Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit
Der Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit wird an Projekte vergeben, die sich gleichermaßen durch ihren architektonischen Wert und ihre ökologisch, energetisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Qualität auszeichnen.
Ausschreibung und Verleihung
Die Ausschreibung des Staatspreises erfolgt im Rahmen von klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK). Die Basis für die qualitative Bewertung der eingereichten Projekte bildet neben der architektonischen Analyse der klimaaktiv Gebäudestandard für nachhaltiges Bauen und Sanieren. Die wichtigsten Kriterien dieses im Bereich Klimaschutz wohl anspruchsvollsten Gütesiegels Europas betreffen Standort und Infrastruktur, Energie und Versorgung, Baustoffe und Konstruktion sowie Komfort und Raumluftqualität.
Das große Echo und die rege Beteiligung beim Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit zeigten einmal mehr die Vorreiterrolle Österreichs im Bereich des innovativen und nachhaltigen Bauens. Das wird auch durch die hohe Dichte an Vorzeigebauten im internationalen Vergleich bestätigt.
In den vergangenen Jahren hat sich nicht nur die Bautechnik weiterentwickelt, es ist auch der Wille größer geworden, eine energieeffiziente Baukultur einer breiteren Öffentlichkeit vertraut und nutzbar zu machen. Diese Entwicklung wird mit dem österreichischen Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit gefördert und unterstützt, indem über das geforderte Mindestmaß hinausgehenden Leistungen für eine zeitgemäße und zukunftsfähige Architektur besonders honoriert und Bauschaffende zu Weiterentwicklungen und Innovationen in den kommenden Jahren ermutigt werden.
Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit
"Architektur hat das Potenzial, zum Angelpunkt der gesellschaftlichen Transformation in Richtung einer zukunftsfähigen Gesellschaft und Lebensform zu werden. Über die Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung katapultieren sich die ArchitektInnen zurück in das Zentrum gesellschaftlicher Relevanz."
Roland Gnaiger, Staatspreisbeauftragter