Den eigenen Strom am Dach zu erzeugen ist eine tolle Sache mit vielen ökologischen und ökonomischen Vorteilen. Zu diesem Schluss kam auch Rudi Abbrederis-Fritsch. Er ließ sich auf seinem Garagendach eine 4,86 kwP PV-Anlage installieren und ist vom Ergebnis rundum begeistert.

Jedes Jahr ziehen wir unter den eingegangenen Kundenbewertungen unserer Partnerbetriebe fünf Gewinner*innen, die als Dank einen Gutschein für ein romantisches Abendessen im Hotel Krone in Hittisau überreicht bekommen. Dabei nutzen wir die Gelegenheit um die (Sanierungs-) Geschichten hinter den Bewertungen in Erfahrung zu bringen. Diesmal haben uns Rudi Abbrederis-Fritsch und PV-Spezialist Matthias Lins von unserer Mitgliedsfirma Lins dach & fassade berichtet, wie es zur Installation der PV-Anlage kam und wie zufrieden sie damit sind.  

Herr Abbrederis-Fritsch, wir sitzen hier vor Ihrem Haus und blicken auf ein 4,86 kwP PV-Anlage am gegenüberliegenden Garagendach. War für Sie schon immer klar, dass Sie Ihren Strom einmal selbst erzeugen möchten?

R. Abbrederis-Fritsch: Ja. Das Thema stand schon immer im Raum, aber es war nie die Zeit es anzugehen. Im letzten Jahr hat es sich dann sehr gut gefügt. Wir hatten einen Schaden am Dach, und da die Firma Lins bereits beim Bau unser Dach eindeckte, war es naheliegend, dass wir uns an sie wandten. Da wusste ich noch gar nicht, dass sie auch PV-Anlagen machen. Im Gespräch sind wir dann draufgekommen und da war für mich gleich klar, dass wir beide Sachen – Reparatur und Installation der PV-Anlage – gemeinsam angehen.

M. Lins: Und auch die damalige Fördersituation war ausschlaggebend dafür, dass ihr gleich losgelegt habt. Denn ihr seid ja noch ins alte System gerutscht. Da war es noch etwas einfacher. Der Elektriker hat das Ansuchen für die Förderung gestellt und die Zusage ist ratzfatz gekommen.

Die Anlage ist südseitig ausgerichtet, hin zur Übersaxner Kirche und am Hang, auf den wir gerade blicken, stehe einige sehr schöne, imposante Bäume. Stören diese nicht?

 R. Abbrederis-Fritsch: Nein gar nicht. Bei so einem Traumwetter wie jetzt produzieren wir 25 – 30 kwh. Das ist ausgezeichnet. Auch der Kamin am Dach macht kein Problem. Dieser wirft keinen Schatten, und da wir dort auch nicht heizen, passt das sehr gut. Dennoch ist es im Winter manchmal nicht so optimal. Gerade wenn es sehr kalt ist und viel Schnee liegt.

M. Lins: Klar, der Winter ist so eine Sache. Wenn Schnee liegt, ist es besonders wichtig, dass der vom Dach runterkommt. Nur dann kann die Anlage arbeiten. Eines möchte ich auch noch zum Thema Kamin sagen: Sollte neben der Anlage ein aktiver Kamin sein, muss man sehr gut darauf achten, dass die Anlage immer wieder gereinigt wird. Durch das Verrußen kann die Förderleistung nämlich stark reduziert werden.

Ich sehe gerade, dass Sie die Daten der Anlage am Handy einsehen können. Können Sie uns dazu ein wenig mehr erzählen?

 R. Abbrederis-Fritsch: Das ist eine ganz tolle Sache. Mit der „Fronius“-App (Anm.: App des Wechselrichterproduzenten), kann ich jederzeit kontrollieren, wie viel Strom die Anlage gerade produziert. Und nicht nur dass, ich sehe auch, wie viel Tonnen CO2 wir schon einsparen konnten. Aktuell sind es 1,5 Tonnen. Das entspricht rund 9.994 Auto-Kilometern oder 38 Bäumen.

Glauben Sie, dass sich die Anlage rentiert?

 R. Abbrederis-Fritsch: Davon bin sich überzeugt. Meine Erwartung ist, dass wir rund die Hälfte an Stromkosten einsparen. Eine erste, genauere Einschätzung kann ich aber erst geben, wenn wir im nächsten Jahr die erste Ganzjahresstromrechnung vergleichen können.

Wie zufrieden waren Sie mit den Leistungen der Firma Lins?

 R. Abbrederis-Fritsch: Was für eine Frage! Da habe ich eigentlich nur Gutes zu berichten. Von Anfang an hat alles wunderbar geklappt. Was mich besonders begeistert hat und mich schlussendlich auch zum Kauf der PV-Anlage bewegt hat, war die sehr kompetente Beratung. Mir wurde alles sehr genau und für einen Laien absolut verständlich erklärt und ich hatte das Gefühl ich weiß, worauf ich mich einlasse. Auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Dachdecker und Elektriker hat mich begeistert.

M. Lins: Ja, wir bauen auch rund 20 Anlagen im Jahr. Da sind wir natürlich schon geübt. (lacht). Die Zusammenarbeit mit den Elektrikern ist für uns sehr wichtig. Denn nur im Team und mit gut verteilten Kompetenzen können wir qualitativ hochwertige Leistungen für unsere Kunden erbringen.

Herr Lins, was bedeutet so ein positives Feedback für Sie?

M. Lins: Uns freut es natürlich sehr, wenn wir positive Rückmeldungen bekommen. Allerdings sind alle Feedbacks für uns wichtig. Denn nur so können wir uns ständig weiterentwickeln.

Wir danken für das Gespräch.

Übrigens feierte die Firma Lins dach & fassade gerade ihr 120-jähriges Bestehen mit der Eröffnung ihres neuen Firmengebäudes, bei dem sie eindrücklich zeigen konnten, was sie drauf haben. Hier zum Bericht.

Und hier erfahren Sie mehr über die Plattform Partnerbetrieb Traumhaus Althaus.

(Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit Julia Weger,  WEGWEISER-Büro für gute Ideen, Schwarzenberg)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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