Im Unternehmen Geld sparen mit dem 15-Minuten-Lastprofil
Mit wenigen Klicks können Sie die Grundlagen für die Stromkostenoptimierungen in Ihrem Unternehmen aktivieren.

In wenigen Wochen wird die Novelle des ElWG (Elektrizitätswirtschaftsgesetz) gültig werden. Dadurch ändern sich die Kosten für ihren Strombezug, aber auch jene für den Verkauf ihres Stromes, z. Bsp. aus ihrer Photovoltaik-Anlage.
Kennen Sie das Lastprofil Ihres Stromverbrauchs?
Um unter den neuen Rahmenbedingungen für Ihr Unternehmen die wirtschaftlichste Situation zu gestalten, wird jede Energieberater*in immer nach dem sogenannten "Lastprofil" fragen. Das Lastprofil ist der zeitliche Verlauf ihres Stromverbrauchs und ist am aussagekräftigsten, wenn es über einen langen Zeitraum vorliegt – ein ganzes Jahr wäre optimal.
Schalten Sie die 15-Minuten-Aufzeichnung jetzt ein
Bei Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von über 100.000 kWh wird das Lastprofil in der Regel automatisch aufgezeichnet. Alle kleineren Stromverbraucher müssen diese genaue Methode der Dokumentation erst freischalten.
Wir empfehlen die 15-Minuten-Aufzeichnung jetzt sofort zu aktivieren. Ein Jahr später verfügen Sie dann über ein komplettes Jahresprofil als exakte Grundlage für ihre Optimierung.
Und so geht's:
- Smart Meter prüfen: Wenn Sie einen Smart Meter besitzen, können Sie die 15-Minuten-Werte einschalten.
- Wählen Sie einen der zwei möglichen Wege:
- über den Netzbetreiber ist die Freischaltung immer möglich. Beispiel, wenn sie im Netz der VKW Netz AG sind:
1. Registrierung im Webportal
2. Die 15-Minuten-Werte aktivieren (Smart Meter Plus (Opt-in)
- über den eigenen Stromlieferanten
Beispiel: VKW Kunden
1. Registrierung im Webportal
2. Unter "Energie-Monitor" die Viertelstundenwerte anfordern anklicken
- über den Netzbetreiber ist die Freischaltung immer möglich. Beispiel, wenn sie im Netz der VKW Netz AG sind:
Antworten, die nur mit 15-Minuten-Lastprofil möglich sind
Der zeitliche Verlauf ihres betrieblichen Stromverbrauchs (das Lastprofil) kann in einer Beratung über den zeitlichen Verlauf der Stromerzeugung der PV-Anlage gelegt werden. Liegen beiden Verläufe vor, so können die folgenden wirtschaftlichen Optimierungen geprüft werden:
- Wie groß müsste ein Batteriespeicher sein, um optimal zur PV-Anlage zu passen und höchste Wirtschaftlichkeit zu erzielen?
- In welchem Ausmaß können mit der Batterie durch Peak-Shaving Kosten gespart werden?
- Soll und kann PV-Strom in e-Fahrzeugen (ePKW, eLKW, eNutzfahrzeuge) gespeichert werden?
- Ist eine Teilnahme an einer Energiegemeinschaft ein wirtschaftlicher Vorteil?
- Ist es sinnvoll ältere betriebliche Anlagen auf Strom umzustellen, damit der Stromüberschuss der PV-Anlage selber genutzt wird (hoher Eigenverbrauch ist immer gut für die Wirtschaftlichkeit)?
- Mit welcher Strategie soll zu welcher Tageszeit Strom zugekauft oder eingelagert oder verkauft werden, um wirtschaftlichen Betrieb zu erlangen?
Durch die Einführung der dynamischen Einspeisetarife in Österreich können die obigen Antworten nur noch dann abgesichert gegeben werden, wenn ein Lastprofil vorliegt.
Anmelden zur Beratung zum Stromsparen
Sie suchen konkrete Stromsparvorschläge in ihrem Unternehmen? Informieren Sie sich hier über die geförderten Beratungen!