09MobilitätIn vier Schritten zur nachhaltigen PendlermobilitätVerkehrsgeplagte Gemeinden bzw. Be­triebsareale mit hohem Parkdruck kom­men bei einer aktiven Projektmitwirkung in den Genuss folgender Maßnahmen:Modul 1: AnalyseIm Rahmen der Analyse werden in den Pilotgebieten die jeweiligen Standort­faktoren erhoben, Daten zum aktuellen Mobilitätsverhalten gesammelt und gemeinsam mit den Nutzergruppen Problemstellen und Verbesserungs­potenziale identifiziert.Modul 2: Planung & EntwicklungBasierend auf Analyse­Ergebnissen wer­den gemeinsam mit den Pilotbetrieben, ÖV­Betreibern und Standortgemeinden konkrete Umsetzungsmaßnahmen ge­plant. Dabei wird zum einen auf einen bereits bestehenden Mobilitäts­Werk­zeugkoffer zurückgegriffen. Bei Bedarf werden aber auch neue Maßnahmen und Methoden entwickelt.Modul 3: Umsetzung & AustauschDie Pilotareale werden in der Umset­zung der erarbeiteten Maßnahmen extern begleitet. Gleichzeitig werden auf regionaler und überregionaler Ebene Koordinations­ und Erfahrungsaus­tauschtreffen zwischen Betrieben, Gemeinden und Regionen organisiert und Fachveranstaltungen durchgeführt.Modul 4: Evaluierung/MonitoringBegleitend zu den Analyse­ und Umset­zungsmaßnahmen werden Daten und Kennzahlen erhoben, um den Erfolg der getroffenen Maßnahmen zu erheben und Erkenntnisse über die Wirksamkeit der verwendeten Konzepte und Strategien zu gewinnen.Private PKWs – derzeit das dominante Verkehrsmittel im Pendlerverkehr.ProjektzielEntwicklung und Erprobung von Maßnahmen zur Ökologisierung der Pendler­Mobilität im 4­Länder­EckAngestrebte Ergebnisse• Senkung des Energieverbrauchs• Minderung der Treibhausgas­emissionen• Reduktion von Schadstoffen und LärmbelastungProjektpartner• Energieinstitut Vorarlberg• Kanton St. Gallen• Land Liechtenstein• Landkreis LindauProjektzeitraum 01. 01. 2016 – 31. 12. 2018Projektbudget540.000 EuroEinstieg bis Mitte 2016 möglichZentraler Träger ist in Vorarlberg das Unternehmens netzwerk Wirtschaft MOBIL, das im Zuge der Projektlaufzeit durch zwei bis drei zusätzliche Betriebe erweitert werden kann. Kooperations­partner sind der Verkehrsverbund Vorarlberg, die Gemeinde Lustenau und Feldkirch, sowie das Land Vorarlberg mit der Initiative „Vorarlberg MOBIL“.Bis spätestens Juni 2016 besteht die Möglichkeit für weitere Partner (Gemeinden, Betriebe, Betriebsgebiete) ins Projekt einzusteigen und von den Umsetzungsaktivitäten und Erfahrungen des Projekts zu profitieren. Interessenten können sich gerne beim Energie institut Vorarlberg bei Martin Reis ( martin.reis@energieinstitut.at ) melden.
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