Am Rande von Dornbirn in einer sehr ruhigen Seitenstraße mit Einfamilienhäusern finden wir das Zuhause von Nicolas Geiger. 2014 hat er das kleine aber feine Einfamilienhaus direkt neben seinem Elternhaus erworben. Das 34 Jahre alte Haus hat es ihm angetan, und das, obwohl ihn so manche Sanierungsaufgabe erwartete.

Jedes Jahr ziehen wir unter den eingegangenen Kundenbewertungen unserer Partnerbetriebe fünf Gewinner*innen, die als Dank einen Gutschein für ein romantisches Abendessen im Hotel Krone in Hittisau überreicht bekommen. Dabei nutzen wir die Gelegenheit um die (Sanierungs-) Geschichten hinter den Bewertungen in Erfahrung zu bringen.

Im schattigen Garten des Hauses haben wir es uns hierfür mit Hausherrn Nicolas Geiger und dem bewerteten Partnerbetrieb Sanierungsberater Thomas Fussenegger für das Interview gemütlich gemacht. Mit dabei ist auch Patrick Isele vom Mitgliedsbetrieb Isele Fensterbau GmbH , der schlußendlich den empfohlenen Fenstertausch umgesetzt hat.

Thomas Fussenegger und Patrick Isele mit dem glücklichen Gewinner

Herr Geiger, Sie haben das Haus vor mittlerweile vier Jahren erworben. Von Anfang an war klar, dass diverse Sanierungen notwendig sind. Wie sind Sie an die Sache herangegangen?    

N. Geiger: Ganz genau – es war, trotz des recht guten Zustand des Hauses klar, dass ich in Sanierungen investieren muss. Ich war aber komplett unerfahren in diesen Dingen und wusste nicht so recht, womit ich beginnen soll, was Sinn macht und was ich tun muss, damit die Kosten im Rahmen bleiben.
Der erste Schritt war, dass ich beim Land Vorarlberg wegen einer Förderung angefragt habe und dort hat man mir den Tipp gegeben, dass ich doch am besten einen Sanierungsberater hinzuziehen soll. Das habe ich beherzigt und bin so auf Thomas Fussenegger gestoßen. So konnte ich mir einiges an Zeit und Nerven sparen.

Sicherlich ein sinnvoller Weg. Können Sie uns erzählen, wie Thomas Fussenegger Sie unterstützt hat?

N. Geiger:
Zuerst wurde eine Bestandsaufnahme gemacht und dann hat mir Thomas Sanierungsmöglichkeiten aufgezeigt. Er hat mir empfohlen, zuerst die Gebäudehülle zu optimieren. Ganz konkret habe ich mich schlussendlich für die Fenster entschieden. Aber auch eine PV-Anlage oder ein optimiertes Heizungssystem waren im Gespräch. Das hätte allerdings vorerst den Kostenrahmen gesprengt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Sehr angenehm empfunden habe ich, dass ich einen kompetenten Berater im Hinblick auf die Förderoptimierung an meiner Seite habe. Dank ihm konnte ich gleich mehrere Förderungen in Anspruch nehmen (Anm.: 30 % Landesförderung und Bundesförderung).

Herr Fussenegger, gab es für Sie bei dieser Beratung eine besondere Herausforderung, die es zu meistern galt?

T. Fussenegger: Ja, eine Hürde mussten wir meistern. Um an Förderungen zu kommen, brauchten wir für das Gebäude einen Energieausweis vor und nach der Sanierung. Es waren aber bislang keine Unterlagen vorhanden und es gab auch keine Pläne vom Haus. Somit musste alles neu aufgenommen werden. Glücklicherweise hatte ich vor Kurzem eines der Nachbarhäuser ebenfalls beraten und da alle Häuser hier den selben Grundriss haben, konnte ich den Plan auf Basis dessen erstellen.

Sie haben sich, wie erwähnt, für eine Sanierung der Fenster entschieden und haben hierbei mit dem Lustenauer Fensterbauer Patrick Isele zusammengearbeitet. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

N. Geiger: (lacht) Ich habe insgesamt drei Angebote eingeholt. Für die Firma Isele Fensterbau hat gesprochen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut war und ich sehr schnell einen Termin bekommen habe.
P. Isele: Ja und wir arbeiten auch selbst oft mit Thomas Fussenegger zusammen. Denn es ist uns wichtig, dass unsere Kunden eine gute Förderberatung erhalten.

Hat der Austausch der Fenster reibungslos funktioniert?

P. Isele: Aus unserer Sicht ja und ich hoffe, es passt auch alles für Nikolas (lacht). Wir haben im Juli 2017 den Aus- und Einbau gemacht und konnten in drei Tagen die Arbeiten abschließen. Beim Ausbau der alten Fenster haben wir festgestellt, dass diese eigentlich nur eingeklebt waren und nicht wirklich eine Dichtung hatten. Die Sanierung hat sich somit auf jeden Fall gelohnt.

Wie wir sehen, haben Sie sich für Holz-Alu Fenster entschieden. Warum?

N. Geiger: Eigentlich wollte ich zu Beginn Holzfenster. Das war ich aus meinem Elternhaus so gewohnt. Patrick hat mich aber schlussendlich davon überzeugt, dass eine Holz-Alu Kombination viel pflegeleichter ist und mir länger Freude bereitet.

Sie haben die neuen Fenster nun seit gut einem Jahr. Merken Sie einen Unterschied zu vorher bzw. können Sie jetzt schon Vorteile erkennen?

N. Geiger: Ja auf jeden Fall. Ich musste z. B. die Heizung erst viel später in Betrieb nehmen und auch an den Wintertagen merkte man deutlich, dass es am Abend viel länger wärmer war. Der Schwedenofen musste nicht so oft nachgeheizt werden wie sonst. Auch die Zugerscheinungen waren weg. Ich kann somit ganz konkret Heizkosten sparen.

Würden Sie wieder Sanieren?

N. Geiger: Auf jeden Fall. Aber nur mit einem Sanierungsberater und kompetenten Handwerkern an meiner Seite.

Wir danken für das Gespräch.

 

Hier erfahren Sie mehr über die Plattform Partnerbetrieb  Traumhaus Althaus.

(Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit Julia Weger,  WEGWEISER-Büro für gute Ideen, Schwarzenberg)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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