Wir freuen uns sehr, dass die engagierte und profunde Arbeit unserer Kollegin Monika Forster für die Energieregion Vorderwald vom Klima- und Energiefonds mit der Auszeichnung zur “KEM-Managerin des Jahres” quasi geadelt wurde.

Vor etwa zehn Jahren haben wir gemeinsam mit den Vorderwälder Gemeinden die Energieregion Vorderwald gegründet. Die Gründung war verbunden mit Fördermitteln des Klima- und Energiefonds, der mit der Förderzusage die Schaffung nachhaltiger personeller Strukturen zur Betreung der Region gefordert hat. Für diese Aufgabe haben wir mit Monika Forster eine in der Regionalentwicklung fachkundige neue Kollegin gewinnen können.

Und sie hat in den letzten zehn Jahren in der Region gemeinsam mit engagierten Akteurinnen und Akteuren in den Gemeinden, in der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft nachhaltig zu einer zukunftsfähigen Entwicklung der Region beigetragen.

Davon zeugen zahlreiche kleine und große Projekte von “Gut – genug” bis zum Modellversuch “Paris – Vorderwald”, der im Zuge von Monikas Auszeichnung zum KEM-Projekt des Jahres 2020 in Österreich gewählt wurde. Details zu beiden Auszeichnungen finden Sie auf der Website des Klima- und Energiefonds.

Wirksame Entwicklung dank langfristiger Förderprogramme

Monika freut sich naturgemäß über die Auszeichnung und sieht in ihr auch den Erfolg langfristig angelegter Förderprogramme: “Die Förderschiene Klima- und Energiemodellregionen zeigt das große Entwicklungspotential, wenn Fördermittel langfristig und planbar zur Verfügung stehen. Mit dieser Unterstützung und dank der vielen engagierten Personen im Vorderwald lassen sich Dinge umsetzen, die sonst schwierig bis kaum machbar sind. Außerdem hat sich durch die kontinuierliche Arbeit die energiepolitische Diskussion von der Harmonisierung kommunaler Energieförderungen hin zu ganzheitlichen Ansätzen verschoben, die zum Beispiel Konsumverhalten und Wirtschaftsweisen miteinbeziehen.”

Dafür gibt's Blumen vom Chef: Monika Forster ist KEM-Managerin des Jahres 2020 und Energieinstituts-Geschäftsführer Josef Burtscher freut sich mit.

Dafür gibt’s Blumen vom Chef: Monika Forster ist KEM-Managerin des Jahres 2020 und Energieinstituts-Geschäftsführer Josef Burtscher freut sich mit.

Wer oder was sind die KEM-Manager*innen?

Grundvoraussetzung für die Förderung als Klima- und Energie-Modellregion (KEM) in Österreich ist die Benennung und Freistellung einer Person, die sich um das Aufgleisen, Umsetzen und Evaluieren von Nachhaltigkeitsprojekten in der Region kümmert: die sogenannten KEM-Manager*innen. Monika Forster ist eine von knapp 100 KEM-Manager*innen in Österreich und seit 2010 beim Energieinstitut Vorarlberg für dieses Aufgabe angestellt.

Die Energiemodellregion Vorderwald

wurde 2010 vom Energieinstitut gemeinsam mit den Gemeinden Doren*, Hittisau*, Krumbach*, Langenegg*, Lingenau, Riefensberg, Sibratsgfäll und Sulzberg* gegründet mit dem Ziel, gemeindeübergreifend und forciert zur Energieautonomie beizutragen. *Fünf der acht Gemeinden nehmen auch erfolgreich am e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden teil.

Hier geht’s zur Website der Energieregion Vorderwald.