„All in“, sagt die i+R Gruppe beim Thema Nachhaltigkeit

Live im Betrieb erfahren die Besucher*innen bei der i+R Gruppe in Lauterach, wie weit ein Unternehmen kommen kann, wenn man Nachhaltigkeit richtig ernsthaft betreibt.


Die i+R Gruppe legte in den vergangenen 10 Jahren eine beachtliche Bilanz hin. Das Personal hat sich verdoppelt! Als Unternehmensgruppe, die selber die Lösungen für energieeffiziente Gebäude, für Heizen und Kühlen anbietet, wurde von den Eigentümern beschlossen: „Was wir unseren Kunden:innen anbieten, das müssen wir selber vorleben. Und zwar konsequent!“ Reinhard Schertler, einer der Eigentümer der i+R Gruppe, beschreibt den Besucher*innen das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensgruppe und am Campus Lauterach.

Zusammengefasst unter dem Begriff „Ökologische Erneuerung“ ist ein Vorzeigebetrieb entstanden, von dem man lernen kann, an welchen 1000 Schrauben gedreht werden muss, um Nachhaltigkeit aktiv zu leben.

 

Nachverdichtung und Lehrlingsbaustelle

Zunächst einmal muss ein energieeffizientes Gebäude entstehen, dass die steigende Anzahl von Mitarbeitenden beherbergen kann. Am i+R Campus in Lauterach ist dafür das Baulogistikzentrum in Holzleichtbauweise aufgestockt worden. i+R Projektumsetzer Martin Epp berichtet vom Nachverdichtungsprojekt in Planung und Bauphase. Auch davon, dass existierende Materialien wieder verwendet werden konnten. Die Live im Betrieb Teilnehmer*innen sind nun die ersten Gäste, die sich vom Ergebnis selbst überzeugen können.

Auch die Bedeutung von selbst ausgebildeten Lehrlingen kommt zur Sprache, wenn man morgen gute Facharbeiter beschäftigen will. So errichten die i+R Baulehrlinge derzeit ihre neue Lehrwerkstatt als Anbau selbständig und lernen früh, was es heißt, Schnittstellen zwischen den Gewerken zu klären und Verantwortung zu übernehmen.

Paralleles Laden von bis zu 27 E-Autos durch Lastmanagement ermöglicht

Am i+R Campus in Lauterach spielt in den letzten Jahren Mobilität eine sehr bedeutende Rolle. So wurde einerseits die Elektrifizierung des Fuhrparks konsequent vorangetrieben. Andererseits wurde im letzten halben Jahr auch in den Ausbau der dafür nötigen E-Ladeinfrastruktur investiert. Mittels Lastmanagement kann die verfügbare Leistung optimal verteilt und Leistungsspitzen vermieden werden. Johannes Traxler, Nachhaltigkeitsmanager der i+R Gruppe, lässt die Besucher*innen an seinen Erfahrungen teilhaben.

Mobilität ist jedenfalls die größte Herausforderung, weshalb bereits etliche Maßnahmen umgesetzt worden sind. Hören Sie von Sharing-Fahrrädern und dem Mittags-Foodtruck, der bewirkt, dass Mitarbeitende auch ohne Autofahrt ein Mittagessen bekommen.

Messbare Reduktion von Energie und CO2

Traxler kann den Erfolg in Zahlen gießen. Welchen CO2 Ausstoß hat ein Unternehmen, das konsequent in unzähligen Schritten seinen ökologischen Fußabdruck verkleinert? Er berichtet von vielfältigen Energieeffizienzmaßnahmen: wie der Umstellung auf LED, die Optimierung des Serverraums und der Energieerzeugung mittels PV-Anlage. Und wir bekommen die interne App vorgestellt, mit der alle 1.200 Mitarbeitenden über Unternehmens-News informiert werden und im Öko-Blog von umweltfreundlichen Projekten erfahren  – auch jene Mitarbeiter*innen die an den vielen Nebenstandorten oder auf den Baustellen ohne Computer arbeiten.

Johannes Traxler endet mit einem Ausblick über die nächsten Projekte. Denn es gibt noch viel zu tun!

Referenten

Reinhard Schertler
Geschäftsführer und Eigentümer
i+R Gruppe

Martin Epp
Bereichsleiter
i+R Bestandsbau

Johannes Traxler
Nachhaltigkeitsmanager
i+R Gruppe

Fotonachweis Reinhard Schertler: Markus Gmeiner

 

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Plattform Partnerbetrieb Traumhaus Althaus durchgeführt. i+R Bestandsbau ist seit mehreren Jahren Fördermitglied beim Netzwerk Partnerbetrieb Traumhaus Althaus. 

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Teilnahme ist dank der Unterstützung von Land Vorarlberg und des Ministeriums für Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie kostenlos.