Frische Ideen für die Sanierung in Dornbirn
Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten Anfang Juli die Gelegenheit, sich beim Sanierungsspaziergang in der Pionierstadt Dornbirn über gelungene Sanierungsprojekte und aktuelle Förderungen zu informieren.
Was tun mit dem Haus der Oma? Wie schaffe ich neuen Wohnraum für die Kinder? Oft bietet ein bestehendes Gebäude auch die Chance, Platz für die nächste Generation zu schaffen und gleichzeitig schon heute an die eigenen Wohnbedürfnisse im Alter zu denken. Welche Möglichkeiten eine gelungene Sanierung bietet, wurde beim Sanierungsspaziergang in der Pionierstadt Dornbirn gemeinsam mit dem Energieinstitut Vorarlberg anhand zweier eindrucksvoller Praxisbeispielen - mit den Architekt*innen und Bauleuten direkt vorOrt demonstriert.
Praxisnahe Lösungen aufzeigen
Der Sanierungsspaziergang soll deutlich machen, welch großes Potential auch in älteren Gebäuden steckt. Durch eine sorgfältige Sanierung lassen sich Energieverbrauch und CO₂-Emissionen reduzieren, wertvolle Bausubstanz erhalten und sind bei guter vorrausschauender Planung meist auch die wirtschaftlichere Lösung im Vergleich zu einem Neubau. Gleichzeitig bot die Veranstaltung auch Raum für den Austausch mit Fachleuten sowie den Eigentümerinnen und Eigentümern der besichtigten Gebäude, die ihre Erfahrungen aus erster Hand weitergaben.
Im Anschluss an die Vorträge führte ein Rundgang zu zwei beispielhaften Gebäuden: einem sanierten Einfamilienhaus aus den 1960er-Jahren sowie einem ehemaligen dreigeschossigen Wohnhaus mit Stall, das zu einem modernen Mehrgenerationenhaus umgebaut wurde. Die beiden Projekte zeigen, wie sich bestehende Bausubstanz an heutige Wohnbedürfnisse und energetische Anforderungen anpassen lässt.
Wertvolle Anregungen für eigene Vorhaben
Viele der Teilnehmer*innen nahmen wertvolle Anregungen für eigene Vorhaben mit – von praktischen Erfahrungen aus erster Hand bis hin zu Informationen über aktuelle Förderungen, die den Einstieg in ein Sanierungsprojekt erleichtern können. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, mit den Fachleuten und Bauleuten ganz unkompliziert persönlich ins Gespräch zu kommen.
Begleitung durch Sanierungslots*innen
Sanierungslots*innen wie die Architekten Andrea Vogel-Sonderegger und Benjamin Miatto begleiten Hausbesitzer*innen Schritt für Schritt von der ersten Idee bis zur Umsetzung der Sanierung. Bauen im Bestand und das Sanieren von Altbauten sind herausfordernde Themen. Dabei sind individuelle Lösungen gefragt, die neben der baulichen und rechtlichen Situation auch zu den aktuellen und künftigen Bedürfnissen der Bewohner*innen passen. Bauleute werden dabei bei der Planung und Bauphase dabei unterstützt, aus den vielfältigen Möglichkeiten den für ihre Bedürfnisse passenden Sanierungsweg zu finden.
Erfolgreiche Sanierungsbeispiele
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Das Beispiel eines Einfamilienhauses aus den 1960er-Jahren zeigt, wie sich ältere Bestandsgebäude nachhaltig sanieren lassen. Architektin Andrea Vogel-Sonderegger und die Bauherren informierten vor Ort, wie technische, bauliche und rechtliche Herausforderungen gemeistert wurden. |
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Das Veranstaltungsformat "Sanierungsspaziergänge" wird seit 2024 vom Energieinstitut Vorarlberg in Kooperation mit den e5-Gemeinden organisiert. Die Veranstaltungsreihe soll dem wachsenden Interesse an zukunftsfähigem Bauen und Sanieren von Bürger*innen in der Region Rechnung tragen.
Viele weitere inspirierende Beispiele für Sanieren im Bestand gibt es in der Sanierungsgalerie - mit detaillierten Beschreibungen, Fotos und Dokumentationen.












