Zukunft aufs Dach gebracht
Ein Einfamilienhaus in Wolfurt erhielt ein neues, ökologisch gedämmtes Dach mit vollintegrierter Photovoltaikanlage. Die hochwertige Sanierung zeigt, wie sich Klimaschutz, Energieeffizienz und ästhetisches Design perfekt verbinden lassen.
"Wir beweisen unsere Qualität in der täglichen Arbeit", heißt es im Ehrenkodex der Partnerbetriebe. Wir stellen Ihnen die Geschichten hinter den Sanierungen im Interview mit dem Partnerbetrieb und den zufriedenen Kunden vor.
In Wolfurt wurde das Dach eines Einfamilienhauses aus den 1980er-Jahren umfassend saniert – inklusive ökologischer Dämmung und neuer Dachplatten mit vollintegrierter Photovoltaikanlage. Nach Jahren des Überlegens und Sparens entschied sich Familie Muxel für eine hochwertige und zukunftsorientierte Dachsanierung: ein Aluminiumdach mit integrierten Photovoltaikzellen unseres neuen Partnerbetriebs PREFA. Die Umsetzung übernahm ebenso ein Partnerbetrieb, die Peter Dach GmbH in Götzis. Über Beweggründe, Bauablauf und die Vorteile der neuen Dacheindeckung – und warum sich Genauigkeit und Qualität für beide Seiten auszahlen - haben wir mit den Hauseigentümern und Peter Dach Geschäftsführer René Maissen gesprochen.
Herr Muxel, Sie haben sich für eine Generalsanierung Ihres Steildaches entschieden. Warum?
Herr Muxel: Unser Dach war ursprünglich mit Betonziegeln gedeckt – die waren aus dem Jahr 1980. Mit den Jahren sind sie immer brüchiger geworden, bei Regen habe ich immer wieder Sand in der Dachrinne gehabt. Jedes Mal, wenn ein Unwetter im Anmarsch war, hatte ich Sorge, dass ein möglicher Hagel das Dach richtig kaputt macht.
Für uns war immer klar, dass wenn wir was machen, dass es was „Ghöriges“ werden soll. Dafür haben wir auch immer gespart.
Bauherr Muxel
Und sie wollten ja nicht nur ein neues Dach, sondern auch gleich eine Photovoltaikanlage mit integrieren. Wie sind Sie auf das innovative Konzept der Dachplatten mit integrierter PV von PREFA gestoßen?
Herr Muxel: Genau. Für mich war wichtig, dass auf dem neuen Dach die PV-Anlage nicht einfach oben drauf montiert, sondern sauber ins Dach integriert wird. Bereits vor ein paar Jahren auf der Com:bau, wurden uns die PREFA Dachplatten R.16 mit integrierter Photovoltaik vorgestellt. Und letztes Jahr dann wieder – das hat uns richtig gut gefallen. Wir wurden auch sehr gut beraten.
Wie ging es dann weiter?
Herr Muxel: Es ging ziemlich schnell. Wir haben Peter Dach kontaktiert und kamen sehr schnell zusammen.
R. Maissen: Ja, das ist wahr. (lacht) Wir hatten das Erstgespräch und ich habe dann gleich ein Angebot geschickt. Drei Stunden später war die Beauftragung da und wir haben einen Termin ausgemacht.
Herr Muxel: Herr Maissen hat zwar schon gemeint, dass unsere Vorstellung nicht ganz konventionell ist und auch etwas teurer wird. Aber das war es uns wert.
Herr Maissen, was war für Sie das Besondere an diesem Projekt?
R. Maissen: Das Spannende war die Kombination aus ökologischer Dämmung – wir haben eine neue Zwischen- und Aufsparrendämmung aus 10 cm Weichfaser verbaut – und der integrierten PV-Anlage mit den PREFA Dachplatten R.16. Die neue Dämmung war auch dringend notwendig, denn die verbaute Mineralwolle war bereits ordentlich vom Marder zerfressen. Das Besondere an den Dachplatten ist, dass man von unten kaum etwas sieht.
Ist das System denn etwas anspruchsvoller zu verbauen?
R. Maissen: Das ist es tatsächlich. Aber wenn man es ein paar Mal gemacht hat, klappt es sehr gut. Für uns war es das vierte Projekt mit dieser Eindeckung. Und PREFA unterstützt wirklich sehr gut. Beim ersten Mal bekommt man entsprechende Unterstützung. Das ist sehr hilfreich.
Wie verlief die Umsetzung auf der Baustelle?
R. Maissen: Das Wetter hat perfekt mitgespielt. Wir waren rund einen Monat dran. Zuerst kam alles runter, dann haben wir die alte Mineralwolle ersetzt und die neue Dämmung eingebaut. Danach kam die Unterdachkonstruktion, die Vollschalung und schließlich die PREFA-Platten inklusive Schneerechen.
Die PV-Module wurden auf der Südseite integriert – 8 kWp auf 47 m², insgesamt 80 Module und die Ertragsprognosen sind sehr gut.
René Maissen Geschäftsführer Peter Dach GmbH
Herr Muxel, wie zufrieden sind Sie mit dem Ergebnis?
Herr Muxel: Sehr. Es hat alles reibungslos funktioniert. Die Handwerker waren sehr verlässlich und genau. Für uns ist das das Wichtigste. Wir verhandeln nicht um den Preis, wir wollen einfach gute Arbeit, und die darf etwas kosten. Und Peter Dach hat alles wirklich sehr sauber umgesetzt –auch die Koordination zwischen Zimmerer und Spengler hat gut funktioniert.
Jetzt sind wir froh, dass wir es gemacht haben. Es fühlt sich richtig gut an. Schade ist nur, dass unsere Nachbarn mehr vom neuen Dach sehen als wir. (lacht).
Das heißt, Sie würden es wieder genauso machen?
Herr Muxel: Ja, auf jeden Fall. Wir wollten eine saubere, langfristige Lösung – und die haben wir bekommen. Die junge Generation soll nicht gleich wieder sanieren müssen. Lieber radikal und ordentlich, als halbherzig.
Vielen Dank für das Gespräch.
- Dachtyp
Steildach, Sanierung eines Einfamilienhauses (Baujahr 1980)- Neue Dacheindeckung
Aluminium-Dachplatten mit vollintegrierter systemkompatibler PREFA Solardachplatte
Photovoltaik-Leistung:
• Gesamtleistung: 8 kWp
• Fläche: ca. 47 m²
• Module: 80 Stück
• Lage: Südseite des Daches
• Ertragsprognose: sehr gut- Dämmung
• Neue Zwischen- und Aufsparrendämmung
• Material: 10 cm Weichfaserplatten (ökologisch) ersetzten alte Mineralwolle
• Baudauer: ca. 1 Monat (inkl. Rückbau, Dämmung, Unterdachkonstruktion, Vollschalung, PV-Integration)- Besonderheiten
• Ästhetisch integrierte PV-Module – von unten kaum sichtbar
• Dach-Komplettsanierung für langfristige HaltbarkeitPeter Dach GmbH ist seit mehr als 25 Jahren Mitglied im Netzwerk der Partnerbetriebe. PREFA Österreich ist seit diesem Jahr Teil des Netzwerkes. Erfahren Sie mehr über die Sanierungsspezialist*innen unter www.partnerbetrieb.net
Text: Julia Weger - WEGWEISER – Büro für nachhaltige Ideen










