Hier bekommen Sie einen Überblick zu den Förderungen die Sie in Vorarlberg für die Errichtung einer thermischen Solaranlage erhalten können. Thermische Solaranlagen können einen Großteil Ihrer Warmwassererzeugung abdecken oder unterstützen Ihre Heizung.

Derzeit gibt es für thermische Solaranlagen in Vorarlberg folgende Förderungen:

 

Energieförderung Land Vorarlberg

Thermische Solaranlagen werden vom Land Vorarlberg im Rahmen der Energieförderung gefördert.

Hier sind die wichtigsten Eckdaten zusammengestellt.

Unterschieden werden folgende Ausführungen der Solaranlagen:

  • Anlagen zur Warmwasserbereitung mit einem Deckungsanteil von mindestens 60 %
  • Anlagen zur Heizungsunterstützung mit einem Deckungsgrad Gesamt von mindestens 30 %
  • Anlagen zur Heizungsunterstützung mit einem Deckungsgrad Gesamt von mindestens 50 %

Wie hoch der Deckungsanteil ist, wird mit einer Simulationsberechnung belegt.

Zusätzlich sind mehrere Kriterien an die technische Ausführung vorgegeben.

  • Die Solaranlage muss mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein.
  • Die Leitungen im Außenbereich sind mit mindestens der Rohrnennweite zu dämmen und mit einer geeigneten Ummantelung dauerhaft zu schützen.
  • Weitere Kriterien können Sie der Energieförderrichtlinie entnehmen. (Siehe rechts im Downloadbereich)

Der Förderantrag kann bis 6 Monate nach der Inbetriebnahme beim Land Vorarlberg eingereicht werden.

Bei der Förderhöhe wird unterschieden zwischen Basisförderung, Bonusstufe 1 und Bonusstufe 2.
Die Bonusstufen können bezogen werden, wenn das Gebäude die vorgegebenen Heizwärmebedarf-Grenzwerte (HWB) unterschreitet.
Für Neubau und Altbau gelten unterschiedliche HWB-Grenzwerte.
Beim Altbau wird für die Basisförderung kein HWB-Grenzwert vorgegeben.

Für Altbauten die mindestens 20 Jahre alt sind, gibt es einen zusätzlichen Förderbonus.
Im Neubau erhalten Solaranlagen für Warmwasser mit einem Deckungsgrad von 60% keine Förderung, wenn sie mit einem fossilen Heizungssystem, wie Erdgas- oder Öl-Heizungen, kombiniert werden.

Förderhöhen für Eigenheime bis maximal 2 Wohneinheiten:

Warmwasser mind. 60 % Deckungsgrad

Förderstufe Heizwärmebedarf Neubau Heizwärmebedarf Altbau Förderhöhe maximale Förderung
Basisförderung Baurecht kein Grenzwert € 1.500 25 %
Bonusstufe 1 max. 30 max. 50 € 2.000 30 %
Bonusstufe 2 max. 24 max. 30 € 2.500 35 %

Förderbonus bei Altbauten die mindestens 20 Jahre alt sind und einer Warmwasserdeckung von 60% erhalten zusätzlich € 500,-

Heizungsunterstützung mit Solarer Deckungsgrad Gesamt min. 30 %

Förderstufe Heizwärmebedarf Neubau Heizwärmebedarf Altbau Förderhöhe maximale Förderung
Basisförderung Baurecht kein Grenzwert € 2.000 25 %
Bonusstufe 1 max. 30 max. 50 € 2.500 30 %
Bonusstufe 2 max. 24 max. 30 € 3.000 35 %

Förderbonus bei Altbauten die mindestens 20 Jahre alt sind und einer Gesamtdeckung von 30% erhalten zusätzlich € 1.000,-

Heizungsunterstützung mit Solarer Deckungsgrad Gesamt min. 50 %

Förderstufe Heizwärmebedarf Neubau Heizwärmebedarf Altbau Förderhöhe maximale Förderung
Basisförderung Baurecht kein Grenzwert € 3.000 25 %
Bonusstufe 1 max. 30 max. 50 € 3.500 30 %
Bonusstufe 2 max. 24 max. 30 € 4.000 35 %

Förderbonus bei Altbauten die mindestens 20 Jahre alt sind und einer Gesamtdeckung von 50% erhalten zusätzlich € 1.500,-

Förderhöhen für Mehrwohnungshäuser ab 3 Wohneinheiten:

Bei Mehrwohnungshäusern gelten die gleichen HWB-Grenzwerte wie bei den Eigenheimen.
Die Förderhöhe ergibt sich aus dem Sockelbetrag je Gebäude und dem Förderbetrag je Wohneinheit.

Details zu den Solarförderungen können Sie der Energieförderrichtlinie hier im Downloadbereich entnehmen
oder direkt von der Homepage des Land Vorarlberg unter www.vorarlberg.at – Förderung thermischer Solaranlagen.

 

Solaranlagenförderung vom Bund

Alle weiteren und detaillierten Informationen finden Sie unter Aktuelle Förderungen des Klima- und Energiefonds (KLIEN)

 

Solaranlagenförderung der Gemeinde

Viele Gemeinden fördern zusätzlich zur Landesförderung die Errichtung thermischer Solaranlage.

Die Förderhöhe und die Bedingungen sind in jeder Gemeinde unterschiedlich.
Details erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde oder hier.