30 Jahre Ökoprofit – Energieinstitut Vorarlberg erneut zertifiziert
Ende Mai feierte Ökoprofit nicht nur sein 30‑jähriges Jubiläum – bei der jährlichen Zertifizierungsveranstaltung wurden die Ökoprofit-Zertifikate an 212 heimische Betriebe verliehen. Selbstverständlich war auch das Energieinstitut Vorarlberg wieder mit dabei.
Mit den im Jubiläumsjahr 212 zertifizierten Betrieben und rund 30.000 Mitarbeiter*innen ist Ökoprofit das am weitesten verbreitetste Umweltmanagement-System in Vorarlberg. Die teilnehmenden Betriebe setzen sich für Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz in ihrem Unternehmen ein.
ÖKOPROFIT bietet einen strukturierten Rahmen, um unsere Umweltleistung laufend zu verbessern, Ressourcen effizient einzusetzen und gemeinsam mit anderen Vorarlberger Betrieben voneinander zu lernen.
Ariane Weifner, Mitglied im Ökoprofit-Team des Energieinstitut Vorarlberg
Und so engagiert sich das Energieinstitut Vorarlberg (ein Auszug):
- Der Wärmebedarf wird seit zwei Jahren vollständig durch erneuerbare Energieträger über den Anschluss an die Nahwärme gedeckt.
- Dienstwege legen die Mitarbeiter*innen mit Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem elektrischen Dienstauto zurück.
- Zusätzlich stehen Carsharing-Fahrzeuge und seit kurzem auch eine Fahrrad-Sharing-Station zur Verfügung.
- Jährlich wird im Energieinstitut Vorarlberg ein "Ökoprofit-Award" für die beste interne Umweltmaßnahme vergeben und gemeinsam mit der Sieger*in umgesetzt.
Über Ökoprofit
Ökoprofit ist ein praxisorientiertes Umwelt- und Klimamanagementprogramm, das Unternehmen unterstützt, Ressourcen effizient zu nutzen, Energie zu sparen, Abfälle zu reduzieren und die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern – und gleichzeitig Kosten zu senken. Die Betriebe erfassen ihre Energiekennzahlen und entwickeln konkrete Maßnahmen, die nach erfolgreichem Audit mit dem Ökoprofit-Zertifikat, einem anerkannten Qualitätssiegel für nachhaltiges Wirtschaften, ausgezeichnet werden.
Sie wollen auch Ökoprofit-Betrieb werden?
Nützliche Informationen zum Programm erhalten Sie Sie hier. Oder im Interview mit Koordination Verena Lässer-Kemple.