Hier bekommen Sie einen Überblick zu den Förderungen, die Sie in Vorarlberg für die Errichtung einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) erhalten können. Mit einer Photovoltaikanlage wird mittels der Solarzellen direkt aus Sonnenlicht elektrischer Strom erzeugt. Um die Leistung von 1kW zu erzeugen, werden ca. 6m2 Modulfläche benötigt.

Für Photovoltaikanlagen in Vorarlberg gibt es folgende Förderungen:

    • illwerke vkw Photovoltaik-Einspeisevergütung
    • OeMAG Investitionszuschüsse Photovoltaik-Anlagen bis 1.000 kWpeak

Alle Informationen zu den Förderungen sind ohne Gewähr und aufgrund der limitierten Budgets können die Bundesförderungen bereits ausgeschöpft sein.

illwerke vkw Photovoltaik-Einspeisevergütung – 2022

Für Photovoltaikanlagen in Vorarlberg (ohne Kleinwalsertal) gibt es folgende Einspeisevergütungen:

  • Kunden, die für Ihren Stromverbrauch „Vorarlberger Ökostrom“ beziehen, erhalten
    9,0 Cent/kWh für die ersten 3.500 kWh pro Jahr,
    7,0 Cent/kWh für die nächsten 6.500 kWh pro Jahr und
    5,0 Cent/kWh für jede weitere kWh
  • Kunden der illwerke vkw, der Stadtwerke Feldkirch, der Montafonerbahn AG und der E-Werke Frastanz, die nicht „Vorarlberger Ökostrom“ beziehen, erhalten
    7,0 Cent/kWh für die ersten 10.000 kWh pro Jahr und
    5,0 Cent/kWh für jede weitere kWh

Detaillierte Informationen finden Sie unter auf der VKW-Website.

 

OeMAG Investitionszuschüsse Photovoltaik-Anlagen bis 1.000 kWpeak – 2022

Gefördert wird die Neuerrichtung und Erweiterung von Photovoltaikanlagen und die damit verbundene Neuerrichtung von Stromspeichern.

Die Förderstelle für die EAG Investitionsförderung ist die OeMAG www.oem-ag.at/de/foerderung/
Eine gute Übersicht zu den Förderungen erhalten sie bei www.pvaustria.at
Detailierte Informationen zur EAG Investitionsförderung unter: pvaustria.at/eag-investzuschuss/ 

  • Die Höhe des Investitionszuschusses für Stromspeicher ist fixiert vorgegeben.
  • Für PV-Anlagen bis 10 kWp gibt es einen fixen Fördersatz.
  • Für PV-Anlagen ab 10 kWp (Kategorien B bis D) gibt es einen max. Fördersatz, der vom Antragsteller unterboten werden kann, um in der Reihung der gelisteten Förderprojekte weiter vor gereiht zu werden und damit die Chance auf eine Förderung zu erhöhen. Daher ist bei Anlagen in den Kategorien B bis D, im Zuge der Förderantragstellung, der spezifische Förderbedarf in Euro pro kWp anzugeben.

Kategorien A bis D:

  • Kategorie A: PV-Anlagen bis 10 kWp
    -> fixer Fördersatz, Reihung der Förderanträge nach first come – first serve
  • Kategorie B: PV-Anlagen > 10 bis 20 kWp
  • Kategorie C: PV-Anlagen > 20 bis 100 kWp
  • Kategorie D: PV-Anlagen > 100 bis 1.000 kWp
  • -> Kat. B-D: Fördersatz nach eigener Angabe oder nach max. Fördersatz, Reihung der Anträge nach Höhe des angegebenen Fördersatzes

Fördersätze:

  • Kategorie A bis 10 kWp:              285 €/kWp
  • Kategorie B bis 20 kWp:              250 €/kWp (maximal)
  • Kategorie C bis 100 kWp:            180 €/kWp (maximal)
  • Kategorie D bis 1000 kWp:         170 €/kWp (maximal)
  • Speicher bis 50 kWh:                  200 €/kWh (in Kombination mit einer neu errichteten oder erweiterten PV-Anlage)
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Zu- und Abschläge:

  • Innovative Photovoltaikanlagen können einen Zuschlag von 30% auf die Fördersätze erhalten.
    Dazu zählen u.a. Gebäudeintegrierte Anlagen lt. Definition oder Anlagen an Lärmschutzwänden und –wällen sowie Staumauern. Agri-Photovoltaikanlagen, wenn vertikal montierte PV-Module oder aufgeständerte Module mit einer Höhe der Modultischunterkante von mindestens zwei Metern über ebenem Boden
  • Anlagen auf landwirtschaftlich genutzter Fläche oder einer Fläche im Grünland erhalten einen Abschlag von 25 % auf den Fördersatz.

Förderablauf:

  • Mehrmals im Jahr gibt es einen Call in dem auf der OeMAG Homepage ein Ticket für die Antragstellung gezogen werden kann.
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Photovoltaikanlagen Wissen allgemein

Grundlegende Informationen zur Errichtung von Photovoltaikanlagen haben wir unter folgendem Link für Sie zusammen gestellt: => Link PV Infos

Zuletzt aktualisiert am 4. Mai 2022