaut, die Bauteile bewertet und schließlich daraus eine potentielle Energieeinsparung ermittelt samt Handlungsempfehlung. Da das Gebäude in den frühen 1990ern erbaut wurde und schon etwas gedämmt war, bewegt man sich da schon auf relativ hohem Niveau. Da ist von Investitionen in Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit im Verhältnis zur Energieeinsparung eher abzuraten. Erst im Zuge einer sowieso notwendigen Instandhaltung macht das dann Sinn. Bei den Fenstern mit einem Uw-Wert von 3,2 W/m2K und den Rollladenkästen, die eine massive Wärmebrücke darstellten, war die Sache jedoch relativ klar, auch bei der Haustüre. Durch das Erneuern und Nachdämmen des in die Jahre gekommenen Holzschirms im Obergeschoß haben wir es dann sogar noch geschafft, in die Sanierungsförderung vom Bund zu fallen. Das waren dann immerhin zusätzlich 4000 € Förderung für die energetische Verbesserung.

Und wie wohnt es sich jetzt nach der Fertigstellung?
Das Lebensgefühl hat sich tatsächlich verbessert. Die neuen Fenster mit 3-fach Verglasung lassen weder die Kälte noch den Straßenlärm herein. Auch im oberen Geschoß merkt man deutlich, dass es im Sommer nicht mehr so heiß ist, auch wenn die Jalousien oben bleiben. Das ist sehr angenehm. Und wir brauchen jetzt deutlich weniger Öl zum Heizen. Der neue Stückholz-Lehmofen, den wir uns gegönnt haben, hilft da natürlich auch. Jedenfalls sind wir rundum zufrieden. Wir sind sehr gut beraten worden und die Handwerker haben saubere Arbeit geleistet. Wir haben dann noch bei der Firma angerufen und uns persönlich bedankt. Das gehört für uns auch dazu. Und natürlich den Otto im Internet bewertet.

Otto Haag: Ich hab ihnen damals, als ich um eine Bewertung gebeten habe, noch erzählt, dass zwar noch nie jemand von meinen Kunden gewonnen hat. Aber jetzt ist das ja anders.

Noch weitere Pläne oder „fertigsaniert“?
Nicht ganz. Der Fenster- und Haustürtausch, die Nachdämmung der Außenwand und der Lehmofenwaren waren sozusagen die erste Phase. Wie uns Otto empfohlen hat, denken wir in einer weiteren Phase – wenn die Zeit dann gekommen ist – an einen Pumpentausch und den Umstieg auf eine Pelletheizung. Und eventuell an eine Solaranlage. Aber dann sollten wir für die nächsten 30 Jahre unsere Ruhe haben. Ein gutes Gefühl.

Wir danken für das Gespräch und wünschen viel Freude im neu sanierten Haus.