Seit seiner Gründung im Jahr 1985 bildet, berät und forscht das Energieinstitut Vorarlberg für sinnvollen Energieeinsatz und erneuerbare Energieträger. Auch 2021 setzt das Institut seinen Schwerpunkt darauf, Privatpersonen, Unternehmen und die öffentliche Hand auf dem Weg zur Energieautonomie hilfreich zur Seite zu stehen.

Rückgrat dazu sind die zahlreichen und vielfach kostenlosen Beratungsangebote für Privatpersonen und Unternehmen. Sie helfen bei nachhaltigen Entscheidungen rund um Wohn- oder Betriebsgebäude, die lange Halbwärtszeiten haben.

Raus aus Öl-Beratungen weiter kostenlos

Ein Fokus dabei liegt laut Energieinstituts-Obmann Johannes Rauch darauf, die zahlreichen Förderungen von Bund, Land und Gemeinden abzuholen, die für zukunftsfähige Entscheidungen gewährt werden. Deshalb werden auch 2021 die Beratungen rund um den Ersatz von Ölheizungen in Wohn- und Betriebsgebäuden verstärkt und durch die Förderung des Landes weiterhin kostenlos angeboten, ergänzt der Landesrat.

Energieberatung war 2020 so gefragt wie noch nie

Zusammen mit der Photovoltaik-Beratung haben die Ölkessel-Beratungen im vergangenen Jahr trotz Corona-Einschränkungen zu einem Allzeit-Beratungshoch geführt, verrät Energieinstituts-Geschäftsführer Josef Burtscher. Insgesamt wurde die Energieberatung im vergangenen Jahr rund 2.500 Mal in Anspruch genommen.

In vielen Fällen folgt der Beratung auch eine Umsetzung, wie regelmäßige Befragungen der Beratungskunden ergeben. „Mit seiner zielgerichteten Expertise ist das Energieinstitut Vorarlberg deshalb auch ein engagierter und wichtiger Partner auf dem Weg zur Energieautonomie,“ hält Landeshauptmann Markus Wallner fest und sieht die 800.000,- Euro des Landes gut investiert.

Veranstaltungen und kostenlose Online-Werkzeuge

Denn neben der individuellen Beratung bietet das Energieinstitut weitere Hilfestellungen im Rahmen von Veranstaltungen oder kostenlosen Online-Services an.

Über 100 Veranstaltungen im Jahr vermitteln Kindern und Jugendlichen, Bauleuten und Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Verwaltung hilfreiches Wissen.

Kostenlose Online-Werkzeuge vom Elektromobilitätsrechner bis zur Strom-Unabhängigkeits-Simulation helfen Privatpersonen und Bauprofis bei Investitionsentscheidungen in Gebäude oder Fuhrpark. Und im Web finden Interessierte auf über 1.000 Seiten Hilfreiches rund um ihren Beitrag zur Energieautonomie.

2021 werden spannende Weichen gestellt

Auf Bundesebene werden heuer spannende Weichen gestellt, die den Ausbau und die Nutzung nachhaltiger Energieträger in Österreich deutlich voranbringen sollen. Vor allem die haushaltsübergreifende Produktion und Nutzung von Strom aus Sonnenergie oder Biomasse wird bedeutend erleichtert und gefördert werden. So bereitet sich das Energieinstitut laut Geschäftsführer Burtscher bereits intensiv darauf vor, Privatpersonen und Unternehmen beim Nützen der daraus entstehenden Chancen engagiert unter die Arme zu greifen.

Die hilfreichen Online-Werkzeuge für Profis und Privatpersonen vom Vollkostenvergleich von Heizsystemen über die Rentabilität von PV-Batteriespeichern bis hin zum E-Mobilitätsrechner finden sich unter: www.energieinstitut.at/werkzeugkasten

Der Bau- und Sanierungstreff ist eine von zahlreichen Veranstaltungen, auf der sich Bauleute rund um nachhaltiges Bauen und die Nutzung von Biomasse, Sonne und Erdwärme informieren können.

 

Ob im Energieinstitut, vor Ort bei den Bauleuten oder auf der Baumesse com:bau: Das Energieinstitut Vorarlberg berät produktneutral rund um nachhaltiges Bauen und die Nutzung von Biomasse, Sonne und Erdwärme.

 

Das Energietelefon im Energieinstitut Vorarlberg ist Ihr erster Ansprechpartner in Förder- und Energiefragen rund ums Bauen, Sanieren und Wohnen!

Am Energietelefon helfen die Expertinnen und Experten der Energieberatung kostenlos und produktneutral.

 

Zukunftsfähige Lösungen, aktuelle Förderungen und hohe Wirtschaftlichkeit spielen bei der Beratung von Unternehmen eine große Rolle.

 

Im Rahmen von „Energieautonomie begreifen“ kommen jährlich über 2.000 Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 18 altersgerecht mit Nachhaltigkeit, Naturwissenschaft und Technik in Berührung.

Bildnachweis: Bild 4 und 5 Markus Gmeiner.

Zuletzt aktualisiert am 23. Januar 2021